Grätsche

Nicht nur, dass man unsere Ahninen ermordet und sie  zuvor noch ihres Wissens beraubt hat, nein, man hat dann auch noch Frauen zu Versuchen missbraucht, wie zum Beispiel bei den ersten Kaiserschnitten.

Ärzte bedienten sich einerseits der Weisheit der Frauen und machten daraus eine Wissenschaft und andereseits wurden Frauen und Kinder als Versuchsobjekte missbraucht. Das Wissen, um den menschlichen Körper und das der Heilkunde, war seit jeher Frauensache. Seit dieses Wissen von Männern geraubt wurde, ist die Heilkunst akademisiert worden und seither geht es nicht mehr um die Menschen, sondern um den männlichen Ehrgeiz!

Ich mache immer wieder die Erfahrung, dass Akademiker und hier auch leider die akademischen Frauen, nicht in der Lage sind, sich in Menschen einzufühlen. Die Theorie steht dem im Weg.

Ein hoher IQ( Intelligenzquotient) bedeutet nur, dass Menschen in der Theorie intelligent sind, also nur Ratio(männliches Prinzip).  Menschen die einen hohen IQ mit einem hohen EQ ( Emotionaler Quotient) vereinen, sind jene die die Fähigkeit der Empathie besitzen und das sind nur die Frauen, die ihr Prinzip leben.

Deshalb kann die Schulmedizin nur Symptome unterdrücken, dem Menschen aber niemals helfen gesund zu werden, da man, um den Menschen zu verstehen und Ursachen zu erkennen, ein Gleichgewicht zwischen IQ und EQ benötigt.

Ärzte und eigentlich fast alle die bei uns studieren, werden zu Akademikern, mit vielleicht einem hohen IQ,(der auch antrainiert werden kann) aber mit einem viel zu niedrigen EQ oder sogar das völlige Fehlens dessen ( und hier sind alle akademisierten Frauen gemeint)

Frauen die nicht ihr Prinzip leben, besitzen kein Gleichgewicht zwischen IQ und EQ, deshalb können sie auch ohne Probleme in dem medizinischen von Männern erschaffenen Bereichen arbeiten. Frauen mit einem ausgeglichenen IQ und EQ können nicht in diesem Bereich arbeiten, ohne sich selbst zu verraten und zu verletzen!

Ich bin so eine Frau, die sich ständig selbst verraten muss, die ständig ein Spagat zwischen dem weiblichen Geburtsrecht,  der weiblichen Weisheit und der Medizin des Mannes hinlegen muss.( da ich noch immer neben meiner selbständigen Berufe, in der Pflege arbeiten muss) Damit nicht genug, gerade habe ich diese unmenschliche, nur vom IQ gesteuerte Medizin am eigenen Leib erfahren.

Ich bin letzten Donnerstag Früh, über meine Katze gestürzt, weil sie sich während ich lief, mir direkt in den Weg gelegt hatte. Ich machte eine Grätsche über sie und habe jetzt vermutlich einen Muskelfaserriss, oder auch Muskelriss. Warum ich das nicht weiß, liegt an der Unfähigkeit der Ärzte vom Klinikum Brunsbüttel.

Ich konnte nach dem Sturz nicht aufstehen und bin dann unter schlimmen Schmerzen zu meinem Schreibtisch gerobbt um mein Telefon zu holen. Ich rief den Krankenwagen und schon da, kam ich in den „Genuss“ von zwei völlig unempathischen Männern, die nicht fähig waren, sich in mich hineinzuversetzen. Sie halfen mir mit „sanfter Gewalt“ hoch und transportierten mich in die Klinik. Hier wurde ich gleich geröntgt, um einen Bruch auszuschließen. Röntgen war aber nicht genug, sie mussten natürlich noch ein CT machen,( damit sich das wirtschaftlich auch wirklich lohnt) um mir dann mitzuteilen, dass ich keinen Bruch hatte. Trotzdem lies man mich bis zum Mittag liegen,  ohne mir etwas zu trinken zu reichen. So war ich ca. 16 Stunden ohne Wasser! Nachdem ich x-mal nachfragte was ich denn hätte, vermutete ein Arzt einen Muskelfaserriss, aber um dies zu bestätigen, hätte er mich untersuchen müssen, was nicht getan wurde. Ich bekam nur Schmerzmittel. Man gab mir kein Eis und auch kein Kompressionsverband, was eigentlich bei einem Muskelfaserriss sofort geschehen müsste. Auch meine Verletzung des Jochbeins wurde ignoriert.( ich war mit dem Gesicht während des Sturzes noch auf die Tischkante aufgeschlagen) Man verlegte mich auf Station, wo ich noch eine Nacht bleiben sollte. Bei der Visite am nächsten Morgen wollten sie mich zum Neurologen schicken, um einen Bandscheibenvorfall auszuschließen. Total lachhaft, denn ich hatte nichts an den Bandscheiben. Auch hier kamen sie nicht auf die Idee mich auf den Verdacht eines Muskelfaserrisses zu untersuchen, oder mir einen Kompressionsverband anzulegen. Achja, Eis bekam ich am Nachmittag zuvor, nachdem ich danach verlangte! Das muss man sich mal vorstellen!

Ich habe mich dann von meiner Nachbarin abholen lassen und liege jetzt in meinem Bett mit höllischen Schmerzen! Hier wurde ein Behandlungsfehler nach dem anderen begangen und dann hatten sie bei der Entlassung noch nicht mal die AU fertig.

Jetzt während ich euch dies schildere, kommt mir gerade der Gedanke, dass ich eine Grätsche machte, so wie ich es jeden Tag in meinem Leben tun muss und diese Grätsche zwischen zwei Prinzipien, bei dem ich in dem einen leben muss, das mir artfremd ist und einem das ich versuche zu leben weil es meiner Art entspricht, es aber fast nicht möglich ist, ist genauso schmerzhaft wie der vermutliche Muskelfaserriss, der die Auswirkung der Grätsche über die Katze war, nur dass es seelische Schmerzen sind, die die Grätsche zwischen beiden Prinzipien verursacht!

Was soll ich jetzt daraus lernen?

Soll ich mich jetzt dem männlichen Prinzip ergeben, um keine Grätsche mehr machen zu müssen? Das kann ich nicht, eher sterbe ich! Ich bin eine Frau und kämpfe bis zum letzten Atemzug dafür, auch wie eine Frau leben zu dürfen!

Vielleicht ist es auch eine Aufforderung vom Leben, jetzt komplett die Schulmedizin zu verlassen und nicht mehr da zu arbeiten? Aber wie soll ich dann leben?

Ich spüre schon lange, dass ich da raus muss, aber wie, wenn man Schulden hat?

*Jutta Velten

 

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