Samhain

So reichen wir dem Tod die Hand
und tanzen mit ihm über Feld und Land.
Nur wer das Leben fürchtet,
fürchtet auch den Tod,
und ist wirklich sehr in Not.

Samhain, das Fest, das wir mit den Ahnen feiern,
nichts lässt sich heute Nacht verschleiern.
Die Ahnen sind nah, kannst du sie spürn‘
sie greifen nach deiner Hand und wollen dich führn‘.

Sei mutig und steige hinab,
mit ihnen ist das kalte Grab
und begegne den dunklen Gestalten
damit sie dich nicht vom Leben abhalten.

Am Morgen kehrst du durch den Nebel zurück,
und stellst fest, du bist am Leben – was für ein Glück.
Nun fürchtest du nicht mehr Tod noch Leben,
und kannst nach dem Lichte streben.

Samhain, lass‘ es dir sagen,
ist nichts zum Klagen.
Es ist das das Hexen Neujahrsfest,
indem das Alte uns verlässt.

Das Ende ist auch immer ein Anfang,
und nie ein Untergang.
Reiche nun dem Ende die Hand
so spürst du ein starkes Band-
es führt dich dein Leben lang,
immer im Einklang.

©Jutta Velten 2016

samhain

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