Die Prinzessin auf der Erbse, ein Märchen das den Hochsensiblen gewidmet ist

In dem Märchen „Die Prinzessin auf der Erbse“ möchte die Mutter des Prinzen wissen, wie hochsensibel denn die zukünftige Braut ihres Sohnes ist, denn ihr war bewusst, dass Hochsensibilität eine Gabe ist, die für eine zukünftige Königin bedeutend wäre.

Also überlegte sie sich, wie sie die Bewerberinnen auf ihre Sensibilität hin testen könnte und so kam sie auf die Idee mit der Erbse.

Viele junge Frauen kamen in das Schloss, denn der Prinz war sehr begehrt und wenn die Königin sie fragte, ob sie denn hochsensibel seien, bejahte das jede von ihnen. (keine wusste aber, was mit „hochsensibel“ gemeint war. Für sie gab es nur „sensibel“)

Doch wenn die jungen Damen am Morgen, nachdem sie die Nacht auf einem riesigen Berg von Matratzen, auf deren Grund sich eine Erbse befand, der Königin gegenüber traten und diese sie fragte wie sie denn geschlafen hätten, antwortete jede von ihnen, dass sie sehr gut, auf all den weichen Matratzen schlafen konnten.

Eines Abends, an dem es fürchterlich stürmte und regnete und der Prinz nicht mehr daran glaubte, dass es eine sensible Frau gibt, klopfte es an der Schlosstür.

Der König öffnete die Tür und herein trat eine junge Frau, völlig durchnässt und halb erfroren. Sie bat um Obdach und dieses wurde ihr gewährt.

Nachdem sie ein heißes Bad nehmen durfte und sie wieder trocken war, sahen die Gastgeber welcher schönen jungen Frau sie da Obdach gewährten.

Und als sie dann erfuhren, dass sie eine Prinzessin war, lies die Königin sofort das Zimmer mit dem Bett auf dem die vielen Matratzen lagen herrichten.

Bevor die Prinzessin zum Schlafen ging, vergewisserte sich die Königin, dass die Erbse an ihrem Platz lag und wünschte der jungen Frau eine gute Nacht.

Am Morgen als die königliche Familie beim Frühstück saß, trat eine ganz übermüdete Prinzessin in den Raum und setzte sich zaghaft auf den angebotenen Stuhl.

Die königliche Familie beobachtete sie, die ganz offensichtlich Schmerzen zu haben schien.

Endlich fragte die Königin ihren Gast, ob sie denn nicht gut geschlafen habe? Die Prinzessin, antwortet darauf, dass sie noch nie so schlecht geschlafen hätte, denn es kam ihr so vor, als würde sie auf etwas hartem, runden liegen, was sie nicht verstand, denn angesichts der vielen weichen Matratzen, wäre das ja nicht möglich.

Die Königin aber wusste, dass sie nun endlich die richtige Braut für ihren Sohn gefunden hatte. Eine Frau die so hochsensibel war, dass sie durch einen Berg von Matratzen eine Erbse spürte, wäre wahrlich eine gute zukünftige Nachfolgerin.

*Hans Christain Andersen

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