Sucht – eine männliches Symptom

Warum entspringt die Sucht dem männlichen Prinzip?  Wir leben in einer Suchtgesellschaft und die Zahl der Suchtkranken wächst stetig an. Schon Kleinkinder werden durch ihre Eltern süchtig gemacht (Schnuller, Süßigkeiten). Sucht ist ein gesellschaftliches Problem, das aber nicht in dem Maße als Problem anerkannt ist, wie es sein sollte. Es ist alarmierend, dass es sehr selten Menschen gibt, die nicht einfach – oder mehrfach abhängig von etwas sind. Die meisten sind mehrfach süchtig. Viele Süchte werden erst gar nicht als Sucht erkannt, weil sogar jene daran leiden, die definieren was Sucht ist und was süchtig macht. Im allgemeinen kann man sagen, dass alles was zu viel konsumiert wird süchtig macht mit einer Ausnahme, die Magersucht. Hier macht zu wenig süchtig! Aber in den meisten Fällen ist ein zuviel von etwas süchtig machend. Süchtig wird man schleichend, was bedeutet, dass man es nicht bewusst registriert und es sogar verleugnet. Die Gier nach mehr und mehr, macht sogar vor Beziehungen nicht halt, deshalb gibt es eben auch die Beziehungssucht, die Co-Abhängigkeit, die Sexsucht, die Sucht nach Romantik, die Sucht nach dem Gefühl des Verliebtseins usw. Die Sucht gebraucht zu werden, das „Helfersyndrom“ ist übrigens eine Co-Abhängigkeit. (das nur mal so am Rande)

Im Grunde braucht man überhaupt keinen, der Sucht definiert, denn wenn man bei Bewusstsein ist, erkennt man das Suchtproblem einer Gesellschaft. „Die Dosis macht das Gift“ wusste schon Paracelsus.  Da die meisten Süchte gesellschaftlich akzeptiert sind, gibt es eben auch die Süchte, die man in der Gesellschaft  nicht akzeptiert, dazu zählen die sogenannten „harten Drogen“. Wobei es hier in der Gesellschaft Unterschiede gibt, anhand von jenen die diese Drogen konsumieren. So ist zum Beispiel Kokain eine Droge, die sich vor allem reiche Leute leisten können oder auch Alkohol, aber natürlich nur in dem Maße, dass man nicht die Kontrolle verliert und gut aussieht. Der Weinkonsum am Abend in gemütlicher Runde zu Hause,  gehört mittlerweile zum „Lifestyle“ und wird nicht hinterfragt, man muss nur aufpassen, dass man nicht abrutscht, die Kontrolle verliert, was man nicht tut, wenn man co-abhängige Familienmitglieder hat. Man rutscht nur dann ab, wenn man die Kontrolle verliert und verlassen wird. (wobei man meist nur dann frei von der Sucht wird oder stirbt) Man rechtfertigt das Gläschen Wein am Abend mit der Herzgesundheit.Wein war vielleicht einmal in früheren Zeiten des Weinanbaus in Maßen gesund, aber heute ist sogar Bio-Wein durch das Besprühen der Weinplantagen völlig verseucht, der Bio-Wein bekommt das Gift von den Nachbarplatagen ab.  Das Feierabendbier von den meist männlichen Arbeitern früher, ist dem Gläschen Wein am Abend, wenn man es sich gemütlich macht, gewichen und hier genehmigt sich auch Frau heute ein Gläschen. Ein Treffen zwischen Mann und Frau ist heute kaum vorstellbar ohne Wein oder alkoholische Getränke. So nimmt man noch zur Beziehungssucht, die beginnende Alkoholsucht in Kauf.  Natürlich gibt es verschiedene Grade einer Suchtkrankheit. Jene die sich jeden Abend eine Flasche Wein gemeinsam gönnen, sind noch nicht so süchtig, wie Leute, die jeden Abend eine Flasche Wein alleine leeren.

Ihr seht Sucht hat viele Gesichter. Die gesellschaftlich akzeptierte Sucht, kann sich aber auch ganz schnell in eine Sucht die gesellschaftlich nicht mehr akzeptiert ist, wandeln.  So regen wir uns über die Alkoholiker auf, die irgendwo herumhängen, die Kontrolle verloren haben und über Junkies die man vollgefixt auf irgendwelchen Plätzen sieht. Obwohl diese sich mittlerweile nicht mehr auf irgendwelchen Plätzen sehen lassen. Deutschland muss sauber sein. Das oberflächliche Bild nach außen, muss unter allen Umständen gewahrt werden.  Was sich unter der Oberfläche abspielt, wird unterdrückt und verheimlicht. So lügen wir uns täglich selbst an. Das was wir unterdrücken, ist unser Spiegelbild. Wir hängen den Spiegel zu, damit wir nichts sehen müssen. Jeder von uns stirbt wahrscheinlich an der Folge von einer oder mehrfachen Süchten. Jetzt höre ich den Satz: “ Wir müssen alle sterben!“ Dieser Satz ist die traurige Rechtfertigung für alle Süchtigen.. Natürlich müssen wir alle sterben, aber es kommt doch darauf an wie! Klar, es gibt ja Morphin, das wir bekommen, wenn wir Schmerzen haben und wenn wir im sterben liegen – das ist doch toll! Der Sterbeprozess ist wichtig für die menschliche Entwicklung. So wie die Geburt und die Umstände, wie wir geboren werden immens wichtig für unser Leben ist, so sind es auch die Umstände wie wir sterben. Vielleicht glaubst du nicht daran wieder geboren zu werden, dann ist es dir egal wie du stirbst, aber trotzdem kannst du sicher sein, dass dich die Umstände, die zu deinem Tod geführt haben irgendwann einholen werden. In der Natur stirbt nichts, alles kehrt wieder! Man muss nicht daran glauben, weil es nämlich offensichtlich ist.

Ok, wir sind mehrfach süchtig und das meist aktiv. Aktiv bedeutet, dass wir der Sucht bzw den Süchten nachgehen. Passiv süchtig sind jene, die einmal süchtig waren, es aber zur Zeit nicht mehr sind. Von der passiven Sucht kann man ganz schnell wieder in die aktive Sucht geraten, da man, wenn man einmal süchtig war immer süchtig ist. Deshalb muss der trockene Alkoholiker darauf achten niemals wieder Alkohol in irgendeiner Form zu sich zu nehmen, wenn er nicht mehr rückfällig werden möchte, also die Sucht von der Passivität in die Aktivität zurückkehrt. Das betrifft jede Sucht.  Es ist ziemlich oft der Fall, dass man immer wieder rückfällig wird oder Süchte untereinander austauscht. Man belügt sich so ständig selbst und glaubt es wäre wahr.  Viele hören zum Beispiel mit dem Rauchen auf und werden aber Zuckersüchtig (wenn sie es nicht eh schon waren). Rauchen und Trinken ist übrigens eine typisch männliche Sucht.  Sucht entstammt aus dem männlichen Prinzip, weil der Mann keine Nachkommen gebären und aufziehen muss, er kann also egoistisch leben, es schadet zuerst einmal keinem, außer sich selbst. Frauen die ihr Prinzip leben, würden niemals ihre Nachkommen durch ihr ungesundes Leben gefährden. Sie sind nicht egoistisch. Sucht ist egoistisch. Man denkt nicht an andere, sondern nur an sich und an die Befriedigung der Sucht. Frauen die das männliche Prinzip leben, ist es egal ob durch ihr Verhalten ihr Kind behindert wird, es zu früh geboren wird etc. Natürlich jammern und weinen sie, wenn etwas passiert, aber es liegt ganz allein in ihrer Verantwortung. Die meisten Frühgeburten und schwere Geburten deuten auf eine falsche Lebensführung der Mutter hin. Keine Tiermutter würde etwas tun, um ihr Ungeborenes zu gefährden. Nur die Menschenmutter tut dies weil sie egoistisch ist, da sie ein artfremdes Prinzip lebt.  Männer die durch ihre Sucht zeugungsunfähig geworden sind, können es immer auf die Frau schieben. Denn in ihr muss ja das Baby heranwachsen. Heutzutage sind mehrere Symptome Schuld an Kinderlosigkeit, aber die Ursache ist stets ein nicht artgerechtes Leben der Mutter. Für einen Mann sind Nachkommen nicht so wichtig, wie für eine Frau, denn es gehört zu einem artgerechten Leben der Frau Kinder zu gebären. Der Lebenszyklus der Frau stellt sich so dar: Mädchen-Mutter-Alte. Diesen Zyklus benötigt die Frau zur Reifung, das aber nur dann funktioniert, wenn sie nicht nur die Lebenszyklen durchlebt, sondern diese in  ihrem Prinzip. Die Lebenszyklen plus weibliches Prinzip ergibt gesunde Frauen ohne Sucht und so auch ein solides Fundament einer Gesellschaft.

Solange Frauen nicht ihr Prinzip leben, werden sie ebenso süchtig sein wie Männer und Kinder heranziehen, die ebenso süchtig werden, der Kreislauf wird niemals enden. Hinzu kommt auch noch die geistige Verwirrtheit der Menschen die süchtig sind. Diese Verwirrtheit, diese geistigen und psychischen Störungen nehmen deshalb ebenso immer mehr zu. Aktiv Suchtkranke, können nicht klar denken, sie sind stets benebelt (ja auch die Beziehungssucht kann benebeln, ebenso wie die Zuckersucht usw). Wenn nun aktiv suchtkranke Eltern Kinder bekommen, die noch geistig normal sind, werden sie durch die Eltern und Erzieher denen sie ausgeliefert sind, mit Sicherheit geistig und/oder psychisch krank. Kinder spüren, dass ihre Eltern nicht ganz „dicht“ sind, aber leider ist niemand da, der sie verteidigt. So kämpfen sie dagegen an, was den Erwachsenen nicht klar ist. Sie glauben ihr Kind „spinnt“, dabei sind sie es selbst. Man muss sich nur einmal Gespräche zwischen Eltern und ihren Kindern anhören (ich höre hier, wo ich lebe, unfreiwillig täglich jede Menge solcher Gespräche mit an, wenn ich auf meinem Balkon sitze und halb Deutschland mit seinen Kindern an dem Haus in dem ich lebe vorbei läuft bzw sich davor aufhält). Manchmal denke ich, dass die Kinder wirklich gestraft sind, solche Eltern zu haben, die mit ihnen reden als wären sie schwachsinnig. Auch die Reaktionen der Eltern, sind oft wirklich ziemlich dumm. So werden also geistig und psychisch einigermaßen gesunde Kinder geboren, die dann durch Erwachsene, die sich nicht selbst reflektieren können, da sie suchtkrank sind (könnten sie es wären sie nicht mehr oder nicht suchtkrank) erzogen bzw sie leben ihnen etwas Seltsames vor.

*Jutta Velten

 

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