Positiv versus Negativ?

Wie ich schon des öfteren geschrieben habe, leben wir auf einem polaren Planeten, bei dem immer zwei gegensätzliche Pole ein Ganzes bilden.

Der Crux an der ganzen Sache ist, dass der Mensch nicht damit umgehen kann, bzw. das Negative als Fluch ansieht. Das kommt meiner Ansicht nach aus der Angst vor dem Tod und weil der Mensch das einzige Lebewesen ist, das nicht im Gleichgewicht lebt.

Wir bewerten immer eines der beiden Pole und hier ist der positive Pol natürlich das was man anstreben sollte und den negative Pol sollte man ablehnen. Aber, dass nur beide zusammen existieren können, dass es ohne negativ kein positiv gibt, scheint nicht klar zu sein. Alles was wir ablehnen fällt in den Schatten und kommt mit aller Macht zurück.  Die ganzen Leute aus der Eso-/Spiri-Szene lehnen das Negative komplett ab und sind ständig bestrebt ins „Licht“ zu gelangen. Ihnen ist nicht bewusst, dass es nur dort Licht gibt, wo es ach Dunkel gibt!

Vor vielen, vielen tausend Jahren lebte der Mensch, wie die Tiere in Harmonie, sie lebten mit den positiven und negativen Seiten im Einklang, wie es eben auch die Tiere tun. Sie lebten im Gleichgewicht und das auch bezüglich ihrer eigenen Art. So lebten Frauen ihr Prinzip und Männer das ihre, sie hinterfragten es nicht, weil es der natürliche Zustand auf diesem Planeten Erde ist. (komischerweise begannen die Menschen die natürliche Ordung zu hinterfragen, aber ihre Machenschaften hinterfragen sie bis heute nicht)  Auch hatten sie keine Angst vor dem Tod, da dieser so wie die Geburt zum Leben dazu gehört. Erst als der Mensch sesshaft wurde, Waffen schmiedete und eine Religion kreierten, bei dem es einen männlichen Gott geben sollte, war es mit der Harmonie vorbei.

Das männliche Prinzip wurde immer stärker, ihre Religion erklärte ihnen, dass sie sich vor dem Tod fürchten müssten, dass der Mann das Oberhaupt sei, die Frau sei ja aus dessen Rippe erschaffen wurde und dass Gott sie strafen würde, wenn sie nicht seine Gebote befolgten.  Viele Jahrmillionen vorher, hatte der Mensch ohne religiöse Gebote gelebt und mit der Natur und ihren Gesetzen, jetzt wollten sie die Natur bezwingen, da sie sagten, die Natur sei grausam und unbarmherzig.

Wenn man sich das einmal überlegt, erkennt man die Verrücktheit dahinter. So hat der Mensch sich selbst dazu gebracht die Natur als Feind zu betrachten und dabei natürlich vergessen, dass er selbst ein Teil von ihr ist und sie versucht zu bekämpfen. Als man bemerkte, dass man dem Tod nicht entkommen konnte, ganz egal, wie man auch dagegen ankämpfen wollte, hat man erklärt, dass es Gottes Wille sei, wenn jemand gestorben ist.  Man hat so die natürlichen Abläufe auf der Erde mehr und mehr verdrängt und das in allen Bereichen. Nach der Entstehung des neuen Testaments, erklärte man dann plötzlich, Gott sei ein liebender Gott und man hat versucht die Liebe über die Religion heranzuziehen. Wo erst ein strafender Gott, war, war es dann der liebende Gott, der seinen Sohn gesandt hat, damit wir von allen Sünden befreit würden. Das war dann der Freibrief für die Zerstörung der Erde und ihren Naturgesetzen.

Wir haben nun die Erde verseucht und für viele Jahrmillionen fast unbelebbar gemacht, aber die Naturgesetze lassen sich nicht eliminieren! Erst wenn der gesamte Planet Erde nicht mehr existiert, existieren auch die Naturgesetze nicht mehr. Die Erde versucht verzweifelt den Menschen in die Harmonie zu zwingen, aber die Menschen begreifen nichts!

Manche Menschen mit denen ich schon gesprochen habe, fragten mich, ob ich denn zurück in die Steinzeit wolle und dass die Natur doch so grausam wäre und dann bemerke ich, dass sie nichts begriffen haben. Hier geht es nicht um Steinzeit und Neuzeit, hier geht es darum, dass der Mensch nur im Einklang mit der Natur ohne Leid leben kann! Es geht hier auch nicht darum dass man ja eh stirbt, sondern darum wie man stirbt und wie wir diese Erde für unsere Nachkommen hinterlassen! Das Verrückteste aber ist, dass sie die Natur als grausam bezeichnen und nicht sehen, dass sie selbst sehr viel grausamer sind!!!

Der Mensch muss lernen, dass man die Naturgesetze nicht aushebeln kann und dass er solange leiden wird, bis er begreift, dass es zwei Pole gibt die gegensätzlich sind, die aber zusammen gehören und im Gleichgewicht sein müssen. Der Mensch muss zuerst sich selbst ins Gleichgewicht zurückbringen, was bedeutet, dass Frauen ihr Prinzip leben und Männer das ihre und sie beide gleichwertig zu schätzen wissen, somit ist es möglich eine Einheit zu bilden.  Erst dann und nur dann begreift der Mensch, dass er den Naturgesetzen unterliegt.

Leider sind wir an einem Punkt angelangt, wo wir immer mehr zu leiden haben. Wir haben den Planeten krank gemacht und so uns auch, auch unsere Kinder und Kindeskinder und deren Kinder (wenn es dann überhaupt noch Menschen gibt) werden ihr Leben lang an den Folgen unserer Gier zu leiden haben. Es gibt kein sauberes Wasser mehr, die Meere sind verseucht und zugemüllt, ebenso die Erde ist verseucht und zugemüllt. Diesen Dreck den wir hinterlassen, wird einige Jahrmillionen die gesamte Erde verseuchen und sie kaum mehr bewohnbar machen.

Es ist auch schon nicht mehr 5 vor 12, es ist längst zu spät um unsere Erde zu heilen. Die Tiere gehen durch unser Verhalten auch elendiglich zu Grunde, jeder einzelne von uns ist Mörder und das sollten wir uns mal vor Augen halten. Aus der Nummer kommen wir nicht mehr heraus! Wir können nur versuchen, den Saustall ein wenig zu säubern, bis wir sterben, damit unser Gewissen, das so viel Leid auf sich geladen hat, etwas erleichtert wird.

DWir sollten unsere Kinder lehren, was Naturgesetze sind und wie sehr wir auf die Natur angewiesen sind! Wir sollten ihnen vorleben, wie es richtig ist und vor allem ihnen erklären und zeigen,  dass auch der Mensch ein Teil der Natur ist und er nicht gegen sie arbeiten darf! Frauen müssen ihr Prinzip leben und Männer auch und dies auch unseren Kindern vorleben, statt den Kindern beizubringen es gäbe nicht nur männlich und weiblich, sondern viele Zwischengeschlechter! (was wir hier betreiben, wird uns noch sehr viel mehr Leid bescheren)

Jeder Mensch muss endlich die Verantwortung übernehmen und nicht immer mit dem Finger auf andere zeigen. Ich schreibe es noch einmal, jeder von uns ist ein mehrfacher Mörder und das hat auch jeder von uns zu verantworten.  Wenn es eine Instanz gäbe, die über uns richten würde, würde die gesamte Menschheit (bis auf ein paar indigene Völker) lebenslänglich im Knast sitzen!

*Jutta Velten

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