Windkraftanlagen

Windräder sind was Tolles und ich habe sie schon als Kind geliebt und war fasziniert davon, wie sie sich allein durch die Windkraft drehen. Auch heute liebe ich Windräder und alle Arten von Windspiele, weil ich auch den Wind und seine Energie sehr mag. Aber, dass der Mensch alles übertreiben muss, missfällt mir sehr.  Seit der Entdeckung der Windenergie oder besser gesagt der Windkraftanlagen die man heute baut und die nun überall wie Pilze aus dem Boden schießen, kann Mensch sich nicht mehr zurückhalten und meint auf jedes Fleckchen Erde eine Windkraftanlage stellen zu müssen.

Der Hang zur Übertreibung ist wirklich krank. Gerade hier im Norden werden so viele Windkraftanlagen aufgebaut, dass man vor lauter Windräder kaum noch ungehindert in die Ferne sehen kann.  Ähnlich wie man es mit den Ölplattformen in den Meeren der Erde getan hat, als man Öl entdeckte, macht man es jetzt mit den Windrädern.  Ich denke, es würde auch schon die Hälfte ausreichen, um genügend Strom zu erzeugen, wobei der Wind ja nicht einmal als alleinige Energiequelle dient. Aber  die Gier des Menschen immer mehr und noch mehr haben zu wollen und eben immer mehr und noch mehr daran zu verdienen, ist abscheulich.

Umweltschutzverbände weisen schon seit einiger Zeit auf die Gefahr der Windkraftanlagen für die Tierwelt und auch für die menschliche Gesundheit hin.

Windkraftanlagen geben Schallwellen ab, sie erzeugen permanent Infraschall. In der Natur gibt es natürliche Infraschallwellen wie z.B. bei einer Vulkaneroption, einem Erdbeben, bei Schnee- und Geröll Lawinen, bei Sturm usw.  Die Windkraftanlagen zählen zu den unnatürlichen Infraschallwellenauslösern so wie z.B der Überschall von Flugzeugen. Infraschallwellen liegen unter der Hörschwelle des Menschen und wurden deshalb lange Zeit, nicht als Gefahr erkannt. Erst nachdem moderne Untersuchungen, Forschungen diesbezüglich stattfinden, wurde man sich darüber bewusst, dass Windkraft zwar keine sichtbaren und keine schwerwiegende Schäden, wie Öl und Kernkraft verursachen, es aber trotzdem nicht gut für unsere Gesundheit und die der Tiere ist. Bei der Kernenergie dachte man auch seinerzeit, dass es eine umweltbewusste Energie sei, die nicht schadet. Tschernobyl, Fukoshima und viele andere AKW Unfälle, die wir längst größtenteils verdrängt haben, haben gezeigt, dass die Kernenergie alles andere als saubere Energie ist.

Es wäre deshalb ungeheuer wichtig, dass man es nicht weiter mit den Windkraftanlagen übertreibt.  Natürlich ist das ein neuer Industriezweig und wenn man jetzt die Produktion der Windkraftanlagen einstellen würde, es wieder mehr Arbeitslose geben würde und man würde keinen Gewinn mehr erzielen. Die Wirtschaft boomt schon seit der industriellen Revolution und profitiert immer wieder von Erfindungen, die man nicht auf Langzeitfolgen überprüft, sie einfach ins Blaue hinein produziert und die Spätfolgen dann ignoriert, oder sie verharmlost. Man macht das alles unter dem Vorwand, man müsse ja die Bevölkerung in Arbeit bringen, aber der Mensch hat auch schon vor der industriellen Revolution gelebt und zwar gesünder wie heute. Dieses Ständige, wir brauchen die Industrie, damit wir Arbeitsplätze erhalten, ist eine Lüge zum Wohle der Wirtschaft und der dahinter stehenden Strippenzieher.

Wenn wir uns zum Beispiel einmal von der Natur schädigenden Monokultur verabschieden könnten und man seine Nahrung in Permakultur anbauen würde, dann hätte man für die Leute, die in der Industrie arbeiten eine wundervolle Arbeit direkt in der Natur. Der Mensch ist dafür gedacht in der Natur zu arbeiten. Dann wären wir weniger krank und vor allem zufriedener, denn jeder Mensch spürt die Unnatürlichkeit der Industrie. Natürlich wird dieses Gespür unterdrückt und mit allerhand Suchtmitteln gedeckelt. Es würde augenblicklich eine „Anti-Industrie-Revolution“ geben, wenn die Menschheit auf ihr Inneres hören würde. Es gibt nichts, das aus der Industrie entstand, das gesund für den Menschen wäre.  Natürlich hat man uns von den Vorteilen und der Arbeitserleichterung vorgeschwärmt, aber auf wessen Kosten? Heute haben wir es so leicht wie nie, aber das ist gegen die menschliche Natur und zerstört dabei die Umwelt.  Ja, ich möchte meine Waschmaschine auch nicht missen, oder auch das Auto und den Computer, aber zum einen könnte man diese Dinge umweltgerecht herstellen und zum anderen, würden wir es nicht brauchen, wenn es nie entwickelt worden wäre. Die indigenen Völker leben auch ohne die Industrie glücklicher und gesünder, als wir es tun. Der Glaube, wir könnten eines Tages ohne Arbeit auskommen, indem Roboter alles für uns tun ist eine Illusion und gegen die Natur. Jedes Lebewesen arbeitet um sich ernähren zu können. Wildtiere wandern von einem Platz zum anderen, um sich Nahrung zu beschaffen, was ebenso Arbeit ist, wie wir dafür zum Beispiel eine Dienstleistung tun. Das Wort „Arbeit“ bekam irgendwann einen negativen Charakter und ist uns seitdem ein Dorn im Auge.  So wie alles verzerrt und verrückt ist, in dieser Menschenwelt, hat man uns einerseits erzählt wir müssten arbeiten um uns ernähren zu können (dabei haben wir das schon immer getan und auch gewusst) und andererseits erzählt man uns etwas von noch mehr Arbeitserleichterung, indem man Roboter arbeiten lässt. Man hat unsere Arbeitsmoral untergraben, mit der Absicht, die Leute zu täuschen. Denn wenn alles von Robotern ersetzt werden würde, wer würde dann Steuern zahlen und wie sollte man sich ohne Verdienst in einer Wirtschaftsdiktatur über Wasser halten? Der Mensch wird absichtlich in die Irre getrieben und da alles auf einem Geld-Fundament aufgebaut ist, kommt er nur schlecht da heraus, was auch von „oben“ nicht gewünscht ist. Man treibt uns weiter in die Irre, indem man uns sagt, wir müssen arbeiten bis wir alt sind, wobei das überhaupt nichts Ungewöhnliches wäre, aber da man uns die Arbeit madig macht, indem wir nicht artgerecht arbeiten und man dafür sorgt, dass wir durch schlechte Nahrung krank werden und dadurch nicht leistungsfähig bis ins hohe Alter sein können, glauben die Leute man müsse irgendwann in Rente gehen. Wir sollten lieber daran arbeiten, dass wir bis ins hohe Alter leistungsfähig sind, indem wir gesund leben. Das Volk der Hunza, so wie alle indigenen Völker, arbeiten bis zu ihrem Tod. Hier ist Arbeit auch etwas, das jung hält und nicht negativ behaftet ist, wie bei uns. Aber diese Völker arbeiten auch nicht in der Industrie, sondern in der Natur und deshalb brauchen sie auch keine Rente.  Wenn wir fordern früher in Rente gehen zu dürfen, dann zäumen wir das Pferd von hinten auf. Wir sollten fordern, dass wir in der Natur oder mit der Natur arbeiten können, also artgrerecht und dass wir keine industrielle Nahrung bekommen, sondern Natürliche, die unseren Körper lange gesund und fit hält und außerdem sollten wir nicht verpflichtet werden etwas von unserer Arbeitsleistung abgeben zu müssen. Denn wenn man ein Drittel seiner Arbeitsleistung an den Fiskus abführen muss, macht das nicht gerade froh beim arbeiten.

Wir sollten also aufhören die Industrie und so auch die Wirtschaft durch unseren Konsum zu unterstützen und nicht ebenfalls so maßlos zu sein wie jene, die das System lenken. Wenn wir anfangen anders zu leben uns anders zu ernähren, dann wird es auch nicht mehr solche Maßlosigkeit von Seiten der Industrie, wie zum Beispiel die Windkraftanlagen geben.

*Jutta Velten

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