Machen wir uns doch nichts vor….

Es ist sehr schwer zur Zeit optimistisch in ein neues Jahr zu blicken und die Hoffnung zu hegen, es würde mal etwas anders werden! Natürlich ist jeder zuerst einmal dafür verantwortlich, sein Umfeld zu verändern, indem man sich selbst „überarbeitet“, man überdenkt, was man besser machen könnte. Aber es gibt auch Aspekte, an denen wir nur gemeinsam drehen können!

Ich sehe uns in eine Gesellschaft rutschen bzw. wir befinden uns schon darin, in der die „Mittelschicht“ (ich verabscheue dieses Wort, aber sonst weiß keiner von was ich rede) wegbricht. Die Ursache habe ich hier schon hinlänglich erklärt, aber da sich bei uns kaum einer für Ursachen interessiert, weil Ursachen zu bearbeiten schmerzhaft sind, doktert die Masse an den Symptomen und wundert sich, dass sich alles in der Geschichte wiederholt. Schweigen in Deutschland! Alle haben Angst, ihren Job zu verlieren (die einen haben), und machen deshalb den Mund nicht auf. Wir arbeiten für nen Appel und ein Ei und beschweren uns nur im eigenen Kämmerlein. Alles wird teurer, die Mieten steigen und irgendwann sitzt die ehemalige „Mittelschicht“ auf der Straße.  Die Symptome sind nun schon so stark, dass man sie nicht mehr unterdrücken kann, oder wenn man eines unterdrückt, platzt die Naht irgendwo anders auf. Wir flicken hier ein bisl und da ein bisl, aber es wird einfach nichts besser.  Das machen wir übrigens schon sehr lange so. Immer wenn die Symptome gar nicht mehr unterdrückt werden konnten, gab es Weltkriege.  Wollen wir wieder auf einen warten? Ja, mit den Weltkriegen war jetzt lange Ruhe, aber es läuft trotzdem darauf hinaus. Nur wird der nächste Weltkrieg nicht mehr so ablaufen, wie das mal war. Wir werden uns noch wundern!

Um etwas im Großen ändern zu können, müssen wir uns zum einen zusammenschließen und an einem Strang ziehen und zum anderen müssen wir die Ursache heilen wollen und natürlich zuallererst bei uns selbst! Alles andere führt in immer größere Krisen!

Ich habe schon x mal Frauen aufgerufen, sich mit mir in Verbindung zu setzten, aber es ist so, wie es schon immer war: “ Ach, es geht schon noch!“  „Wir kriegen das schon in den Griff!“  „Es wird schon nicht so schlimm werden!“  „Wir warten mal ab, ob sich doch nichts ändert, wenn wir einen neuen Bürgermeister haben, einen neuen Landrat, eine neue Regierung etc!“  Hoffnung zu haben ist nichts Falsches, aber damit die Hoffnung Realität wird, muss man nachhelfen und nicht stillhalten.

Dabei ist Vernetzung heute so leicht, wie niemals zuvor. Menschen vernetzen sich für alles Mögliche, aber seltsamerweise immer nur um Symptome zu bekämpfen.

So machen wir uns jahraus, jahrein immer etwas vor und reden uns selbst gut zu. Das haben die Leute vor dem ersten Weltkrieg und auch vor dem zweiten Weltkrieg getan und was kam dabei raus?

Leute, heute weiß hoffentlich jeder, dass man nur gesund wird, wenn der Körper im Gleichgewicht ist und so ist es mit der gesamten Menschheit. Jeder Mensch ist eine Zelle auf einem Organismus Erde. Wenn Ungleichgewicht entstanden ist, muss diese ins Gleichgewicht gebracht werden. Wenn die Erde sich nicht ständig ins Gleichgewicht bringen würde, dann wären wir schon alle im Weltall verglüht.

Wisst ihr, mir ist es egal , ob ich jetzt sterbe oder in 30 Jahren, aber mir ist es nicht egal, dass meine Kinder und Enkel, falls sie überleben, wieder Generation über Generation darunter leiden, dass ihre Eltern nicht in die Pötte gekommen sind und sich Jahr für Jahr alles schön geredet haben!

Ich habe nicht umsonst eine Unterseite „Eine sanfte weibliche Revolution“ benannt, wo ich in Kürze die Ursache des Ungleichgewichtes in unserer Welt erkläre.  Eine Revolution wäre wirklich angebracht, aber nicht so eine, wie es die letzten Revolutionen waren, wo sich nämlich nicht wirklich was verändert hat und die sogar blutig verliefen, sondern eine „intelligente“ Revolution, die Frauen anführen, die begriffen haben, dass man sie jahrhundertelang betrogen hat!

Heute, am letzten Tag des Jahres 2017 möchte ich euch noch einmal aufrufen:

Lasst uns zusammenschließen und endlich an die Ursache gehen, damit vielleicht unserer Kinder oder Enkelkinder von unserer Arbeit profitieren können! Wir werden wahrscheinlich kaum etwas davon haben, aber die Liebe zu unseren Kindern, sollen sie auch noch nach uns spüren können!

Machen wir uns also nächstes Jahr nicht wieder etwas vor, sondern fangen endlich einmal an!

Kommt gut ins neue Jahr und lasst euch nicht unterkriegen!

Eure Jutta

wunderkerzen

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