Der Fluch der Industrialisierung

Die Industrialisierung nahm in der zweiten Hälfte des 18.Jahrhunderts in Großbritannien seinen Anfang und hinterlässt bis heute Spuren die nicht mehr rückgängig zu machen sind.

Die Industrialisierung ist eine Auswirkung – wie kann es anders sein- durch die Schrumpfung des weiblichen Prinzips und die Expansion des männlichen Prinzips und dies setzte schon vor der industriellen Revolution ein und hat heute wahrscheinlich seinen Höhepunkt erreicht, sowohl was das Nicht-Bewusstsein für das weibliche Prinzip angeht, als auch das Ausmaß des männlichen Prinzips!   Das Dilemma begann, als der Mensch sesshaft wurde und er sich stark vermehrte, und er „sein“ Land vor anderen Menschen zu verteidigen suchte. Hier trafen plötzlich einige Faktoren zusammen, die das Gleichgewicht zerstörten. Nach dem Sesshaft machen, kam die Entdeckung des Metalls, der Mensch konnte nun Waffen herstellen, die er jetzt auch gegen seine eigene Rasse richtete und nicht mehr nur zur Jagd gebrauchte. Danach kam die Idee auf, Pferde als Reittiere abzurichten, um so schneller und effektiver jagen zu können, aber auch um  andere, entferntere Menschensiedlungen zu überfallen. Ab hier begann das Umkippen des Gleichgewichts zwischen dem weiblichen – und männlichen Prinzip. Der Mensch glaubte, dass er mit dem naturgegebenen Gleichgewicht nichts mehr ausrichten könnte. Irgendein Clan war der erste, der sich hier über das Gleichgewicht hinwegsetzte und andere Clans überfiel und diese sahen sich dann gezwungen zurückzuschlagen und so war dann auch in ihrem Clan das Gleichgewicht zerstört, was das männliche Prinzip plötzlich mächtig werden lies. In frühen Kulturen, war Gleichgewicht vorhanden, weil sie das Urwissen und den Instinkt besaßen, dass auf der Erde alles im Gleichgewicht sein muss, damit es eine Zukunft für die Nachkommen gibt. Mit dem Bewusstsein der Macht des männlichen Prinzips, waren die Nachkommen plötzlich nicht mehr wichtig bzw. der Mann glaubte er müsse „sein“ Land für seine Nachkommen verteidigen und ernannte  dann auch die Führer eines Clans, die später zum Adel wurden. Jetzt begann der Mann Religionen zu erschaffen, die zuerst aus vielen Göttern bestand und man diese mit der Zeit auf einen Gott abspeckte, so entstanden nun nach und nach drei große Weltreligionen, die frühere Clanoberhäupter zu Königen krönten. Diese hoben dann wiederum aus ihrem Clan Männer in den Adelsstand und gründeten eine Elite, die über dem Volk steht und es beherrscht. Die heute drei großen Religionen halfen den Herrschern die Menschen zu versklaven und zu manipulieren. Diese Religionen waren allesamt von Männern auf Basis der Naturreligionen erfunden, um so Macht über die Menschen zu haben. Die Mehrheit des Volkes war leichtgläubig und so konnte man sie mit der Religion unter Druck setzen.  Es gab viele Frauen, die damit nicht einverstanden waren und die nicht auf die Religion hereinfielen, aber diese beseitigte man ziemlich schnell. Frauen die die Wahrheit sagen, wurden damals (wie heute) nicht gern gesehen!

Exkurs: Warum man später plötzlich den Frauen in Kirchen und hier besonders in der katholischen Kirche Stellungen anbot, die früher niemals an Frauen vergeben worden wären, kam ganz einfach daher, dass man durch die Emanzipation nun Frauen so manipuliert hatte, dass sie nicht mehr ihr Prinzip lebten und sich sogar kaum noch daran erinnerten. So waren sie keine Gefahr für die Religion. Eine Frau die ihr Prinzip nicht vergessen hat und es lebt, kann niemals eine Stellung in einer von Männern kreierten Religion annehmen bzw noch nicht einmal sich dieser Religion zugehörig fühlen! Die heute drei größten Religionen sind komplett frauenfeindlich, wobei das heute kaum noch bewusst ist, da Frauen ja nicht mehr ihr Prinzip leben!

Durch das nun immer größer werdende männliche Prinzip und somit auch die Ausweitung des Egos, waren zuerst Männer blind für die Natur, sie fühlten sich durch die religiösen Manipulationen sogar der Natur überlegen und begannen so die Natur auszubeuten. Später kamen dann auch noch die Frauen dazu, die bis heute bei der Ausbeutung kräftig mitmischten und mitmischen. Beide Gruppen, haben sich zu einer zusammengeschlossen und verschleudern durch ihre egoistische Gier die gesamten Ressourcen unseres Planeten. Frauen wie Männer denken nur an sich und nicht daran was nach ihnen kommt. Die Erdöl-und Gasvorkommen sind fast aufgebraucht. Die Wasservorkommen sind vergiftet und sogar der Sand der für ein ökologisches Gleichgewicht der Meere nötig ist (2/3 der Erde ist mit Wasser bedeckt), wurde zu einer Ressource, um die Gier nach mehr und noch höher hinaus des heutigen Menschen zu befriedigen.  Singapur und Dubai, benötigen für ihre Luxusstädte Milliarden Tonnen Sand und zerstören dabei das maritime Gleichgewicht. Hier befriedigen Menschen ihren Größenwahnsinn und andere schauen zu!

Um diesen Wahnsinn zu stoppen, müssen Frauen zurück in ihr Prinzip finden! Es muss eine weibliche Revolution stattfinden in der Frauen wieder ein Gegengewicht zum männlichen Prinzip bilden! Denken wir doch einmal nicht an uns selbst und unseren Wohlstand, sondern an unsere Kinder!  Wir müssen zurückrudern und wieder ein Leben mit der Natur führen. Häuser bauen, so wie das unsere Vorfahren taten und somit nicht die wertvollen Ressourcen wie Sand verschwenden. Ich habe mir vor einigen Tagen einen Bericht (auf youtube) über das Gebiet um Tschernobyl angesehen. Hier holt sich die Natur zurück, was der Mensch zerstört hat. Natürlich ist dort alles verstrahlt und das hat Konsequenzen für die Nachkommen der Tier-und Pflanzenwelt, aber man kann trotzdem förmlich sehen, wie die Natur aufatmet. Muss die Natur erst warten, bis der Mensch sich komplett ausgelöscht hat, oder sind wir in der Lage die Natur wieder zum Maßstab zu nehmen, um zu erfahren wie ein Leben im Gleichgewicht funktioniert? Alles Naturvölker dieser Erde, warnen die industrialisierten Menschen schon lange vor einem Supergau und hier allen voran die Ureinwohner Amerikas, aber auf diesem Ohr sind wir taub!

Die Industrialisierung hat uns und der Natur nichts als Leid gebracht und wir sollten den Größenwahn stoppen und umkehren! Dazu muss jede Frau das Mäntelchen des männlichen Prinzips abstreifen und sich an ihr Prinzip erinnern und es auch wenn es schwer ist umsetzen. Deshalb eine weibliche Revolution, denn natürlich ist es schwer etwas abzulegen, was einem über viele Generationen zur Gewohnheit geworden ist. Aber jede Revolution tut weh und geht nicht ohne Schmerzen, wie auch jede Geburt mit Schmerzen verbunden ist, es kommt nur immer darauf an wie man mit diesen Schmerzen umgeht.

Da wir leider auch zu einer Schmerzvermeidungsgesellschaft geworden sind, will sich leider kaum eine Frau aufmachen, den Schmerz einer Revolution auszuhalten und schon gar nicht, wenn sie persönlich nichts mehr davon hat. Denn die meisten Frauen denken dank dem Mäntelchen des männlichen Prinzips, nur an sich und nicht an ihre Kinder!

*Jutta Velten

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