Buddhismus

Buddha (Siddhārtha Gautama) war nie ein Religionsgründer, deshalb ist auch der Buddhismus eine Religion, die Buddah für ihre Zwecke benutzt. Buddha, war ein Kind reicher Eltern, der eines Tages Menschen leiden sah und sich fragte, warum Menschen leiden müssen. Er machte sich auf den Weg, dies herauszufinden und machte viele Erfahrungen, die ihm viele Erkenntnisse brachten.

Jeder Mensch, der beginnt alles zu hinterfragen, erhält dadurch viele Erkenntnisse und dadurch ein großes Bewusstsein. Deshalb sind im Grunde alle Buddha (der/die Erwachte), deren Bewusstsein sich vergrößert hat und die deshalb die Zusammenhänge erkennen können, sie also in den Augen der Masse als erwacht gelten. Aber Vorsicht bei dem Wort „erwacht“! Es schimpfen sich heute ständig Menschen als „erwacht“, wo man bei näherer Betrachtung und Hinterfragung deutlich erkennt, dass sie tief „schlafen“.

Der Buddhismus vermischt übrigens die Erkenntnisse Buddhas mit tibetischem Glauben. Der Dalai Lama mag einer sein, der die Lehre Buddhas weiterverbreitet, aber er ist weder heilig, noch sonst was. Er ist ein Mensch, der,  wie es viele Menschen tun, seine Erkenntnisse weitergibt. Es gibt tausende von Dalai Lamas und Buddhas in dieser Welt und deshalb ist es so verrückt den Dalai Lama auf ein Podest zu erheben, wie es auch verrückt ist einen Bischof und Papst auf ein Podest zu setzen. Menschen geben gerne die Verantwortung ab und deshalb braucht es Menschen die man auf ein Podest setzen kann. In einer Gemeinde ist es der Arzt, der Anwalt, der Lehrer, der Pastor und im größeren der Dalai Lama, der Bischof und der Papst. Das sind aber alles Menschen, die wie jeder andere Mensch auch Fehler hat und eigentlich nicht als Vorbild taugt.. Wenn wir ein Vorbild brauchen, dann sollten wir uns manche Naturvölker, oder Tiere zum Vorbild nehmen. Die sind es nämlich, die die Weisheit besitzen. Die Sprüche, die ein Dalai Lama oder ein Papst von sich gibt, sind alles „Weisheiten“ die eigentlich ein harmonisches und natürliches Leben ausmachen und deshalb schon immer da sind.

Entfernt euch von jeglicher Religion und hinterfragt alles, was ihr hört. Findet heraus was es auf sich hat und werdet selbst zu „Buddhas“.  Übrigens war Siddhārtha Gautama auch nur ein Mensch, der gar nicht so weise war, wie wir ihn immer sehen möchten. Er war nur mutig genug aus seiner bequemen Welt auszubrechen und zu hinterfragen. Wobei er eben auch in einer Zeit aufgewachsen ist, in der auch schon  das Patriarchat gelebt wurde. Frauen waren hier schon nicht mehr die „Heiligen“. Dabei wird jeder Buddha von einer Frau geboren. Es sind die Mütter, die ihre Kinder lehren und wahrscheinlich hatte Siddhārthas Mutter ihn gelehrt zu hinterfragen.

 

Es gibt nur eine Heilige und Weise und das ist die Natur und die Frauen sind ihre Priesterinnen.

*Jutta Velten

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