Archiv | Februar 2018

Gebrochenes Herz

Was kann alles das Herz brechen? Liebeskummer – naja das bricht einem nicht wirklich das Herz und  es ist nicht Liebeskummer, sondern ein verletztes Ego, das hier schreit. Denn wenn man bedingungslos liebt, dann liebt man den anderen, auch wenn dieser sich von einem abwendet., natürlich ist das schmerzhaft, aber es ist der Wille des anderen. Den Schmerz, den wir hier fühlen, ist neben dem verletzten Ego, der Schmerz den wir in den ersten fünf Jahren unseres Lebens erfahren mussten.

Was mir mein Herz bricht, ist der Umgang zwischen den Menschen und es ist das Gefühl der Ohnmacht, nichts aber auch gar nichts tun zu können, sondern es einfach nur immer wieder hinnehmen zu müssen. Mir bricht es mein Mutterherz, wenn meine Kinder sich nicht mehr an mich erinnern, sie nicht nach mir fragen.  Ich zerbreche innerlich an dieser Welt, in der jeder nur noch an sich denkt, oder co-abhängig ist. Es ist ein Drahtseilakt, mit Menschen eine Beziehung einzugehen und dabei höllisch aufzupassn, dass man nicht in die Co-abhängigkeit gezogen wird, da fast jeder co-abhängig ist.  Es bricht mir mein Herz, wenn ich sehe, wie wir mit anderem Leben umgehen, wie wir uns immer weiter von der Natur entfremden und uns nichts mehr daran erinnert, was es bedeutet Mensch zu sein!

Ich könnte täglich ein Meer von Tränen weinen, weil diese Seelenschmerzen so höllisch weh tun! Wie oft habe ich mich schon gefragt, warum bin ich eigentlich noch hier, welchen Zweck hat das alles und warum bin ich so verdammt hochsensibel und auch noch ein INFJ Mensch. (Ein INFJ Mensch vereint die Merkmale der Introvertiertheit (IN), Intuition(IN), Empathie (Feeling) und des Urteilsvermögen (Judgement) auf einzigartige Weise. (G.G. Jung) ) Natürlich ist es meine Seelenaufgabe, den Menschen etwas bewusst zu machen, aber oft denke ich, dass das den meisten eh am Ar…h vorbei geht. Denn wen interessiert es schon, dass da eine herumläuft und verkündet, die Frauen leben nicht ihr Prinzip? Das ist nichts womit Leute Geld machen, oder damit ihr Ego streicheln können. Es ist eine unpopuläre Tatsache, die zu viel Schmerzen bereitet, wenn Frauen sich eingestehen müssen, dass sie seit Generationen nicht ihre Weiblichkeit gelebt haben und leben. Dann denke ich wieder, alle PioniereInnen hatten es nicht einfach und sind einen steinigen Weg gegangen, ja sie wurden immer wieder verurteilt, man hat sie sogar getötet, um später festzustellen, dass sie Recht hatten. Zum Schluß werden sie zu Heiligen gemacht, aber was nützt ihnen das dann?  Ich nehme nicht für mich in Anspruch jemals als Pionierin gesehen zu werden, obwohl ich mich jetzt so fühle. Das Thema des weiblichen Prinzips haben schon viele Frauen aufgegriffen, aber ich werfe diesen Frauen vor, das nur halbherzig getan zu haben bzw tun. Jene Frauen, die feststellen, dass wir hier ein falsches Prinzip leben, wollen es in die Emanzipation integrieren, sie sehen nicht die Notwendigkeit einer radikalen Veränderung und Trennung zwischen den beiden Prinzipien. Weichspülmentalität, nenne ich das! Veränderung bedeutet Schmerz, es kommt einer Geburt gleich. Es bricht mir das Herz, wenn Frauen hier so schwammig sind und alles im Weichspülgang bearbeiten wollen.  Es bricht mir das Herz, wenn ich das Gefühl habe, alleine gegen die Windmühlen zu laufen, die mich davon tragen und mich keiner hört. Neben Verurteilung und Interpretation, ist die Ignoranz eine der härtesten Strafen.

Was also tun gegen die Ignoranz? Vorträge halten, obwohl mir ständig zum heulen zu Mute ist und ich wahrscheinlich in Tränen aufgelöst meinen Zuhörern erklären möchte, was es mit dem weiblichen Prinzip so auf sich hat? Wie erreiche ich Frauen, wie kann ich zu ihnen durchdringen, durch die über viele Generationen hinweg errichtete Emanzipationsmauer? Ich bin zur Zeit nicht mal in der Lage zu diskutieren, weil ich an meinen Tränen fast ersticke.

Ich stehe in der Mitte eines von Menschen überfüllten Raumes und schreie aus Leibeskräften, aber niemand hört mich!

So bricht mein Herz jeden Tag ein bisschen mehr und ich weiß nicht wie lange es dauert bis es ganz zerbrochen ist? *Jutta Velten

 

 

 

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Dieser Eintrag wurde am 20. Februar 2018 veröffentlicht. Ein Kommentar

Lügen

Der Mensch lügt, mancher mehr mancher weniger und manchmal auch nur deshalb, weil man meist lügen muss, damit man zum Beispiel seinen Job behält. Leider ist es so, dass wir mit den Lügen aufwachsen. Unsere Eltern und die gesamte Gesellschaft lehren uns ja von Kindesbeinen an zu lügen.  Obwohl wir unseren Kindern ständig sagen, dass man nicht lügen darf, lügen wir ihnen täglich was vor. Wir zeigen ihnen also, dass die Geschichte mit dem Lügen, doch nicht so streng genommen werden muss und dass man eben auch keine lange Nase bekommt, wenn man lügt. Aber wir sollten unseren Kindern ehrlich sagen, dass „Lügen kurze Beine haben“, denn fast jede Lüge kommt irgendwann heraus und dann muss man dafür die Verantwortung übernehmen!

Man kann sich seiner Lügen bewusst werden und mit sich selbst einen Packt schließen, so wenig wie möglich zu lügen und vor allem sich selbst nicht mehr zu belügen. Sobald man sich nämlich seiner Lügen bewusst ist und nicht verdrängt, dass man lügt, kann man sie stark reduzieren.

Es beginnt damit die Lebenslügen, die wir leben zu erkennen und diese abzuschaffen. Die größten gesellschaftlichen Lebenslügen sind die Religionen, da sich jeder Glaube irgendwann in eine Lüge verwandelt. Denn jene, die wollen, dass wir glauben, lügen dass sich die Balken biegen, um die „Kundschaft“ nicht zu verlieren.  Dann folgen die Selbstlügen, die durch Sucht/Süchte hervorgerufen werden.  Wenn man süchtig ist, muss man sich zwangsläufig täglich selbst belügen, damit man nicht an die Arbeit der Suchtbewältigung gehen muss. Wer sich ehrlich selbst reflektieren kann, der muss sich zwangsläufig mit seiner Sucht/seinen Süchten auseinandersetzen und wird sich so automatisch dessen bewusst. Bewusstsein schafft Wahrheit und die Befreiung aus der Sucht!

Dann gibt es ja noch die „Notlügen“, die man verwendet, damit man eben nicht gefeuert wird usw. Aber auch bei „Notlügen“ sollte man sich bewusst darüber werden, dass man lügt und dass man die Lüge wenigstens vor sich selbst verantwortet. Denn Lügen vergiftet die Seele.  Es ist zum Beispiel keine „Notlüge“, wenn man mit einem anderen Menschen Sex hat, obwohl man sich in einer Beziehung zu einem anderen Menschen befindet und man es vorher nicht mit dem anderen Part abgesprochen hat, dass man auch außerhalb der Beziehung Sex haben möchte. Nur aus Angst, den anderen zu verlieren, lügt man ihn an, man möchte nicht in die Verantwortung gehen und schon gar nicht eventuelle Konsequenzen spüren zu müssen. Dies ist mit ein Grund, warum ich hier den Frauen immer wieder sage, dass sie nicht glauben sollen, ihr Mann wäre treu. Irgendwann, hat jeder Mann Lust auf eine andere Frau und dieser Lust geht er dann auch irgendwann nach.

Ich bin mit einem Mann zusammen, der noch mit anderen Frauen Sex hat, aber auch er versucht das vehement zu leugnen, obwohl ich ihm schon oft erklärte, dass ich das weiß und es mir nichts ausmacht, trotzdem hält er an der Lüge fest, weil er Christ geworden ist und da darf man ja nicht polygam sein, er sagt sogar, wenn ich das akzeptiere würde ich ihn nicht lieben (er hat keine Ahnung, dass Sex und Liebe zwei Paar Schuhe sind) Überhaupt sind AfrikanerInnen noch größerer Lügner, als wir es sind. Meiner Erfahrung nach lügen die, wenn sie den Mund aufmachen. Das mag auch daran liegen, dass sie sehr religiös, ja schon fanatisch religiös sind. Sie leben also die Lebenslüge Religion so intensiv, dass sie nicht bemerken, wie sie sich selbst belügen, denn der Glaube ist bei ihnen schon zur Sucht geworden. Alle AfrikanerInnen die ich kenne benutzen ihre Religion als Stoff zum aufputschen, wie der Fixer das Heroin. „Religion ist Opium für’s Volk“ dieses Zitat von Karl Marx trifft bei den AfrikanerInnen vollkommen zu. Dann sind viele Afrikaner jetzt durch den christlichen Glauben monogam geworden, so müssen sie ja schon wegen des Glaubens lügen. Es ist irre. Die faseln ständig von Jesus, aber es ist alles nur eine Show. Der Gospelgesang wie er früher mal war, ist heute ein einziges zur Schau stellen. Wenn man sich deren Gottesdienste ansieht, wird es einem schlecht. Die Zelte sind gefüllt mit hunderten von Menschen. Vorne steht der Showmaster der irgendetwas vorplappert und der Rest plappert es nach. Die tanzen und singen und alles erinnert an eine riesen Show für’s Fernsehen. Sich darstellen ist der wichtigste Aspekt.

Man mag sich jetzt fragen, warum ich die AfrikanerInnen so mag? Es ist die Leichtigkeit, wie sie leben, trotz meist sehr harter Bedingungen und der Rhythmus der sie trägt, den sie in sich haben. Aber mich stört ungeheuer, ihr religiöser Fanatismus und die Lügerei. Über die vielen Jahre mit Afrikanern hinweg, habe ich aber gelernt, ihnen nichts zu glauben und mich so mit ihnen arrangiert.  Obwohl ich sagen muss, dass mich die afrikanischen Naturvölker mehr interessieren, als jene, die sich „zivilisiert“ haben. Leider kommt man schlecht mit solchen Menschen zusammen, denn sie sind geschützt (was auch richtig ist) Ich bin fast davon überzeugt, dass die Lüge bei Naturvölkern nicht oder nur sehr wenig gebraucht wird. Ich würde das wirklich gerne einmal recherchieren, aber dazu benötigt man ein Fernsehteam, um überhaupt an sie heranzukommen.

 

Fazit: Man kann seine Lügen auf ein Minimum beschränken und wenn man es geschafft hat, fühlt man sich befreit und leicht. Die Seele atmet auf, denn sie muss sich nicht mehr mit den ganzen Lügen des Egos herumschlagen.

 

*Jutta Velten

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Anam Cara

Die Seelenliebe oder der/die SeelenfreundIn wurde schon in der keltischen Tradition erwähnt. Anam bedeutet in der gälischen Sprache“ Seele“ und Cara ist das Wort für „Freund“. In der Seelenliebe wirst du von deinem/deiner SeelenfreundIn so verstanden wie du ohne Maske bist.  Die oberflächlichen und funktionalen Lügen und Halbwahrheiten der sozialen Bekanntschaften fallen weg. Du kannst sein wie du wirklich bist und du wirst verstanden. Wirkliches Verständnis ist wertvoll, da  wo man verstanden wird ist man zu Hause (so sollte es jedenfalls sein) – also könnte man diese Liebe auch die „bedingungslose Liebe“ nennen.

Diese Liebe hat nichts mit Sex zu tun! Anam Cara ist der Freund/die Freundin, das Kind, die Kinder und natürlich auch der Partner sollte ein/e SeelenfreundIn sein.  Solche Freundschaften sind selten, denn heute bilden sich Verliebte zum Beispiel ein, sie hätten ihren/ihre SeelenpartnerIn gefunden. Das Wort „SeelenpartnerIn“ lese ich immer wieder oder auch man hätte jetzt endlich seinen „SeelenfreundIn“ gefunden, dabei ist das einfach nur die Verliebtheit, die uns hier etwas vormacht und Sex spielt die größte Rolle dabei, denn Verliebte sind schlicht und einfach geil aufeinander. Ob jemand einen/eine SeelenpartnerIn bzw ein SeelenfreundIn gefunden hat, lässt sich erst einmal überhaupt nicht feststellen. Zuerst einmal muss man sehen, ob diese Beziehung wirklich bedingungslos ist. Sobald hier ein Part sein Ego einschaltet, ist es schon kein/keine SeelenfreundIn mehr. Seelische Handlungen sind altruistisch, so wie das weibliche Prinzip, deshalb kann man es auch als Seelenprinzip bezeichnen.

Ein Anam Cara kann nicht durch Trennung oder Distanz verletzt oder eingeschränkt werden, wenn die Seelenebene in einer Beziehung erreicht wurde, dann bleibt diese immer bestehen. Zu seinen Kinder sollte man diese Anam Cara Beziehung haben, denn nur diese Liebe ist die wahre Liebe. Wenn ich Bedingungen an meine Kinder stelle, ist es ein „Kuhhandel“ aber keine Liebe.  Das trifft natürlich auch auf meinen PartnerIn zu.

Anam Cara ist somit eingentlich der natürliche Zustand und nichts Besonderes, denn zu Freunden, Partnern und Kindern sollte immer eine Seelenliebe bestehen, man sollte so sein dürfen, wie man ist. Es ist die gesunde nicht beziehungssüchtige Liebe, die Liebe, die ohne Bedingungen ist.

Schaut euch einmal um, und reflektiert eure Beziehungen. Ich gehe jede Wette ein, dass es kaum jemand schafft bedingungslos zu lieben und ein Anam Cara zu sein und genau das finde ich sehr schlimm!

Ich gründe hiermit einen Kreis der Anam Cara und freue mich über Beteiligungen!

Der Anam Cara Kreis soll den Zweck haben, die bedingungslose Liebe zu „erlernen“, sie wiederzuentdecken (denn als Kinder lieben wir bedingungslos) und sich bewusst zu reflektieren. Wir treffen uns einmal im Monat, auch über Skype ist das möglich und finden heraus wie wir Anam Caras werden können oder ob wir das schon sind.

Wer Lust hat mitzumachen, kann sich gerne in den Kommentar eintragen. Ich gebe dann die Termine bekannt.

*Jutta Velten

 

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Foto von Peace Revolution

Wenn die Intution gegen das bestehende System kämpft

Seit Mitte Januar habe ich eine Pechsträhne und ich kenne den Grund.

Die Ursache ist simpel, ich höre einfach nicht auf meine Intuition und mache das, was die Gesellschaft und meine nähere Umgebung von mir verlangt und eben nicht das, was meine Intuition mir aufträgt. Wenn ich nun den Job mache, den ich nach meiner Schulzeit gelernt habe, werde ich immer wieder krank bzw. habe einen Unfall und werde dann gekündigt. Das Leben signalisiert mir so, dass ich das nicht mehr tun soll und auch meine Intuition sagt es mir, da dieser Beruf durch mein Hintergrundwissen und durch mein Bewusstsein, nichts mehr für mich ist. Und doch gehe ich immer dahin zurück, weil ich ganz einfach Geld verdienen muss, um mein Leben zu finanzieren.

Ich frage mich immer wieder, wie das andere machen über die ich lese und die schreiben, wenn man seiner Lebensaufgabe folgt, dann geht alles wie von selbst.  Ich würde das gerne tun, nur hängt es bei mir immer am Startkapital, ohne ich meine Lebensaufgabe nicht tun kann.

So wiederholen sich bei mir ständig die gleichen Geschichten und ich stecke fest und drehe mich im Kreis. Ich möchte da raus, die Frage ist nur wie???

Die meiste Zeit ist es doch so, dass uns unsere Intuition sagt, was wir tun sollen, weil dies genau das ist, das für unser Leben vorgesehen ist. So bin ich bei mir zum Beispiel sicher, dass das Thema „weibliches Prinzip“ meine Lebensaufgabe ist und ich hier Pionierarbeit leisten muss und will. Ich versuche dies ja schon vorzuleben, so gut es eben geht und gerade deshalb kollidiere ich immer wieder mit dem System „männliches Prinzip“.  Es ist wirklich eine der härtesten Aufgaben, alleine ein entgegengesetztes Prinzip zu leben. Viele sagen mir, ich solle das doch aufgeben, denn es würde mich kaputt machen und ich sage dann: “ Wenn es das Letzte ist was ich tue, ich werde nicht aufhören mein Prinzip zu leben, ich bin schließlich kein Mann und ich weigere mich, wie ein Mann funktionieren zu müssen!“ Deshalb werde ich auch krank oder es passieren mir Unfälle, weil meine Seele, mich ständig darauf aufmerksam macht, dass ich nicht meiner Berufung folge!

Die Intuition ist die Stimme der Seele und wenn wir nicht artgerecht leben, dann meldet sich die Seele, aber das Ego aus dem bestehenden System ist so stark, dass es meist gewinnt, leider mit den Nebenwirkungen, wie oben beschrieben. Natürlich reagiert jeder Mensch anders auf das nicht erfüllen seiner Seelenaufgabe. Aber die körperlichen Symptome egal welche, sind immer ein Hilferuf und meist ignorieren wir ihn, weil wir vom Egosystem in dem wir leben gelenkt werden. Das Geldsystem wurde vom Ego konstruiert und das Ego ist Hauptbestandteil des männlichen Prinzips.  Es ist also eigentlich kein Wunder, wenn Frauen die ihr Prinzip leben, mit diesem ihnen nicht „bekannten“ System kollidieren.

Leute sagen mir, dass ich nicht geschäftstüchtig bin. Nein, das bin ich nicht, denn es ist auch nicht Inhalt meines Prinzips. Aber es kann doch nicht sein, dass wir ohne geschäftstüchtig sein zu müssen, am Existenzminimum herumkriechen!? Ich möchte mein Prinzip leben können, ohne dabei arm zu sein. Inhalt des weiblichen Prinzips ist auch die Fülle und es ist ja wirklich so, dass wir alles haben, nur kostet sogar das was uns von der Erde gegeben wird Geld. Also können wir nicht von der Fülle, die vorhanden ist schöpfen. Das männliche Prinzip, das auch den Mangel zum Inhalt hat, macht uns Glauben, uns würde es an etwas mangeln.

Spielen wir das Spiel doch einmal durch: Wir leben hier auf einem Planeten, der uns alles bietet, was wir zum Leben brauchen. Durch die Industrialisierung machten wir aus dem was wir brauchen und was uns die Erde zur Verfügung stellt mehr, das heißt wir stellten soviel davon her, dass wir einen Überschuss haben und diesen verkaufen wir dann. So müssen wir heute für die natürliche Fülle bezahlen und konsumieren noch darüber hinaus Dinge, die wir nicht brauchen, weil man uns dahin manipuliert hat, dass wir zum Beispiel industrielle Nahrung bräuchten.  Außerdem sagte man uns, dass man für das Recht irgendwo wohnen zu dürfen Geld benötigt, um sich ein Dach über dem Kopf leisten zu können.  Das männliche Prinzip beraubte uns der Fülle und setzte stattdessen, die Illusion des Mangels an ihre Stelle und behauptet darüberhinaus auch noch, dass die Fülle eine Illusion wäre.  Nun leben wir in diesem Mangelprinzip und auch wenn wir wissen, dass es die natürliche Fülle gibt, können wir kaum aus ihr leben, denn allein für ein Stück Land, benötigt man Geld, was aus dem Mangelprinzip stammt.

Es ist zum Haare ausraufen, wenn man darüber nachdenkt!

Manchmal überlege ich mir, vielleicht sollte ich doch wieder alles verkaufen und durch die Welt wandern, um aus diesem F…System auszusteigen?

 

*Jutta Velten

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Dieser Eintrag wurde am 10. Februar 2018 veröffentlicht. Ein Kommentar

Über die Spiele in Beziehungen

Die Spielchen die in Beziehungen stattfinden, sind alle das Symptom der Beziehungssucht. Diese Sucht ist soweit verbreitet, dass sie kaum als krankhafte Veränderung wahrgenommen wird. Auch die Beziehungssucht kann tödlich enden!

Schon oft habe ich darüber geschrieben und möchte es heute wieder tun, denn ich erfahre das auch immer wieder am eigenen Leib. Nun ist es aber so, dass ich es seit einigen Jahren aus der Perspektive der nicht mehr Beziehungssüchtigen erlebe und es scheint meinem Gegenüber immer wieder zu stören, warum ich nicht auf seine Spielchen und Machtkämpfe anspringe.

Die Beziehungssucht hat sich da aufgelöst, als ich mir bewusst wurde, dass zum einen eine andere Person und so auch mein Partner nicht mein Besitz ist und sein kann und zum anderen, als mir als Frau klar wurde, dass Männer polygam sind.  Das ist einfach eine natürliche Tatsache und in ihrem Prinzip verankert, so wie Frauen monogam sind und das auch in ihrem Prinzip verankert ist. Wir heutigen, sogenannten modernen Menschen glauben alles über den Verstand regeln zu können, weil das männliche Prinzip überwiegt, aber natürliche Prozesse, lassen sich nicht so einfach in Verstandesformen pressen. ich habe schon oft über die Polarität geschrieben, in der wir leben. In einer Polarität geben immer zwei Gegensätze ein Ganzes und hier spielt jeder Punkt der beiden Prinzipien eine Rolle. So ist das Gegenteil der monogamen Frau eben der polygame Mann, dagegen können wir uns nicht wehren. Es ist einfach Fakt und das hat auch nichts mit Religionen zu tun jedenfalls nicht mit Religionen, in der die Polygamie des Mannes erlaubt ist. Wiederum hat es mit der christlichen Religion zu tun, dass man uns über 2000 Jahre hinweg erzählt, dass es Sünde ist, wenn der Mann viele Frauen hat. So entstanden die Lügen in einer Beziehung.

Der Islam hat die natürliche Polygamie des Mannes ausgeschlachtet und dazu verwendet Frauen zu erniedrigen, wobei das nicht die Absicht des islamischen Propheten war. Dieser hatte dem Mann nämlich gesagt, dass er respektvoll mit seinen Frauen umgehen muss. Aber Religionen verwenden immer das, was ihnen nützt, um Menschen zu manipulieren. So hat jede Religion vieles das natürlich ist benutzt und mit völlig unnatürlichem gemixt, bis es ihnen gepasst hat. Das was in den sogenannten „heiligen Büchern“ geschrieben steht, wird von Generation zu Generation immer anders interpretiert und zum Gesetz gemacht. Es sind heute die Schatten der Religionen, die gelebt werden und die Menschheit so komplett manipuliert. Es gibt so viele Abspaltungen und immer wieder neue Interpretationen, dass der Mensch komplett verwirrt ist.

Aber es ist unserer christlichen Religion zu verdanken, dass so etwas wie Beziehungssucht entstanden ist.  Frauen die heute mehrere Partner haben, ist der Emanzipation zu verdanken, um Machtkämpfe und Machtspiele entstehen zu lassen.  Die Natur hat sich etwas dabei gedacht, wenn sie Frauen zu monogamen Wesen erschaffen hat. Um Gleichgewicht zwischen männlichem und weiblichen Prinzip zu gewährleisten, muss immer ein Part passiv und ein Part aktiv sein.  Frauen sind nun mal dafür gemacht, Nachkommen zu gebären und sie großzuziehen und nicht um in der Gegend herumzuvögeln.  Ich weiß, dass das den meisten Frauen nicht passt und sie sagen :“Warum soll nur der Mann sein Vergnügen haben und die Frau brav hinter Herd und im Haus verbringen?“ Aber dieser Gedanke ist nur da, weil sie ihr Prinzip vergessen hat, sie das männliche Prinzip lebt und überhaupt keinen Bezug mehr zur Natur hat. Das Leben in einem für uns Frauen artfremden Prinzip, hat die komplette Beziehungswelt gekippt. Jeder hat seinen Platz in dieser Welt und auch wenn es uns Frauen nicht passt, dass unsere Männer polygam sind, werden wir daran nichts ändern können. Vielleicht werden irgendwann Männer künstlich hergestellt, bei denen der gesamte Hormonhaushalt und die Zusammenhänge in den Gehirnen so verändert werden, dass Männer nicht mehr polygam sind, aber bis heute sind sie es.

Die Industrie ist außerdem dafür verantwortlich, dass Frauen Sex mit Liebe verbinden und die Romantik als Zuckerguss obendrüber streuen und Männer Frauen zu Objekten machen.  Das ist nämlich keineswegs natürlich, sondern industriell hergestellt.  Die Beziehungsssucht wird so ständig am Leben erhalten und die Machtspiele und Machtkämpfe halten uns in Atem.  Der Mensch ist nun mal so gemacht, dass er unbedingt mit seinem Gegenpart zusammen sein möchte und so hat man heute nun  Beziehungen mit „halben“ Menschen, die vom anderen das erwarten, was sie in ihrer Kindheit vermissten.

Man muss sehr vorsichtig und bewusst sein, um nicht an den anderen andocken zu wollen und somit beziehungsabhängig zu werden.

Die Machtkämpfe und Spielchen in Beziehungen dienen dem Part, der diese vom Stapel bricht dazu, den anderen Part zu erpressen, ihn gefügig zu machen. Wenn nun der andere Part darauf hereinfällt und ebenso Beziehungssüchtig ist, entstehen Dramen. Wenn nun ein Part nicht beziegungssüchtig ist, kann es passieren, dass der Beziehunssüchtige damit nicht klar kommt, wenn seine Spielchen am anderen abprallen und so aus der Beziehung flüchten. Denn sie sind süchtig danach Machtkämpfe und Machtspiele auszutragen. Sie brauchen das regelrecht, so wie ein Fixer seinen Stoff braucht.

Um sich aus der Beziehungssuchtspirale zu befreien, muss man sich zuerst einmal dessen bewusst werden, dass der andere einem nicht das geben kann, was man erwartet und zum anderen, die natürlichen Gegebenheiten akzeptieren und uns nicht mehr von Religionen und Industrie beeinflussen lassen. Hierzu gibt es ein schönes Lied von Ape, Beck und Brinkmann.

(…)“Wir dachten auch vielleicht, wir könnten das nicht gut;
Liebeslieder singen, wo bleibt da unsere Wut.
Und wir überließen dieser Schwachsinnsindustrie,
Gefühle zu beschreiben. Dabei konnten die das nie.

Mit plumper Langeweile, schnell einen Haufen Geld.
Hundert mal „Ich liebe Dich“ und eine heile Welt.
So haben wir uns selbst schon lang daran gewöhnt,
daß aus unseren Liedern so wenig Wärme strömt.“(…)

Fast jeder lebt eine krankhafte Beziehung, aber auch wenn man darauf aufmerksam macht, will keiner davon abkommen und mal zuzusehen, dass man „ganz“ sein ohne den Anderen! Deshalb ist es wirklich eine Sucht, denn das Verhalten ist komplett gleich zu anderen Suchtkranken!  Wenn man von etwas abhängig ist, will man es nicht aufgeben und unsere Umwelt möchte auf keinen Fall, dass wir suchtfrei werden. Von der Beziehungssucht lebt ein ganzer Industriezweig, ganz oben an die Musik und Filmindustrie, die uns mit ihren Filmen und Liedern, in der Sucht halten.

Es wird wirklich Zeit, dass wir mal aufwachen!

 

*Jutta Velten

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Dieser Eintrag wurde am 3. Februar 2018 veröffentlicht. 8 Kommentare