Weibliche und männliche Energie

Während meiner morgendlichen Meditation, hatte ich das Gefühl, ich müsse etwas über die männlichen und die weiblichen Energien schreiben.

Im natürlichen Zustand bezieht der Mann seine Energie aus dem Universum und die Frau aus der Erde.

Man kann das auch am Verhalten des jeweiligen Geschlechts beobachten und es stimmt auch mit den jeweiligen Prinzipien überein.

So will der Mann immer hoch hinaus, er will Macht erlangen, er will über allem stehen, will alles beherrschen, er will nach den Sternen greifen. Kein Wunder also, warum er Raketen erfunden hat, um das zu erkunden woraus er seine Energie bezieht. Auch die monotheistischen Religionen basieren auf der Energie von „oben“. Der Mann erfand einen Gott der seinen Sitz im Himmel hat, da er sich irgendwie erklären musste woher die Energie stammt. Da das Universum unendlich ist, musste ein Gott her, der nach dem Ebenbild des Mannes geschaffen war, ein Führer für den Mann, damit der Verstand das Unendliche irgendwie erfassen konnte, er wollte es begreifen. Männer die mit der Natur im Einklang leben und sich nicht an einen Glauben gekettet haben, die sich bewusst darüber sind, dass ihr Ego-Verstand nicht begreifen kann, was Unendlichkeit bedeutet, die aber durchaus spüren, dass sie ihre Energie aus dieser Unendlichkeit des Universums beziehen, sind „erwacht“. Diese Männer verstehen auch, dass ein Ungleichgewicht von zwei verschiedenen Polen Chaos bedeutet.

Die Frau in ihrem natürlichen Zustand, also wenn sie artgerecht lebt, bezieht ihre Energie von der Erde, dem Planeten auf dem wir leben. Sie ist „geerdet“, sie steht mit beiden Beinen im Leben, sie lebt im Wechsel mit den Jahreszeiten und ihr Zyklus hängt von den Mondzyklen ab. Luna ist mit der Erde über die Magnetfelder verbunden und beeinflusst deshalb sehr stark, den Lebenszyklus der Frau. Die Erde und Luna, sind ein komplexes System, bei dem das eine ohne das andere nicht existieren könnte.  Natürlich ist der Sonnenstern ebenso wichtig, aber er wird zum männlichen Energiefeld gezählt.  Frauen haben einen natürlichen Bezug zu Pflanzen, sie kennen ihre Heil- wie auch ihre todbringenden Eigenschaften. Frauen verstehen das Leben als Kreislauf, als eine nie endende Spirale, Leben und Tod als eine Einheit – ohne Leben kein Tod und ohne Tod kein Leben. Sie hängen keinem Glauben an, sie können das was ihr Verstand nicht begreift einfach so stehen lassen, sie erkennen die Illusionen der Religionen. Außerdem haben sie das Wissen über die sozialen Strukturen einer Gemeinschaft und wie wichtig diese für alles Leben auf der Erde sind. Sie haben einen natürlichen Sinn für Gerechtigkeit und wie alles miteinander verknüpft ist. Frauen leben und führen in ihrem natürlichen Zustand keine Hierarchien aus, sie nehmen alles Leben in seiner Art so an, wie es sich zeigt. Frauen streben ein Gleichgewicht an, so wie es auch die Natur tut, wenn etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist. So sind sie bestrebt immer wieder Harmonie herzustellen.

Wenn sich nun ein Mann und eine Frau, die beide artgerecht leben vereinigen, nimmt der Mann die Erdenergie auf und die Frau die Energie aus dem Universum.  Der sexuelle Akt ist also ein Austausch von den jeweiligen Energien und funktioniert auch nur bei heterosexuellen Paaren. Homosexuelle Paare, bekommen logischerweise immer nur die gleiche Energie. Sie sind auf einem polaren Planeten falsch gepolt. Hier entsteht auch niemals Harmonie. In einer Polarität muss es immer zwei gegensätzliche Pole geben, um Gleichgewicht zu erhalten.

Ebenso kann nur Gleichgewicht bestehen, wenn Frauen ihr Prinzip leben und Männer ihres. Es ist in unserer Gesellschaft nun leider so, dass Frauen das männliche Prinzip leben, und das könnte man mit homosexuellen Paaren vergleichen. Frauen die fast ausschließlich das männliche Prinzip leben, besitzen vielleicht noch die Merkmale der Frau, aber sie agieren wie Männer. Sie denken hierarchisch, glauben an einen Gott, sind nicht geerdet, haben keinen Bezug zur Erde, zum Leben und Tod, zu sozialen Strukturen, sie denken und fühlen wie Männer.

Das Ergebnis ist eine Menschheit im Chaos und Kinder die verloren sind, weil die soziale Struktur fehlt. Frauen die nicht artgerecht leben, also nach ihrem Prinzip und Kinder gebären, bekommen Kinder mit Psychosen und Kinder die extrem verhaltensauffällig sind. Das kommt daher, dass nur Mütter die ihr Prinzip leben auch fähig sind ihre Kinder nicht mit einem Mangel an Zuwendung und Liebe (bedingungslose Liebe) zurückzulassen. Unsere Gesellschaft ist eine Suchtgesellschaft und die Ursache liegt an den Müttern, die über Generationen ein artfremdes Prinzip leben und so ihren Kindern nicht das geben können, was sie natürlicherweise erwarten. Ein Mensch kommt mit Urerwartungen auf die Welt, die alle gestillt werden müssen, damit er psychisch und körperlich gesund heranwachsen kann und so auch nicht abhängig wird. Ein „satter“ Mensch hat alles was er braucht, es mangelt ihm an nichts. Das männliche Prinzip enthält den Aspekt des Mangels, deshalb kann ein Mann auch nie die Urbedürfnisse des Kindes stillen. Die Fülle ist der Aspekt des weiblichen Prinzips und deshalb können auch nur Frauen die dieses Prinzip leben, ihre Kinder „sättigen“. Frauen die das männliche Prinzip leben hinterlassen „hungrige“ Kinder die zu „hungrigen“ Erwachsenen werden. In so eine Gesellschaft leben wir augenblicklich. Die Menschheit verzehrt sich nach Liebe, sie hungern nach Gerechtigkeit, nach Harmonie und versuchen diese über Abhängigkeiten zu erlangen.  Es gibt mehr Süchte als der Allgemeinheit bewusst ist und da es denen, die die Statistiken erheben, auch zu den Suchtkranken gehören, sind Statistiken meist verzerrt. Es gibt kaum noch klare und bewusste Menschen in unseren heutigen weltweiten Systemen. Die Aufgabe, die Frauen normalerweise durch ihr Prinzip haben, werden nicht oder kaum wahrgenommen und deshalb herrscht von Jahrzehnt zu Jahrzehnt ein immer noch größeres Chaos, eine Verzerrung und Verschiebung der Wirklichkeit und ein immenses Wachstum an Illusionen. Der Mensch überfrisst sich regelrecht mit Illusionen und ist dadurch blind der Realität gegenüber.

Zu wünschen wäre, dass Frauen ihr Prinzip leben und der Austausch  der Energien wieder so stattfindet, wie das von der Natur vorgesehen ist.

©Jutta Velten

 

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