Archiv | Mai 2018

Ein Brief an dich, Schwester

Liebe Schwester,

warum lässt du dich von falschen Göttern und Göttinnen locken?

Warum musst du deine Weiblichkeit, die du nicht lebst, weil du sie nicht kennst, mit esoterischen und spirituellen Maßnahmen ersetzen?

Warum ist es so schwer für dich, einfach zu deinem Ursprung zurückzukehren?

Die esoterische und die spirituelle Szenen, werden dich nicht befriedigen, sie werden dich ärmer machen und das nicht nur auf deine Finanzen bezogen, sondern auch auf deine Seele.  Sie saugen dich aus, so wie es einmal unsere Religion tat. Du musst dich nicht so klein machen und einer Richtung folgen, sondern einfach nur der Natur unserer Mutter Erde. Hier gibt es alles was du so sehnlichst in Religionen und irgendwelchen esoterischen und spirituellen Richtungen suchst. Du bist keine Göttin und andere Frauen sind auch keine Göttinnen, sondern du bist ein irdisches, natürliches Wesen.  Göttinnen, waren einmal dazu gedacht, dem Menschen die Natur zu erklären. Wenn du dich mit Göttinnen identifizierst, machst du das gleiche, was die monotheistischen Religionen mit uns Frauen getan haben, nämlich dich von deiner Natur zu entfremden.

Die einzige Aufgabe, die du jetzt hast, liebe Schwester, ist die, dich mit deinem Ursprung zu befassen und ihn zu leben. Es ist harte Arbeit, es kommt einer Geburt gleich, weil sie auch mit Schmerzen verbunden sein wird, aber sie ist notwendig, wenn du heil werden möchtest. Nichts kann dich heilen, außer die Natur. Sobald du in deine Weiblichkeit zurückgefunden hast, brauchst du dich nicht mehr mit etwas zu identifizieren. Du hast Selbst-Bewusstsein in allen Bereichen erlangt. Du machst dich nicht mehr selbst zum Objekt . Solange du dich mit etwas identifizieren musst, machst du dich zum Objekt, du spielst Rollen, statt authentisch und wahrhaftig zu sein. Du machst dir selbst etwas vor und belügst dich selbst, was deine Seele mehr und mehr krank macht.

Ich weiß, es ist schwer zu verstehen, weil dir dein Leben lang etwas anderes beigebracht wurde, aber auch wenn du noch nicht so weit bist, und du dich immerzu mit etwas identifizieren musst, mache dir dabei bitte eines klar: dass dein Selbstbetrug dich leiden lässt. Du magst jetzt sagen, dass dir der spirituelle und/oder der esoterische Weg Heilung gebracht hat. Aber wenn du zu dir findest, wirst du feststellen, dass diese „Heilung“ nicht lange anhält. Heilung erfährt man nur durch das Erkennen der Ursache, denn dann und nur dann, weiß man wie diese zu heilen ist. Das funktioniert nicht mit Religionen, auch nicht mit anderen modernen Praktiken.

Wenn Frauen sich treffen, um ihren Ursprung zu erfahren und ihn zu finden, ist es das was die Natur ihnen vorgibt. Dies hat nichts mit irgendwelchen Praktiken und Glauben zu tun. Sie finden nur wieder zur Natur zu ihrem Ursprung zurück und dies heilt nicht nur dich, Schwester, sondern die ganzen Menschenwelt!

Schaue hin und werde dir bewusst, was du wirklich brauchst und folge nicht dem süßen Weg. Er ist der Falsche! Gehe durch die Geburt in die Weiblichkeit, weine, schreie, tobe, fühle die Schmerzen, aber unterdrücke sie nicht mit Glauben und Esoterik. Dies sind die „Medikamente“ die man dir gibt, um nicht den Schmerz fühlen zu müssen, um dich abzulenken, so wie man Frauen heute während der Geburt eines Kindes mit Medikamenten ihre Schmerzen nimmt. Frauen die sich vor Schmerz fürchten, wachsen nicht! Wenn du aber durch die Geburt gegangen bist, weißt du was du geleistet hast, du kennst deine Grenzen und hast gelernt, dass Grenzen immer wieder überschritten werden müssen, um die Unbegrenztheit des Universums zu erfahren.  Du wirst lachen, tanzen, fröhlich sein, denn nun hast du dich wieder, du hast deine Weiblichkeit gefunden und bist zu einer weisen Frau geworden.

Ich freue mich dann, dich im Kreise sehr weniger weiser Frauen begrüßen zu können!

Wie schön wäre es, wenn plötzlich alle Frauen (oder die Mehrzahl) wieder ihre natürliche Weisheit besäßen!

 

Deine Jutta

Frauengruppe

 

Umweltzerstörung eine Kosequenz des ungelebten weiblichen Ursprungs

„Wenn das erste Chakra von der weiblichen Erde getrennt ist, können wir uns verwaist und mutterlos fühlen. Das männliche Prinzip überwiegt, und wir suchen Sicherheit von materiellen Dingen. Individualität herrscht über Beziehungen, und selbstsüchtige Triebe triumphieren über familiäre, soziale und globale Verantwortung. Je mehr wir von der Erde getrennt werden, desto feindseliger werden wir zum Weiblichen. Wir verleugnen unsere Leidenschaft, unsere Kreativität und unsere Sexualität. Schließlich wird die Erde selbst zu einem unheilvollen Ort. Ich erinnere mich, dass ich von einer Medizinfrau im Amazonas erzählt wurde: „Weißt du, warum sie wirklich den Regenwald niedermähen? Weil es nass und dunkel und verworren und feminin ist.“
– Alberto Villoldo

„Weißt du, warum sie wirklich den Regenwald niedermähen? Weil es nass und dunkel und verworren und feminin ist.“

Dieses Zitat kann man nur verstehen, wenn man erkennt, dass wir das Weibliche bis zur Unkenntlichkeit beschnitten haben. Kaum mehr eine Frau erinnert sich an ihren Ursprung und fast jede lebt ein ihr völlig artfremdes Prinzip. Die christliche Religion, hat es Frauen ausgetrieben ihre Weiblichkeit zu leben. Man hat Frauen auf Rollen reduziert und sie zu Objekten gemacht. Die Weiblichkeit war ihnen unheimlich, so wie es der Regenwald ist. Überall in der Welt kann man sehen, was die Christen für ein Verbrechen an den Frauen verübt haben . Jede monotheistische Religion wurde von Männern erdacht, um Frauen ihre Weiblichkeit auszutreiben! Würden Frauen sich an ihren Ursprung erinnern, würde unsere Erde nicht zerstört sein! In Irland hat man zum Beispiel die uralte Darstellung einer Frau, die hockt und ihre Vulva weit aufhält (Shila-na-gig)von Seiten der Christen missinterpretiert und erklärt, dass dies das Tor zur Hölle wäre. Männer haben sich schon immer vor der Weiblichkeit gefürchtet und aus diesem Grund, musste sie ausgetrieben werden! Frauen die ihren Ursprung leben, sind weise und besitzen eine Macht, die Männer fürchten, diese Macht, die nichts mit Egoismus und Gewalt zu tun hat , haben Frauen vergessen und das schon sehr lange und jene die davon wussten, sind in den Flammen des Mittelalters umgekommen. Aber es gibt durchaus noch Frauen die sich erinnern, meist leben sie in indigenen Tribes dieser Erde. Frauen in der sog. Zivilisation müssen hart daran arbeiten, um wieder zu ihrem Ursprung zu finden, da aber leider kaum eine Frau das für notwendig erachtet, weil sie nicht hinterfragen, was man aus ihnen gemacht hat und sie so beschäftigt sind eine ihnen völlig fremde Art zu leben. In einer patriarchal ausgerichteten Welt, sind weise Frauen, die ihren Ursprung kennen und leben nicht erwünscht! Die Inhalte ihres Prinzips stören die Männer in ihrer Gier, ihres Machthungers, ihrer Zerstörungswut usw. Frauen die ihren Ursprung leben, folgen keiner Religion, sie lassen sich nicht manipulieren. Sie leben ihre Weiblichkeit und das mit allen Sinnen!

*Jutta Velten

Lucy Pierce

Lucy Pierce

Schreiben

Für mich ist das Schreiben eine Seelenreinigung. Seit ca. 10 Jahren, seit sich mein Bewusstheitszustand so gravierend verändert hat und ich auch nicht mehr verdrängen kann, ist schreiben für mich eine Erleichterung meiner Seelenqualen. Ich schreibe immer über etwas, das ich hinterfrage und zum größten Teil ( was mir möglich ist) auch selbst umsetze, aber feststelle,dass es der Masse noch nicht im Bewusstsein angekommen ist. Ich schreibe, um meinen Nachkommen zu zeigen, dass mir ihr Leben nicht gleichgültig ist, sondern ich mir für sie eine Welt wünsche, wie sie einmal war. Gerade das Thema „weibliches Prinzip“ für das ich so brenne, schreibe ich vor allem für meine Nachkommen, in der Hoffnung ihr Bewusstheitszustand ist dann so weit entwickelt, dass sie das worüber ich schreibe umsetzen können. Ich schreibe, weil ich meiner Zeit, um viele Jahre voraus bin und ich deshalb unter meinen Mitmenschen kaum Verständnis finde. Ich schreibe, weil ich mich besser schriftlich als verbal ausdrücken kann und weil es meine Leidenschaft ist. Aber ich könnte nie einen Roman schreiben, der mit dem Leben und schrecklichen Dingen die vor sich gehen nichts zu tun haben, sprich ein Roman der Menschen noch mehr in Illusionen versetzt. Ich schreibe, weil ich es als meine Aufgabe betrachte, Menschen etwas, das sie nicht mehr wissen, weil es verschüttet ist, ins Bewusstsein zu bringen. Ich liebe das Schreiben und fühle mich an Tagen, wo ich es durch meinen Beruf nicht tun kann, regelrecht krank.

*Jutta Velten

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Menopause und ihre normalen Auswirkungen

Hormonschwankungen in der Prämenopause und Menopause bitte nicht unterdrücken. Keiner (oder doch? Ich hoffe es nicht!) würde die Pubertät unterdrücken. Die Pubertät ist wichtig für den Eintritt in ein sexuelles Leben, denn ab jetzt geht es darum sich fortzupflanzen (ok, heute kommen viele Kinder zu früh in die Pubertät, aber ich gehe jetzt mal von der Norm aus und beziehe das jetzt auch nur auf Mädchen) Die Menopause stellt die Fortpflanzung bei der Frau ein und deshalb ist es wichtig für die Frau, ihr Inneres zu entwickeln. Sie kommt in dieser Zeit bei sich selbst an, wenn sie es nicht unterdrückt. In dieser Phase ihres Lebens bekommt sie die einmalige Chance zur weisen Frau zu werden. Wer diese Chance verpasst, bekommt sie nicht mehr! In diesen ca. 10 Jahren kommen alte Dinge zum Vorschein, die bearbeitet werden wollen. Oft glaubt man, sie schon bearbeitet zu haben, aber jetzt kommen sie mit aller Macht noch oben. Deshalb kann es sein, dass man an einem Tag völlig depressiv und pessimistisch ist und am nächsten Tag wieder fröhlich und optimistisch. Das ist völlig normal und man muss sich dafür auch nicht entschuldigen und schon gar nicht zum Arzt gehen. Viele Frauen brauchen mehr Schlaf,sie brauchen mehr Ruhe, sie haben öfter Unterleibsschmerzen ähnlich als würde die Mens einsetzen, sie fühlen sich oft überfordert, vergessen schnell mal was (deshalb ist man aber noch nicht dement) usw. Meiner Erfahrung nach, hat man die gleichen Symptome in der Menopause wie in der Schwangerschaft. Hat man sich während der Schwangerschaft antriebslos und müde gefühlt, wird das auch während der Hormonumstellung in der Menopause der Fall sein. Hat man ständig Gelüste gehabt, dann hat man die auch in der Menopause usw. Die meisten Frauen unterdrücken diese Symptome, indem sie Hormone nehmen oder sich operieren lassen. Auch in meinem Job, meinen Kolleginnen, dass ich doch Hormone nehmen soll. Soweit sind wir, dass wir eine wichtige Zeit im Leben einer Frau unterdrücken. Das ist die Garantie dafür, dass Frau niemals an ihre weise innere Quelle gelangt. Deshalb gibt es bei uns auch kaum mehr weise Frauen, so wie das in jeder indigenen Kultur der Fall ist. Das ist so Schade! Denn wenn man nichts unterdrückt, sprudelt die Weisheit geradezu heraus. Bei mir geht das schon seit ca. 9 Jahren so. Klar macht mir die Menopause zu schaffen, aber das hat auch die Pubertät gemacht. In de Pubertät orientiert man sich nach außen und während der Menopause nach innen. Es gibt auch viele Frauen, die sich noch weiter nach außen orientieren, die wachsen nicht und benehmen sich mit 40 als wären sie Teenager. Die innere Entwicklung und das bewusste durchschreiten der Menopause lässt eine Frau reifen. Ohne diesen Weg reift sie nicht. Sie bleibt ein ewiger Teenager.

*Jutta Velten

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Du bist ein Objekt und spielst Rollen ohne, dass es dir bewusst ist

Die deutsche Sprache ist eine der genauesten und ehrlichsten Sprachen. Worte drücken immer genau das aus, was auch gemeint ist. Leider werden Worte bei uns missbraucht, sie werden immer so ausgelegt, wie sie gerade gebraucht werden. Würden wir Worte nicht interpretieren, sondern sie in ihrer Bedeutung benutzen, dann gäbe es weniger Missverständnisse und keine Interpretationen und Lügen. Auch muss man dann nicht über Worte diskutieren und kann sich diese Energie für etwas Sinnvolleres aufsparen.

Gerade gestern gab es eine kurze Diskussion zu dem Wort Rolle. Eine Rolle spielt man in einem Theaterstück oder die meisten Menschen in ihrem Leben. Man hat uns das von klein auf so beigebracht und vorgelebt und das schon über viele Generationen hinweg und es stellt auch keiner in Frage. Aber wie das bei mir so ist, hinterfrage ich alles und recherchiere dann und so fand ich heraus, dass wir unsere Worte nicht nach ihrer Bedeutung benutzen.

In unserer Gesellschaft hat man uns ganz langsam (über einige Generationen hinweg) vom Mensch zur Person gemacht, die eine Rolle spielt. Das Wort Person stammt aus dem griechischen „persona“ und bedeutet Maske. So gibt es bei uns keine authentischen Menschen,  sondern Personen die Rollen spielen.

Gerade bei uns Frauen hat man die natürlichen Aufgaben der Frau als Rolle bezeichnet, was eine fatale Auswirkung hatte und hat. Da man dafür sorgte, das Frauen nichts mehr über ihr Prinzip wussten und sie so leicht zu Objekten machte. Unbewusst fühlen Frauen, dass man sie in Rollen gesteckt hat, aber da sie es nicht hinterfragen, leben sie diese Rollen als Personen und können so kaum noch zu ihrer Natur gelangen, weil sie nämlich die Natur unnormal finden. Man hat ihnen erklärt sie spielen die Mutterrolle, die Rolle der Ehefrau, die der Geliebten usw. und hat sie so zu Objekten gemacht.

In der Bürokratie werden wir als Personen bezeichnet, weil man uns nicht mehr als Menschen einstuft die Menschenrechte haben. Deshalb gelten für uns auch die ganzen Grundgesetze nicht.  Aus diesem Grund können die Politiker, Juristen und jene die alle Fäden in der Hand halten mit uns machen was sie wollen. Im Bundesgerichtshof sitzen Richter die politisch agieren und alleine das geht schon gegen das Grundgesetz. Unser komplette Verwaltungsapparat ist so aufgebaut und daher werden Menschen auch nicht mehr als Menschen in Büros und Gerichten behandel, sondern immer als Personen die eine Rolle spielen. So haben sie die komplette Kontrolle über uns und kaum einem Menschen ist das bewusst, die meisten glauben gar noch, das sei alles normal.

Wenn man einmal dieses perfide Spiel jener, die unsere Geschicke lenken durchschaut hat, kann man erkennen, dass wir alle von klein auf in Rollen gesteckt werden und so zu Objekten gemacht wurden!

 

Ich bin kein Objekt und ich wehre mich vehement dagegen, dass man mich in Rollen steckt. Ich spiele keine Rolle und habe auch keine Maske auf, ich bin ein Mensch, der seiner Berufung folgt, der sein Prinzip lebt und der alleine gegen die Masse schwimmt, aber zum Glück lebendig und authentisch!

Ich freue mich darüber, wenn du das was ich hier schreibe hinterfragst und recherhcierst und auch zum Menschen wirst!

 

*Jutta Velten

Jpeg

Jpeg

 

 

 

Positiv versus Negativ?

Wie ich schon des öfteren geschrieben habe, leben wir auf einem polaren Planeten, bei dem immer zwei gegensätzliche Pole ein Ganzes bilden.

Der Crux an der ganzen Sache ist, dass der Mensch nicht damit umgehen kann, bzw. das Negative als Fluch ansieht. Das kommt meiner Ansicht nach aus der Angst vor dem Tod und weil der Mensch das einzige Lebewesen ist, das nicht im Gleichgewicht lebt.

Wir bewerten immer eines der beiden Pole und hier ist der positive Pol natürlich das was man anstreben sollte und den negative Pol sollte man ablehnen. Aber, dass nur beide zusammen existieren können, dass es ohne negativ kein positiv gibt, scheint nicht klar zu sein. Alles was wir ablehnen fällt in den Schatten und kommt mit aller Macht zurück.  Die ganzen Leute aus der Eso-/Spiri-Szene lehnen das Negative komplett ab und sind ständig bestrebt ins „Licht“ zu gelangen. Ihnen ist nicht bewusst, dass es nur dort Licht gibt, wo es ach Dunkel gibt!

Vor vielen, vielen tausend Jahren lebte der Mensch, wie die Tiere in Harmonie, sie lebten mit den positiven und negativen Seiten im Einklang, wie es eben auch die Tiere tun. Sie lebten im Gleichgewicht und das auch bezüglich ihrer eigenen Art. So lebten Frauen ihr Prinzip und Männer das ihre, sie hinterfragten es nicht, weil es der natürliche Zustand auf diesem Planeten Erde ist. (komischerweise begannen die Menschen die natürliche Ordung zu hinterfragen, aber ihre Machenschaften hinterfragen sie bis heute nicht)  Auch hatten sie keine Angst vor dem Tod, da dieser so wie die Geburt zum Leben dazu gehört. Erst als der Mensch sesshaft wurde, Waffen schmiedete und eine Religion kreierten, bei dem es einen männlichen Gott geben sollte, war es mit der Harmonie vorbei.

Das männliche Prinzip wurde immer stärker, ihre Religion erklärte ihnen, dass sie sich vor dem Tod fürchten müssten, dass der Mann das Oberhaupt sei, die Frau sei ja aus dessen Rippe erschaffen wurde und dass Gott sie strafen würde, wenn sie nicht seine Gebote befolgten.  Viele Jahrmillionen vorher, hatte der Mensch ohne religiöse Gebote gelebt und mit der Natur und ihren Gesetzen, jetzt wollten sie die Natur bezwingen, da sie sagten, die Natur sei grausam und unbarmherzig.

Wenn man sich das einmal überlegt, erkennt man die Verrücktheit dahinter. So hat der Mensch sich selbst dazu gebracht die Natur als Feind zu betrachten und dabei natürlich vergessen, dass er selbst ein Teil von ihr ist und sie versucht zu bekämpfen. Als man bemerkte, dass man dem Tod nicht entkommen konnte, ganz egal, wie man auch dagegen ankämpfen wollte, hat man erklärt, dass es Gottes Wille sei, wenn jemand gestorben ist.  Man hat so die natürlichen Abläufe auf der Erde mehr und mehr verdrängt und das in allen Bereichen. Nach der Entstehung des neuen Testaments, erklärte man dann plötzlich, Gott sei ein liebender Gott und man hat versucht die Liebe über die Religion heranzuziehen. Wo erst ein strafender Gott, war, war es dann der liebende Gott, der seinen Sohn gesandt hat, damit wir von allen Sünden befreit würden. Das war dann der Freibrief für die Zerstörung der Erde und ihren Naturgesetzen.

Wir haben nun die Erde verseucht und für viele Jahrmillionen fast unbelebbar gemacht, aber die Naturgesetze lassen sich nicht eliminieren! Erst wenn der gesamte Planet Erde nicht mehr existiert, existieren auch die Naturgesetze nicht mehr. Die Erde versucht verzweifelt den Menschen in die Harmonie zu zwingen, aber die Menschen begreifen nichts!

Manche Menschen mit denen ich schon gesprochen habe, fragten mich, ob ich denn zurück in die Steinzeit wolle und dass die Natur doch so grausam wäre und dann bemerke ich, dass sie nichts begriffen haben. Hier geht es nicht um Steinzeit und Neuzeit, hier geht es darum, dass der Mensch nur im Einklang mit der Natur ohne Leid leben kann! Es geht hier auch nicht darum dass man ja eh stirbt, sondern darum wie man stirbt und wie wir diese Erde für unsere Nachkommen hinterlassen! Das Verrückteste aber ist, dass sie die Natur als grausam bezeichnen und nicht sehen, dass sie selbst sehr viel grausamer sind!!!

Der Mensch muss lernen, dass man die Naturgesetze nicht aushebeln kann und dass er solange leiden wird, bis er begreift, dass es zwei Pole gibt die gegensätzlich sind, die aber zusammen gehören und im Gleichgewicht sein müssen. Der Mensch muss zuerst sich selbst ins Gleichgewicht zurückbringen, was bedeutet, dass Frauen ihr Prinzip leben und Männer das ihre und sie beide gleichwertig zu schätzen wissen, somit ist es möglich eine Einheit zu bilden.  Erst dann und nur dann begreift der Mensch, dass er den Naturgesetzen unterliegt.

Leider sind wir an einem Punkt angelangt, wo wir immer mehr zu leiden haben. Wir haben den Planeten krank gemacht und so uns auch, auch unsere Kinder und Kindeskinder und deren Kinder (wenn es dann überhaupt noch Menschen gibt) werden ihr Leben lang an den Folgen unserer Gier zu leiden haben. Es gibt kein sauberes Wasser mehr, die Meere sind verseucht und zugemüllt, ebenso die Erde ist verseucht und zugemüllt. Diesen Dreck den wir hinterlassen, wird einige Jahrmillionen die gesamte Erde verseuchen und sie kaum mehr bewohnbar machen.

Es ist auch schon nicht mehr 5 vor 12, es ist längst zu spät um unsere Erde zu heilen. Die Tiere gehen durch unser Verhalten auch elendiglich zu Grunde, jeder einzelne von uns ist Mörder und das sollten wir uns mal vor Augen halten. Aus der Nummer kommen wir nicht mehr heraus! Wir können nur versuchen, den Saustall ein wenig zu säubern, bis wir sterben, damit unser Gewissen, das so viel Leid auf sich geladen hat, etwas erleichtert wird.

DWir sollten unsere Kinder lehren, was Naturgesetze sind und wie sehr wir auf die Natur angewiesen sind! Wir sollten ihnen vorleben, wie es richtig ist und vor allem ihnen erklären und zeigen,  dass auch der Mensch ein Teil der Natur ist und er nicht gegen sie arbeiten darf! Frauen müssen ihr Prinzip leben und Männer auch und dies auch unseren Kindern vorleben, statt den Kindern beizubringen es gäbe nicht nur männlich und weiblich, sondern viele Zwischengeschlechter! (was wir hier betreiben, wird uns noch sehr viel mehr Leid bescheren)

Jeder Mensch muss endlich die Verantwortung übernehmen und nicht immer mit dem Finger auf andere zeigen. Ich schreibe es noch einmal, jeder von uns ist ein mehrfacher Mörder und das hat auch jeder von uns zu verantworten.  Wenn es eine Instanz gäbe, die über uns richten würde, würde die gesamte Menschheit (bis auf ein paar indigene Völker) lebenslänglich im Knast sitzen!

*Jutta Velten

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