Initiationsriten

In früheren Kulturen und heute noch bei Naturvölkern werden Initiationsriten durchgeführt. Initiationsriten sind Einweihungen, um den Übergang von der Jugend zum Erwachsenen zu erleichtern oder sie auf das Leben als Erwachsenen vorzubereiten. Initiationsriten sind äußerst wichtig für junge Menschen und es ist sehr schlimm, dass es das in der „zivilisierten“ Welt nicht mehr gibt.

Jungs werden durch die Männer der Gesellschaft, seiner Umgebung in das Mannsein eingeweiht, indem er in die Wildnis geschickt wird, um dort für sich alleine zu lernen wie man überleben kann, sich selbst zu finden und um seine Grenzen kennenzulernen.  Natürlich wird er vorher erst alles, was er zu dieser einmaligen Erfahrung benötigt, von den erwachsenen Männern seines Stammes oder Clans erlernen.  Wenn dieser uralte Initiationsritus fehlt, fühlen sich junge Männer, bis in die heutige Zeit nicht vollständig. Ihr Instinkt sagt ihnen, dass etwas sehr Wichtiges im Übergang zum erwachsen werden fehlt. Aus diesem Grund verlieren sich junge Männer in Macht – und Konkurrenzkämpfen, im Drogenkonsum und allgemein in die Fallstricke der Sucht.

Auch für Mädchen sind Initiationsriten sehr wichtig, aber natürlich unterscheiden diese sich von denen der Jungs. Mädchen lernen von Frauen aus dem Clan, der Gemeinschaft ebenfalls, wie man in der Wildnis überlebt, aber das nun als Frau und als Mitglied einer Gemeinschaft und als Mutter. Mädchen die ihr Periode bekommen, werden in die Vorgänge des weiblichen Körpers eingeweiht, sie werden in die Welt der Heilkräuter eingeführt, wie man Tees herstellt und wie man Nahrung findet. Auch sie sollten eine zeit lang alleine in der Wildnis gelassen werden, um sich selbst zu finden, sich ihren Gefühlen bewusst zu werden und zu erkennen, dass die Natur uns ernährt. So lernt sie zu vertrauen. Da in unserer Gesellschaft auch der Initiationsritus für junge Frauen fehlt, fehlt ihnen der Zugang zu ihrem Prinzip und zu ihrem Körper. Sie können nicht mehr der Natur vertrauen und fühlen sich verloren. Auch junge Frauen verlieren sich deshalb heute in Illusionen, in Fehlverhalten was natürliche Abläufe betrifft und in Sucht.

Wir stecken Kinder ab 3 Jahren in ein System, das ihnen keine Möglichkeit zur Entfaltung lässt, mit 6 Jahren, in einem Alter indem sich Kinder austoben, sich bewegen müssen und indem sich ein Junge immer mehr von einem Mädchen unterscheiden lernt, zusammen in Räume, wo sie ruhig sitzen müssen und etwas lernen sollen, weil unreife Erwachsene vergessen haben, was Kinder brauchen und zwar was sie ihrer jeweiligen Art entsprechend brauchen und als Jugendlicher erfahren sie keine Einweihung, was fatale Folgen hat!

Nicht nur Tiere müssen artgerecht gehalten werden, sondern auch Menschen. Dies bedeutet, dass Mädchen andere Lebensaufgaben haben als Jungs und man sie auch deshalb nicht zusammen unterrichten kann und schon gar nicht in Räumen.

Ja, ich weiß, hier hängt die abgestandene Luft des dritten Reiches im Raum, wo Frauen gebären sollten, damit der Führer „Munition“ für seine Kriege hatte. Frauen wollen heute nicht mehr „nur“ gebären und den Haushalt machen, weil dieser Führer des dritten Reiches, alles was Frauen betrifft völlig aus dem Ruder laufen ließ. Natürlich sind Frauen zum gebären da, das darf man nur nicht abwerten. Frauen sind das Fundament einer Gesellschaft und halten die sozialen Strukturen aufrecht, wenn man sie ihr Prinzip leben lässt. Aber Frauen sind noch viel mehr oder vielmehr haben noch viel mehr Aufgaben als „nur“ Kinder zu gebären.

Oft wird man als Nazi beschimpft, wenn man Frauen an ihr Prinzip und somit an ihre Aufgaben erinnern möchte, dabei hat das eine mit dem anderen nichts  zu tun.  Hitler hat alle natürlichen Prinzipien missbraucht und das ist ein ebenso großes Verbrechen, wie die Tötung der Juden, denn er hat so für viele nachfolgenden Generationen Frauen in eine Schiene gedrückt, aus der jede Frau heraus möchte.

Aber eigentlich müssten Frauen heute so weit fortgeschritten sein, um zu erkennen, dass Frausein und das Leben ihres eigenen Prinzips  nichts mit einer Ideologie zu tun hat, sondern schlicht und einfach den Naturgesetzen entsprechen.

Und diese Naturgesetze schreiben im Grunde auch Initiationsriten vor, denn ohne sie können sich heranwachsende Menschen nicht natürlich und artgerecht entwickeln.

Wenn wir das ganze einmal aufdröseln, dann kann man nämlich auch sagen, dass zum Beispiel Männer bei der Bundeswehr so etwas wie ein Initiationsritus erfahren. Bitte, versteht mich nicht falsch! Ich bin gegen jede Art von Waffenmissbrauch, gegen jeden Krieg und gegen die Ausbildung an der Waffe, aber wenn man sich die Waffen mal wegdenken würde, könnte man die Bundeswehr als Initiationsritus für junge Männer anerkennen. Im Gegenzug das freiwillige soziale Jahr bei jungen Frauen. Aber auch hier nicht in der Form, wie wir es heute kennen. Die Pfadfinder – die im Übrigen auch durch Hitler einen faden Beigeschmack bekommen haben – sind als Einweihung zum Erwachsenen ebenfalls geeignet.  Und natürlich gehört das streng getrennt, denn für eine Frau sind männliche Initiationsriten nichts und Männer sollten kein freiwilliges soziales Jahr machen.  Die Natur hat nun mal Mann und Frau an verschiedene Stellen gesetzt und das auch noch durch die körperlichen und hormonellen Unterschiede verdeutlicht. So dürfte es eigentlich überhaupt keine Zweifel geben, wer welche Aufgaben hat.

Ich weiß, dass es viele Feministinnen und Feministen gibt, die mich jetzt gerne steinigen würden. Aber der Feminismus ist nicht natürlich und nicht artgerecht und deshalb dreht sich alles verkehrt in dieser Welt! Ich frage mich manchmal warum Frauen eigentlich davon sprechen „nur“ Kinder zu gebären und den Haushalt zu führen wäre nicht genug?  Frauen haben vor ca 5000 jahren damit begonnen sich minderwertig zu fühlen und glaubten später mit der Emanzipation, sich des Gefühls der Minderwertigkeit zu entledigen und ihr Selbstbewusstsein aufzumotzen. Aber was ist geschehen? Frauen fühlen sich immer noch minderwertig  und ihr vermeintliches Selbstbewusstsein  ist eine schlechte Maske, die sie sich immer wieder anschminken, damit sie nicht ihr Gesicht verlieren! Eigentlich weiß jede Frau im tiefsten Inneren, die Emanzipation hat nichts, aber auch gar nichts verbessert, sondern nur verschlimmert.  Aber der Konsum und die ganzen Süchte trösten sie darüber hinweg, dass sie als Frauen geboren wurden und wiegen sie in der Illusion, alles wäre gut so.

Ich wollte, ich könnte jeder Frau klarmachen, dass sie erst dann ihr Selbstbewusstsein zurück bekommt, wenn sie das Leben lebt, das ihr die Natur zugedacht hat. Es wäre so dringend notwendig, dass Frauen sich alle Berufe, die zum weiblichen Prinzip gehören zurückeroberten, dass Frauen nicht mehr vom Mann die Anerkennung suchen, sondern von der eigenen Art.  Frauen die heute versuchen einen Spagat zwischen Karriere und Familie hinzubekommen, bekommen die Anerkennung von Männern. Die Medien sind voll davon, dass man Frauen, die sich bis zur Unkenntlichkeit verbiegen, über den Klee hinweg lobt. Frauen die sich entscheiden Hausfrau und Mutter zu sein werden nicht erwähnt und schon gar nicht lobenswert. Das ist ja nichts besonderes. Die Leistungsgesellschaft die dem männlichen Prinzip entspringt erkennt nur außergewöhnliche Leistungen an. Frauen die sich dafür hergeben und sich verbiegen, sind irgendwann völlig kaputt. Frauen können kein lineares System leben ohne krank zu werden.

Ihr seht der Initiationsritus gehört wie alles in das Paket „Gleichgewicht zwischen dem männlichen und dem weiblichen Prinzip“ und es ist ein Grundrecht der Jugend diese Einweihungen auf dem Weg zum erwachsen werden zu erfahren!

 

*Jutta Velten

PS: natürlich werden auch Initiationsriten missbraucht, indem man sehr oft rohe Gewalt anwendet. Oben habe ich beschrieben, welche Initiationsriten natürlicher Art sind. Ich lehne jegliche Riten bei denen Menschen Gewalt angetan wird vehement ab! Auch haben sie nichts mit Religionen zu tun, sondern Religionen haben sie aus den Naturgesetzen übernommen und meist grausame Praktiken daraus entwickelt. Bei den Christen meint man heute, wenn man konfirmiert oder zur Kommunion geht, würde dies einem Initiationsritus entsprechen. Das ist aber keineswegs der Fall Man missbraucht hier auch nur den eigentlichen Ursprung!

 

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