Zurück zur Natur?

Jene von uns, die christlich erzogen wurden, können sich vielleicht daran erinnern, dass im neuen Testament, als Jesus geboren wurde, die Menschen sagten, es sei ein König geboren, der alles Leid von den Menschen nehmen wird.
Aber wer die Natur versteht weiß, dass sie manchmal hart ist aber gerecht, wenn es nach ihren Gesetzen geht.
Wir bräuchten also gar keinen der unser Leid, das wir uns selbst geschaffen haben, auf sich nimmt.
Außerdem hat Jesus (falls es ihn gab) ja auch gar kein Leid von den Menschen genommen, im Gegenteil, es wurde und wird alles noch viel schlimmer. Man könnte Jesus noch tausendmal für uns sterben lassen (falls er überhaupt für uns gestorben ist), ändern würde es gar nichts.
Es gab einmal jemand der gesagt hat, weil die Naturgesetze so unerbittlich seien, hat der Mensch sich eigene geschaffen und gehofft, damit könne er den Naturgesetzen entfliehen. Seltsam eigentlich, denn wie soll man inmitten von der Natur ihren Gesetzen entfliehen können?
Und sind die Menschen gemachten Gesetze wirklich human?
Sind sie gerecht, so dass alles Leben gleichwertig auf der Erde behandelt wird?
Eines der Naturgesetze ist: Der Stärkere gewinnt.
Das war dem Menschen zu gefährlich und so erschuf er Gesetze die er nicht einhalten kann, weil ihm die Naturgesetze immer wieder dazwischen funken. Denn jeder Mensch besitzt auch ein Reptiliengehirn. Es ist noch immer so, dass der Stärkere gewinnt, nur in der Menschenwelt herrschen ganz andere Machtverhältnisse. Ob die nun besser sind, als die Naturgesetze, möchte ich bezweifeln.
So können die Christen noch so an einen Jesus glauben oder auf einen warten der sie rettet, solange wir in einer Natur leben, gelten die Naturgesetze. Ob das uns nun passt oder nicht. Der Mensch hat zwar versucht die Natur und ihre Gesetze mit allen möglichen Tricks zu besiegen und über ihr zu stehen, aber geschafft hat er es nicht.
Dort, wo wir meinen der Natur ein Schnippchen geschlagen zu haben, wundern wir uns über todbringend Krankheiten, über Umweltkatastrophen, über immer mehr Menschen die nicht ganz richtig ticken, die also nicht mehr alle Latten am Zaun haben 😉 , über gestörte Kinder, über Suchtkrankheiten die fast jeden in dieser Gesellschaft befallen haben und vieles mehr.
Und immer noch kapiert die Menschheit nicht, dass sie nicht gegen die Natur gewinnen kann.
 Wie lange wird das wohl noch dauern, bis es auch der Letzte begriffen hat, bis auch der Letzte endlich versteht, dass wir zurückrudern müssen, statt vor?
Was braucht der Mensch denn, um gesund und glücklich zu sein?
Geld, Macht, Ruhm?
Oder vielleicht nur eine Natur in der er harmonisch lebt und ihre Gesetze befolgt?
Wenn Frauen ihr Prinzip leben, dann sind wir einen Schritt weiter zum artgerechten Leben.
Artgerecht bedeutet, so zu leben, wie es unsere Art ist, wie sie uns durch die Natur mitgegeben wurde.
Wir müssen dazu nicht wieder alle in Höhlen leben. Wir sind so intelligent, dass wir durchaus „modern“ und gleichzeitig in Harmonie mit der Natur leben könnten.
Ich habe dieses Leben schon in einem vorherigen Blog-Artikel skizziert.
Warum setzen wir es nicht einfach um? Ich für meinen Teil, bin dabei und was ist mit dir?
*Jutta Velten
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