Lügen

Der Mensch lügt, mancher mehr mancher weniger und manchmal auch nur deshalb, weil man meist lügen muss, damit man zum Beispiel seinen Job behält. Leider ist es so, dass wir mit den Lügen aufwachsen. Unsere Eltern und die gesamte Gesellschaft lehren uns ja von Kindesbeinen an zu lügen.  Obwohl wir unseren Kindern ständig sagen, dass man nicht lügen darf, lügen wir ihnen täglich was vor. Wir zeigen ihnen also, dass die Geschichte mit dem Lügen, doch nicht so streng genommen werden muss und dass man eben auch keine lange Nase bekommt, wenn man lügt. Aber wir sollten unseren Kindern ehrlich sagen, dass „Lügen kurze Beine haben“, denn fast jede Lüge kommt irgendwann heraus und dann muss man dafür die Verantwortung übernehmen!

Man kann sich seiner Lügen bewusst werden und mit sich selbst einen Packt schließen, so wenig wie möglich zu lügen und vor allem sich selbst nicht mehr zu belügen. Sobald man sich nämlich seiner Lügen bewusst ist und nicht verdrängt, dass man lügt, kann man sie stark reduzieren.

Es beginnt damit die Lebenslügen, die wir leben zu erkennen und diese abzuschaffen. Die größten gesellschaftlichen Lebenslügen sind die Religionen, da sich jeder Glaube irgendwann in eine Lüge verwandelt. Denn jene, die wollen, dass wir glauben, lügen dass sich die Balken biegen, um die „Kundschaft“ nicht zu verlieren.  Dann folgen die Selbstlügen, die durch Sucht/Süchte hervorgerufen werden.  Wenn man süchtig ist, muss man sich zwangsläufig täglich selbst belügen, damit man nicht an die Arbeit der Suchtbewältigung gehen muss. Wer sich ehrlich selbst reflektieren kann, der muss sich zwangsläufig mit seiner Sucht/seinen Süchten auseinandersetzen und wird sich so automatisch dessen bewusst. Bewusstsein schafft Wahrheit und die Befreiung aus der Sucht!

Dann gibt es ja noch die „Notlügen“, die man verwendet, damit man eben nicht gefeuert wird usw. Aber auch bei „Notlügen“ sollte man sich bewusst darüber werden, dass man lügt und dass man die Lüge wenigstens vor sich selbst verantwortet. Denn Lügen vergiftet die Seele.  Es ist zum Beispiel keine „Notlüge“, wenn man mit einem anderen Menschen Sex hat, obwohl man sich in einer Beziehung zu einem anderen Menschen befindet und man es vorher nicht mit dem anderen Part abgesprochen hat, dass man auch außerhalb der Beziehung Sex haben möchte. Nur aus Angst, den anderen zu verlieren, lügt man ihn an, man möchte nicht in die Verantwortung gehen und schon gar nicht eventuelle Konsequenzen spüren zu müssen. Dies ist mit ein Grund, warum ich hier den Frauen immer wieder sage, dass sie nicht glauben sollen, ihr Mann wäre treu. Irgendwann, hat jeder Mann Lust auf eine andere Frau und dieser Lust geht er dann auch irgendwann nach.

Ich bin mit einem Mann zusammen, der noch mit anderen Frauen Sex hat, aber auch er versucht das vehement zu leugnen, obwohl ich ihm schon oft erklärte, dass ich das weiß und es mir nichts ausmacht, trotzdem hält er an der Lüge fest, weil er Christ geworden ist und da darf man ja nicht polygam sein, er sagt sogar, wenn ich das akzeptiere würde ich ihn nicht lieben (er hat keine Ahnung, dass Sex und Liebe zwei Paar Schuhe sind) Überhaupt sind AfrikanerInnen noch größerer Lügner, als wir es sind. Meiner Erfahrung nach lügen die, wenn sie den Mund aufmachen. Das mag auch daran liegen, dass sie sehr religiös, ja schon fanatisch religiös sind. Sie leben also die Lebenslüge Religion so intensiv, dass sie nicht bemerken, wie sie sich selbst belügen, denn der Glaube ist bei ihnen schon zur Sucht geworden. Alle AfrikanerInnen die ich kenne benutzen ihre Religion als Stoff zum aufputschen, wie der Fixer das Heroin. „Religion ist Opium für’s Volk“ dieses Zitat von Karl Marx trifft bei den AfrikanerInnen vollkommen zu. Dann sind viele Afrikaner jetzt durch den christlichen Glauben monogam geworden, so müssen sie ja schon wegen des Glaubens lügen. Es ist irre. Die faseln ständig von Jesus, aber es ist alles nur eine Show. Der Gospelgesang wie er früher mal war, ist heute ein einziges zur Schau stellen. Wenn man sich deren Gottesdienste ansieht, wird es einem schlecht. Die Zelte sind gefüllt mit hunderten von Menschen. Vorne steht der Showmaster der irgendetwas vorplappert und der Rest plappert es nach. Die tanzen und singen und alles erinnert an eine riesen Show für’s Fernsehen. Sich darstellen ist der wichtigste Aspekt.

Man mag sich jetzt fragen, warum ich die AfrikanerInnen so mag? Es ist die Leichtigkeit, wie sie leben, trotz meist sehr harter Bedingungen und der Rhythmus der sie trägt, den sie in sich haben. Aber mich stört ungeheuer, ihr religiöser Fanatismus und die Lügerei. Über die vielen Jahre mit Afrikanern hinweg, habe ich aber gelernt, ihnen nichts zu glauben und mich so mit ihnen arrangiert.  Obwohl ich sagen muss, dass mich die afrikanischen Naturvölker mehr interessieren, als jene, die sich „zivilisiert“ haben. Leider kommt man schlecht mit solchen Menschen zusammen, denn sie sind geschützt (was auch richtig ist) Ich bin fast davon überzeugt, dass die Lüge bei Naturvölkern nicht oder nur sehr wenig gebraucht wird. Ich würde das wirklich gerne einmal recherchieren, aber dazu benötigt man ein Fernsehteam, um überhaupt an sie heranzukommen.

 

Fazit: Man kann seine Lügen auf ein Minimum beschränken und wenn man es geschafft hat, fühlt man sich befreit und leicht. Die Seele atmet auf, denn sie muss sich nicht mehr mit den ganzen Lügen des Egos herumschlagen.

 

*Jutta Velten

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