Männer früher und heute

Frauen verstehen Männer nicht und Männer Frauen nicht, weil wir nicht bereit sind, uns einmal mit dem weiblichen Prinzip und dem männlichen Prinzip, den weiblichen und den männlichen Hormonen und wie alles zusammenspielt und miteinander verknüpft ist auseinander zu setzen.
 
Es ist nicht so schwer die Männchen und die Weibchen der Gattung Säugetier zu verstehen, wenn wir uns etwas mehr mit den Säugetieren beschäftigen.
Der Mensch gehört zu den Säugetieren (ich hoffe das streitet niemand ab) und wie Säugetiere verhalten wir uns normalerweise auch.
Wir haben ein Gehirn, das bis heute immer noch so funktioniert, wie vor 50.000 Jahren. Der einzige Unterschied zu den Frühmenschen ist, dass es viele „neue“ Dinge in unserer Umwelt gibt, die wir in unser Gehirn mit aufgenommen haben.
 
Aber ansonsten ist der Mann immer noch von dem Hormon Testosteron bestimmt und die Frau von Östrogen, Progesteron und Oxytocin.
 
Und nun sollte man wissen wie denn Testosteron, Östrogen, Progesteron und Oxytocin in den jeweiligen Körpern wirken.
Denn genau daran lassen sich auch die Inhalte das jeweiligen Prinzips erkennen.
 
Bei der näheren Betrachtung der Frauen und Männer, sollten wir einmal all die Dramen mit denen wir aufgewachsen sind und glauben, das wäre das Leben außen vor lassen.
 
Schauen wir uns doch einfach mal einen Mann an, der nicht von Religion, von Medien und von der Gesellschaft geprägt ist, sondern der als Höhlenmensch in einer gefährlichen aber auch schönen Natur in der alles vorhanden ist was ein Mensch zum Leben braucht, lebt.
 
Im Körper dieses männlichen Menschen, bekommt das Hormon Testosteron in der Zeit der Geschlechtsreife viel zu tun.
Der Mann will sich beweisen, er will zeigen wie stark er ist, wie er der gefährlichen Natur strotzen und wie er eine Frau beglücken kann.
Das Hormon Testosteron macht stark, leistungsfähig, geil, aggressiv, zielstrebig, egoistisch, dominant, fordernd, usw.
 
Wie ihr erkennen könnt, gibt es hier keinen Platz für Romantik und Liebe, sondern es geht hier einzig und allein um die Befriedigung dieser Bedürfnisse.
 
Diese Bedürfnisse beginnt der junge von Testosteron strotzende Mann sich nach und nach zu erobern.
Das ist seine Aufgabe, er hat nichts anderes im Kopf. Er beschränkt sich nur auf die für ihn wesentlichen Dinge, alles andere ist verschwendete Energie aus seiner unbewussten Sichtweise..
Dieser Mann begegnet nun einer Frau, die ihm gefällt, dann explodiert in ihm ein hormonelles Feuerwerk. Er will sie erobern, er will sie besitzen, er will sie dominieren und er will sie unter allen Umständen beglücken, indem er ihr seinen Samen gibt.
Er möchte einen Clan gründen, eine Familie und deshalb muss er für Nachkommen sorgen. Sein Clan soll größer sein, als der von anderen Männern (Konkurrenzkampf). Um die Frau zu erobern beobachtet er sie heimlich und findet so heraus, was ihr gefällt und genau das spielt er dann vor ihr ab, damit sie sich ihm öffnet.
Andere Säugetiere (manchmal aber auch beim Menschen), kämpfen mit Rivalen um das Weibchen und zeigen so dem Weibchen, wie stark sie sind.
 
Während sie nun seinen Worten lauscht (die er bei ihr gehört hat), sie seine Zärtlichkeiten (die er bei ihr im Umgang mit anderen Frauen oder Kindern gesehen hat) genießt und sich dabei in ihn verliebt, will er nur eines, nämlich seinen großen Penis in ihre Vagina einführen. Wenn sie sich ziert und es ihm zu lange dauert, wird er fast verrückt, aber sie möchte, das nicht so schnell.
In Männern lodert innerhalb von Sekunden ein heißes Feuer, die Frau braucht Minuten um ein Feuer erst mal zu entfachen und nochmal Minuten bis es heiß lodert. Das muss der Mann erst einmal lernen.
Wenn der Mann seinen Samen dann in die Frau ergossen hat, ist er erschöpft, denn das kostet ihn sehr viel Energie. Er möchte sich nun in seiner Höhle zurückziehen und ungestört schlafen. Aber leider kommt nun die Frau, die während des Aktes jede Menge Oxytocin ausgeschüttet hat und die nun voll mit Energie ist, dem Mann mit seinem Ruhebedürfnis in die Quere. Sie will mit im kuscheln, reden, schmusen usw.
Er macht das also gezwungenermaßen mit, weil sie sonst weint, was er schon bei anderen gesehen hat. Gefühle wie eine Frau sie hat, sind bei ihm nicht vorgesehen, sie würden ihn auch nur an der Erfüllung seiner Prinzipien hindern.
Er versteht nicht warum sie dann weint und ist genervt.
Afrikanische Männer fragen dann, ob jemand in der Familie gestorben sei, oder warum sie denn sonst weint? 😉
Es gibt für Männer selten einen Grund zum Weinen. Ihr Prinzip ist linear, was bedeutet, dass sie ihre Energie in die wichtigen Inhalte ihres Prinzips bündeln.
Wenn nun diese Frau schwanger wird und sie ein Kind von ihm bekommt, dann ist sie in seinen Augen „heilig“.
Sie ist nun die Mutter seines Kindes und er empfindet nun meist nicht mehr so viel Lust für sie, wie für andere Frauen. Aber er fühlt durch das Kind eine tiefe Verbundenheit zu ihr, was Frauen dann Liebe nennen. Vielleicht ist es auch Liebe, aber anders als wir Frauen Liebe fühlen.
Dieser Mann trifft nun auf andere Frauen in seiner Umgebung und immer beim gleichen Typ Frau bekommt er Lust sich mit ihr zu vereinigen. Das ist ein ganz normaler Trieb, der durch das Hormon Testosteron gesteuert wird.
Er gibt also auch dieser Frau seinen Samen und so weiter.
 
Das hat sich bis heute nicht geändert.
Der Mann heute, hat zwar weniger Testosteron und mehr Östrogen im Blut, weil die Nahrung und das Wasser voll mit weiblichen Hormonen ist und manchmal bemerkt man das auch am Verhalten der Männer. Heutzutage ist eh alles verschoben und verzerrt, zum einen durch die Nahrung und zum anderen durch die Religion und deren seltsame Werte und Moralvorstellungen.
Wir sind dermaßen übermanipuliert, dass wir nicht mehr wissen, was denn natürlich ist.
Es kommt mir manchmal vor als wären wir alle, irgendwelche künstliche Wesen, für die die Natur etwas total Fremdes ist.
 
Nun also nochmal zurück zum heutigen Mann. Auch er sucht sich eine Frau (oder sie sucht ihn, weil das emanzipierte Frauen so tun) und da er weiß was Frauen so wollen, weil er das heute im Fernsehen, bei seiner Mutter und bei anderen Frauen sieht, verspricht er ihr alles was sie hören möchte.
Es ist die gleiche Strategie wie damals und sie wirkt immer noch.
Die Frau öffnet sich ihm und bekommt dann vlt ein Kind von ihm.
Sobald das Kind da ist, sieht er sie als „Heilige“, als die Mutter seines Kindes/seiner Kinder. Es gibt sehr viele Männer, die nach der Geburt, oft keine Lust mehr auf ihre Frauen haben. Und das Phänomen der „Heiligen“ hat sogar die katholische Kirche mit der Maria übernommen. Für die Katholiken sind Frauen entweder Heilige oder Huren.
 
Es ist zwar immer noch so, dass Frauen das „Kuschelhormon“ (Oxytocin) ausschütten nur viel weniger, weil Frauen nicht mehr ihr Prinzip leben, aber dafür haben sie jetzt das Besitzdenken, den Egoismus des männlichen Prinzips verinnerlicht und so sind Männer nur noch ein Besitz für sie, das sie mit Liebe verwechseln. Und schon sind die Frauen beziehungssüchtig und eifersüchtig. Sie sehen nun andere Frauen als Konkurrenz, was aber im natürlichen Zustand nicht so wäre.
 
Also gehen die Männer heute her und betrügen ihre Frauen, weil Frau das so will, denn mit Ehrlichkeit würde er sie und seine Kinder verlieren, was er ja nicht möchte.
 
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Warum gebe ich mir so viel Mühe und schreibe das ?
 
Ich wünsche mir eine ehrliche Gesellschaft, Menschen die miteinander leben und sich gegenseitig in ihrer jeweiligen Natur besser kennenlernen.
Ich wünsche mir, dass Männer wie Frauen sich mit dem anderen Geschlecht befassen und es verstehen, damit die Missverständnisse endlich mal ein Ende haben.
Außerdem liegt mir sehr viel daran, dass wir es ganzheitlich betrachten und so die Zusammenhänge besser verstehen.
 
Heute habe ich nun meist über den Mann geschrieben.
Morgen schreibe ich euch, wie Frauen vor 50.000 Jahren waren und wie sie heute sind.
 
*Jutta Velten
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