Eine wahre Geschichte

Eine Frau die in Somalia im Busch zwei gesunde Kinder alleine zur Welt gebracht hat, zog mit ihrem Mann und den Kindern nach Deutschland. Nachdem die Familie hier angekommen war, wurde die Frau wieder schwanger und da es in Deutschland üblich ist, in einer Klinik zu entbinden und die Frau sich den Gegebenheiten in ihrem Gastland anpassen wollte, brachte ihr Mann sie eines Tages, als die Wehen einsetzten in die Klinik. Hier schloss man die Frau an den Wehenschreiber an und so war sie zum Liegen verdonnert.  Da die Geburt dem Klinikpersonal nicht schnell genug verlief, gab man ihr Wehenmittel, um die Geburt zu beschleunigen. Die Somalin, war es gewohnt sich während der Wehen zu bewegen und sie fühlte sich überhaupt nicht wohl in dieser Klinikatmosphäre. Aber nun war sie eben hier und ergab sich ihrem Schicksal.

Nach einigen Stunden gebar sie einen gesunden Sohn und die Familie freute sich auf ihr neues Familienmitglied. Aber die Freude war nur von kurzer Dauer, denn die Frau begann immer stärker zu bluten und man gab ihr Medikamente die die Blutung stoppen sollte. Das Klinikpersonal arbeitete schlampig, man vergaß ganz einfach die Frau aus Somalia. Sie wurde immer schwächer bis sie bewusstlos wurde und ihr schließlich einen Herstillstand hatte. Die Schwester die von der Bettnachbarin gerufen wurde, schlug Alarm und man reanimierte die Afrikanerin.

Heute ist die Frau aus Somalia, geistig und körperlich schwerstbehindert. Ihre Familie und auch ihr letztes Kind besuchen sie regelmäßig im Heim, aber keiner weiß, was sie noch alles versteht.

 

Diese Somalin lebt in dem Heim, in dem ich zusätzlich zur Kinder-und Jugendpsychiatrie, noch Nachtdienst mache. Die Geschichte hat mich sehr berührt und auch sehr traurig gemacht. Diese Frau hatte im Busch von Somalia zwei Kinder alleine geboren, ohne Komplikationen und überlebte gesund. Die dritte Geburt in dem „sicheren“ Deutschland mit seiner Apparatemedizin machte sie zu einer Behinderten!

 

Ich möchte hier allen meinen Mitmenschen ans Herz legen, die Verantwortung für die eigene Gesundheit und das eigene Wohlbefinden selbst in die Hand zu nehmen. Eine schwangere Frau ist nicht krank und muss auch nicht in eine Klinik, wenn sie dafür sorgt, dass sie und ihr Baby gesund sind.  Jede Frau ist in der Lage, ihr Kind selbst zu gebären. Natürlich müssen Frauen dazu erst einmal wieder zu ihrem Ursprung zurückfinden. Das weibliche Prinzip zu leben, heißt auch so zu gebären, wie es überall in der Natur geschieht. Jede Elefantenkuh, jede Bärenmutter, jede Gorillafrau bringt ihr Kind ohne Klinik zur Welt. Es passiert weniger, wenn Frauen so entbinden wie es die Natur vorgesehen hat. Jeder Eingriff von außen, ist ein Eingriff in die Natur und nicht für Menschen gedacht. Maschinen sind nicht natürlich. Es ist tragisch, dass wir Apparaten mehr vertrauen, als der Natur und so unserem eigenen Körper!

*Jutta Velten

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