Mein Weg von der veganen Ernährung zurück zum Konsum tierischen Eiweißes und wieder zurück zur veganen Ernährung

Ganz egal aus welchen Gründen man sich vegan ernährt, man sollte unbedingt dabei bleiben!

Ich wurde wieder rückfällig und habe am eigenen Leib zu spüren bekommen, dass tierische Eiweiße krank machen. Aber von Anfang an:

Ein Jahr hatte ich es geschafft mich vegan zu ernähren und in dieser Zeit ging es mir wunderbar, ich war nicht krank und mir tat nichts weh. Damals war das auch relativ einfach, denn ich war zu Hause und wurde nicht ständig mit Fleisch, Wurst, Käse und Co konfrontiert. Als ich wieder anfing zu arbeiten kam ich immer wieder in die Versuchung des tierischen Eiweißes und oft gab ich dieser Versuchung nach. Am Anfang nur manchmal, aber nach einiger Zeit war ich wieder voll auf der Droge tierisches Eiweiß. Auch die Vorstellung von den armen Tieren, die hier ihr Leben ließen, habe ich immer wenn ich etwas Tierisches aß verdrängt und mir regelrecht verboten es in mein Bewusstsein vordringen zu lassen.

Heute bin ich überzeugt, dass es Menschen gibt, denen es leichter fällt vegan zu leben und eben solche denen es sehr schwer fällt. Mir fällt es schwer und nur Krankheit und Schmerzen, die bei mir auf den Konsum von tierischem Eiweiß zurückzuführen sind, haben mich nun wieder in die vegane Ernährungsweise gezwungen!

Ich komme aus einer Familie in der schon immer viel Fleisch und Wurst konsumiert wurde. Fleisch essen oder überhaupt essen, war bei Familientreffen immer sehr wichtig und da ich gerne bei solchen Familientreffen war und mich in der Kindheit da geborgen gefühlt hatte, assoziiere ich heute wahrscheinlich immer noch Essen/Fleischessen mit der Geborgenheit in der Kindheit. Dazu bin ich auch noch Eßsüchtig, was seine Ursache wahrscheinlich in dem sexuellen Missbrauch der mir zugeführt wurde und eben die Suche nach der Geborgenheit in der Familie hat.

Kurz nach der Geburt meines Sohnes, hatte eine Ärztin mir damals schon geraten kein tierisches Eiweiß mehr zu essen. Ich habe nicht gehört und deshalb ist bei mir jetzt die Erbkrankheit „Gicht“ ausgebrochen. Die Disposition zur Gicht liegt in den Genen und wenn man dann nicht vegan lebt, bricht diese Krankheit aus.  Interessant ist auch, dass „Gicht“ eigentlich eine Männerkrankheit ist und man sie auch die Krankheit der Könige nennt, da sie auf den Wohlstand in einer Gesellschaft zurückgeführt wird. Ich habe die Krankheit von meinem Vater geerbt und eigentlich muss ich dankbar dafür sein, denn die Krankheit lehrt mich gesund zu leben. Außerdem gibt es in meiner Familie von beiden Zeiten Diabetes 2 und auch hier muss ich höllisch aufpassen, dass mir das nicht auch noch blüht!

Meiner Ansicht nach wird jeder Mensch in eine Familie geboren, in der er etwas zu lernen hat, was er in seinen vorherigen Leben noch nicht gelernt oder die Lektionen noch nicht abgeschlossen hatte. Dies kann man auch auf die Ernährung beziehen. Denn wenn in der Familie die Vorfahren an Gicht oder anderen Krankheiten leiden, ist man dazu aufgerufen, etwas im Lebensstil und der Ernährung zu verändern. Man bekommt also die Chance schlauer zu sein, wie seine Eltern, Großeltern usw.  Bei mir ist es die „Männerkrankheit“ Gicht, die gerade jetzt ausbricht, weil ich wahrscheinlich zu sehr den männlichen vererbten Anteil (den Vater) in mir ablehne.  Ich kenne also die Ursachen und arbeite jetzt daran diese zu beseitigen. Das heißt zuerst einmal wieder, völlig vegan zu leben und das bis an mein Lebensende.  Die Eßsucht bleibt, wie jede Sucht ewig bestehen, sie wechselt nur in aktiv und passiv. Durch die erneute Umstellung zu vegan hat sich meine Eßsucht wieder in passiv verwandelt. Dabei kann man gut feststellen, wie sogar tierische Eiweiße süchtig machen.

Ich habe durch meinen Rückfall auch gelernt, dass man die Menschen selten über Filme wie „Earthlings“ und andere Aufklärung erreicht, wenn sie eine Disposition zur Sucht nach tierischem Eiweiß haben.   Ich habe die „China-Study“ gelesen, mit „Earthlings“ angesehen, aber nur in der Zeit in der ich vegan lebte war ich offen dafür. Sogar Krankheiten die durch tierische Eiweiße entstehen, halten die wenigsten Menschen davon ab, damit aufzuhören. Bei mir fruchtet das aber zum Glück! Vielleicht, weil ich niemals in die Fänge der Schulmedizin geraten möchte.

Aus eigener Erfahrung kann ich nun sagen, ernährt euch vegan, aber gesund vegan, das heißt viel Gemüse und Salate, wenig Kohlenhydrate, keine industriell hergestellte Nahrung und KEIN tierisches Eiweiß! Ganz egal welche Krankheit daraus resultiert, sie ist immer furchtbar!

Übrigens stimmt die Theorie, wenn Ärzte behaupten eine Krankheit sei genetisch bedingt soweit, als dass eine Disposition zu einer Krankheit besteht, man sie aber nicht bekommt, wenn man die Lektion lernt und sich anders ernährt und nicht so lebt wie seine Vorfahren. Das sagen einem die Ärzte nicht (wahrscheinlich weil sie es selbst nicht wissen). Wenn also der Arzt sagt, dass zum Beispiel Krebs in den Genen liegt, weil es in der Familie schon früher aufgetaucht ist, dann ist die Lektion für dahinter, jetzt so zu leben, damit der Krebs gar nicht entstehen kann (vorwiegend basische Ernährung). Die meisten von uns wissen, an was die Eltern und Großeltern leiden oder an was sie gestorben sind. Es liegt also wie immer i unserer Verantwortung es besser zu machen wie sie! Man kann nicht länger die Verantwortung auf die „bösen Gene“ schieben. Wir sind ganz alleine selbst dafür verantwortlich, wenn wir krank werden!

Der super Nebeneffekt der veganen Lebensweise: man ist nicht mehr Schuld an den Qualen und dem meist nicht schönen Tod der Tiere und man trägt zu einer besseren Umwelt bei!

 

*Jutta Velten

 

PS: Das Fleisch essen stammt aus dem männlichen Prinzip, da ein Inhalt dieses Prinzips das Töten ist.

Allein schon deshalb, muss ich als Verfechterin des weiblichen Prinzips vegan leben 🙂

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Dieser Beitrag wurde am 18. Januar 2018 veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Ein Kommentar

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