Barbara Tag

Heute ist Barbara Tag, es ist also der Namenstag aller Barbaras und Gedenktag der „heiligen“ Barbara die aus Nikomedien am Marmarameer stammen soll (denn es ist nicht sicher, ob es sie überhaupt gab). Die „heilige“ Barbara trat dem Christentum bei, die zum einen aus Europa stammte, also mit ihrer Kultur überhaupt nicht vereinbar war und zum anderen glaubte sie, so aus dem Diktat des Vaters ausbrechen zu können, der sie verheiraten wollte, womit sie aber nicht einverstanden war.

Es war zu diesen Zeiten auch in Europa so, dass die Frauen lieber in ein Kloster eintraten, als sich von ihren Vätern, verheiraten zu lassen. Was durchaus verständlich war. Diese Frauen könnte man als die ersten Feministinnen bezeichnen, neben der Geschichte von Lilith.
Aber leider unterwarfen sich all diese Frauen einem Glauben, der ihr ebenso diktierte was sie als Nonne/ als Frau zu tun hatte.
Es war also nicht besser, denn sie entfernte sich so immer mehr aus ihrem Prinzip. Sie begann also ein Leben in Keuschheit zu leben, was von der Natur so nicht gedacht war/ist.
Diese Frauen wollten nur eines, sich aus der Vaterherrschaft zu befreien(Emanzipation) und gaben deshalb ihre Weiblichkeit auf.
Sie verkauften sich regelrecht an die christliche Religion und glaubten damit wäre alles wunderbar und sie empfanden das mit Sicherheit auch erst mal so. Aber es gab jede Menge abtrünnige Nonnen, weil sie nämlich spürten, dass sie Frauen sind.
Wenn diese Frauen damals geahnt hätten, welches Erbe sie uns mit ihrer vollkommen falschen Befreiungsaktion aus der Vaterherrschaft, hinterlassen, hätten sie es wahrscheinlich nicht getan. Die katholische Kirche hat alles was die Weiblichkeit beinhaltet, ausgemerzt oder total verzerrt, so dass Frauen die Nonnen oder verheiratet waren und Kinder bekamen, die „Heiligen“ waren (den Sex den man dazu braucht, haben sie verdrängt) und die anderen Huren. Bei den Katholiken werden nur Frauen als Nonnen und die verheiratet sind und Kinder bekommen akzeptiert. Man hat sie zuerst ihrer Geburtsrechte beraubt (wozu auch ihre Berufe gehören) und sie auf Mütter, Nonnen und Huren reduziert.
Heute ist das Ganze so verschoben, dass Frauen durch diese falsche Emanzipation ihre Weiblichkeit fast gänzlich vergessen haben, sie zwar Berufen nachgehen können, die aber nichts mehr mit den Berufen aus ihrem Prinzip zu tun haben. Sie sind alle vollkommen vermännlicht.

Nun nochmal zurück zur Barbara, die also zur Christin wurde, in einer Zeit in der die Christen ihren Glauben mit Gewalt (Kreuzzüge) anderen Kulturen aufgedrängt hatten.
So wie ich die katholische Kirche kenne, haben sie die „heilige“ Barbara zur Heiligen erklärt, damit sie damit einen Beweis erbringen konnten, dass die Kreuzzüge also gar nicht so schrecklich waren und die Leute ja ganz von alleine dem Christentum beitraten. Die „heilige“ Barbara ist somit eine Rechtfertigung für alles, was die katholische Kirche Menschen die nicht ihren Glauben leben wollten angetan hatten.

Der Barbara Tag hatte vor den Christen einen ganz anderen Hintergrund und hieß bestimmt nicht Barbara-Tag, sondern wahrscheinlich Kirsch-Apfelblüten-Tag 😉
Denn man schnitt zu dieser Jahreszeit Apfel-und Kirschblütenzweige und stellte sie ins Wasser, damit sie in der Zeit um die Wintersonnenwende blühen und somit den Frühling ankündigen. Das einzig Heilige ist daran, das Wunder der Natur!

Ich wünsche euch einen schönen Apfel-Kirschblüten-Tag 🙂

*Jutta Velten

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