Heilige Sexualität


Wir könnten lernen unsere Sexualität als heilig zu betrachten.
Sie ist ein Akt bei dem sich zwei Körper so nahe sind, wie sonst nur noch Mutter und Kind während der Schwangerschaft und Geburt.
Auch die Geburt ist ein heiliger Akt. Frédérick Leboyer sagte dazu mal, dass die Geburt ebenso zum sexuellen Akt gehört wie die Empfängnis.

Unsere sexuelle Lust sollten wir zelebrieren, ganz egal ob mit Partner oder mit uns selbst.
Sie sollte nicht nur auf den Orgasmus am Ende abzielen, sondern die Schönheit der Nähe und die Gefühle die dich gerade dann überkommen bewusst wahrzunehmen.
Die Vereinigung zwischen Mann und Frau ist ein Energieaustausch, der für beide Geschlechter sehr wichtig ist.
Der Mann kommt so in seine Erdung und die Frau verbindet sich mit dem Himmel. Damit Energie auf diesem Planeten richtig fließt, müssen immer die gegensätzlichen Pole verbunden sein. Das ist auf unserer ganzen Erde so geregelt. Energie kann nur fließen, wenn gegensätzliche Pole zusammenfinden.

Seht also den sexuellen Akt niemals als alleinige Befriedung der Lust an, mit dem Ziel des Orgasmus.
Bevor ihr in die sexuelle Vereinigung geht, redet miteinander, stimmt euch aufeinander ein, fühlt euch gegenseitig.
Sobald einer den Akt forciert, brecht ihn ab. Denn dann, hat das nichts mehr mit heilig zu tun, sondern nur noch mit Macht. Einer will die Macht über den anderen erlangen und benutzt dazu den sexuellen Akt.
Meist sind es Männer, die hier nicht die nötige Geduld aufbringen.
Und die meisten Frauen verlieren sich in der Romantik.
Das ist beides nicht gesund. Romantik kann extra für die Zeit inszeniert werden, aber danach ist es wichtig wieder in die Realität zurückzufinden.
Und Sex sollte kein Machtkampf sein, Sex ist kein Kampf . Wenn man ihn zur Machtdemonstration benutzt, fließen die Energien nicht harmonisch. Der Sex wird zur Gewalt, die nicht unbedingt als solche erfahren werden muss..
Die sexuelle Vereinigung läuft bei den meisten Menschen nicht harmonisch ab. Oft hat einer Lust und der andere gibt klein bei.
Wir führen Krieg im Bett, genauso wie draußen auf den Schlachtfeldern dieser Erde.
Wenn wir aber lernen, uns wirklich auf unseren Partner einzulassen, ihn wirklich zu hören, bereit zu sein ihn wirklich zu fühlen und uns ganz in ihm zu versinken, ihn ohne Bedingungen zu lieben, dann entsteht Frieden in uns in unserem Partner und ebenso in der Welt.

*Jutta Velten

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