Geld

Das Thema Geld beschäftigt mich schon lange, aber eher zwangsweise weil es ja leider so ist in dieser Menschenwelt, dass wir Geld brauchen, weil es kaum noch etwas umsonst gibt und wir nicht mehr tauschen können. . Also habe ich mich jetzt einmal bisschen mit diesem Thema beschäftigt und einige Erkenntnisse gewonnen.

Manche versuchen nun wieder das Tauschen einzuführen und das finde ich wirklich super, aber die Miete, die Stromkosten, das Wasser, die Heizung, Internet und Telefon usw. muss alles mit Geld bezahlt werden, da geht kein Weg dran vorbei – jedenfalls zu dem jetzigen Zeitpunkt nicht.

Immer wieder lese und höre ich, dass Geld nichts Schlechtes sei, es sei ja nur Papier und das ist auch richtig, aaaber die Energie die wir dem Geld geben, macht das Papier doch zu etwas Schlechtem, weil wir den Fokus so auf es richten.

Das Vertrackte an der Sache ist ja, dass je mehr man dem Geld hinterher hechtet, desto weniger hat man, aber wenn man wenig davon hat, richtet sich natürlicherweise der Fokus auf es. Deshalb ist es leicht für Leute, die Geld haben zu sagen, man darf seinen Focus nicht darauf richten.

Wenn man sich in der Wüste befindet und kein Wasser hat und auch keine Oase in Sicht ist, dann richtet sich der Fokus natürlich nur noch auf eines, nämlich aufs Wasser.

Genauso ist es mit dem Geld. Geld ist ein Egoprodukt und stammt aus dem männlichen Prinzip. Das Papier „Geld“ besitzt Macht, da der Mensch ihm diese Energie gibt.

Außerdem ist die Gier nach Geld und was man damit kaufen kann so groß, weil das männliche Prinzip so überhand nimmt, denn ebenso das Mangeldenken stammt aus diesem Prinzip.

Das weibliche Prinzip beinhaltet nichts davon. Frauen haben schon immer die Fülle, die um sie herum ist wahrgenommen und sie auch zu nutzen gewusst.

Da wir, Frauen wie Männer in einem überdimensionalen männlichen Prinzip leben, das jeden Winkel unseres Lebens ausfüllt, hat das weibliche Prinzip keinen Platz.

Als Frau, die ich dieses Prinzip vertrete und mich vehement dagegen sträube, mich voll uns ganz von dem männlichen Prinzip vereinnahmen zu lassen, ist es sehr schwer dieses Spagat täglich zu vollziehen, denn auch ich benötige von dem Papier das so viel Macht besitzt.

Die Leute, die mir ständig sagen, ich solle meinen Fokus nicht darauf richten, sind genau jene, die genug von diesem Papier haben.

Ich wäre froh, wenn ich es nicht mehr bräuchte, wenn ich mit tauschen leben könnten. Es macht mich krank, weil ich tagtäglich, mich zweiteilen muss, da ich eine Frau bin und mein Prinzip leben will und auch tue, aber die Gesellschaft mir etwas anders aufzwingt.

Geld ist für mich der Fluch der Menschheit und ich verdränge die Wahrheit nicht, so wie das jene tun, die ständig meinen sie müssten dem Geld etwas Positives abgewinnen und alles schön reden.

Es ist ein Egoprodukt und verursacht nur Leid auf der Welt.

Ja, es ist „nur“ Papier, aber wir haben es zum allerhöchsten in unserem Leben gemacht und so ist es eben nicht „nur“ Papier, sondern das Grausamste, das ein Mensch je erschaffen konnte, denn Geld zerstört die Welt!

 

*Jutta Velten

geld

 

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