Archiv | Juni 2018

Des Kaisers neue Kleider

Kein Märchen passt so gut zur heutigen politischen und medialen Situation, wie dieses. Immer wieder hört man dies und jenes sei „Fake“, aber der größte Betrug in der menschlichen Geschichte ist viel zu wenig bewusst. Denn wenn es bewusst wäre, würden die „Strippenzieher“, wie ich die Macht die im Verborgenen alles lenkt nenne, schön längst gestürzt worden. Diese Machtelite hat sich über viele Jahrhunderte entwickelt und arbeitet seither auf das gleiche Ziel hin, nämlich auf eine Weltherrschaft  und gerade weil das über Jahrhunderte geplant ist, kann sich das der begrenzte menschliche Verstand nicht vorstellen.    Dieser Machtapparat, der sich aus ein paar wenigen der reichsten Familien, aus den Chefs der Banken, Großkonzerne und dem Medienapparat zusammensetzt (wobei diese Reichsten meist einen oder mehrere Familienmitglieder an der Spitze der Banken, der Konzerne und der Medien sitzen haben) weiß ganz genau über die menschliche Psyche Bescheid und ist deshalb in der Lage , fast die gesamte Menschheit zu manipulieren. Es gibt ein paar wenige, die das begriffen haben, aber es sind noch immer viel zu viele, die nichts begreifen, oder es überhaupt nicht glauben wollen, wenn man Aufklärungsarbeit leistet, da sie zu faul sind selbst zu recherchieren, um sich selbst von der Wahrheit zu überzeugen,   übernehmen sie häufig die Hetzpropaganda der Medien und bezeichnen diese Menschen als Verschwörungstheoretiker. Aber dass man ihnen den Begriff über die Medien in ihre Köpfe gepflanzt hat, ist den meisten nicht bewusst.  Die heutigen größten Medien, sind ein subtiler Propagandaapparat, der Menschen glauben machen will, sie würden ihre Meinungen und Entscheidungen selbst treffen, dabei sind sie alle Sklaven dieser Propagandamaschinerie.

Vielleicht kennt der eine oder andere meiner Leser nicht das Märchen von „Des Kaisers neuen Kleidern“ deshalb möchte ich das hier in Kürze wiedergeben:

Es gab einmal ein Kaiser, der so besessen war, ständig neue Kleider haben zu müssen und der so eitel war, sich immer und immer wieder im Spiegel zu betrachten, dass er für nichts anderes im Land Zeit hatte. Eines Tages kamen zwei Betrüger in die Stadt, in der der Kaiser regierte und erfuhren von des Kaisers Eitelkeit, dass sie sich einen Streich ausdachten. Beide waren sehr arm und hatten keinen Taler und hätten betteln müssen, wenn ihnen nicht die zündende Idee eingefallen wäre, dem Kaiser Kleider zu schneidern..  So erklärten sie eines Tages dem Minister, der die neuen Schneider des Reiches einstellte, damit der Kaiser immer wieder die neusten Kleider geschneidert bekam, dass sie zwei Schneider aus einem fernen Land wären und sie würden dem Kaiser die schönsten und ausgefallensten Kleider schneidern wollen, die man sich vorstellen kann. Der Minister hatte erst seine Zweifel, da beide nicht gerade sehr ehrlich  und dazu noch sehr arm aussahen, aber nachdem der Kaiser am Morgen schon wieder über die Kleider seiner Hofschneider gemeckert hatte, weil denen die Ideen ausgingen, stellte er die beiden ein. Er zeigte ihnen ihre Gemächer und erklärte ihnen, solange sie für den Kaiser schneiderten, dürften sie im Palast wohnen und bekämen Nahrung und angemessene Kleidung. Auch die Werkzeuge, wie Webstuhl und die ganzen Schneiderutensilien und Stoffe die benötigen würden, würden ihnen geliefert werden, sie müssten nur sagen was sie brauchten.  Die beiden Betrüger freuten sich, wie die Könige und kamen sich ziemlich schlau vor. Sie bestellten nun goldenes und silbernes Garn und golddurchwirkte Stoffe und taten so, als würden sie arbeiten. Sie steckten sich aber die goldenen und silbernen Fäden und wertvolle Stoffe in ihre Taschen, damit sie später, wenn sie das Schloß verlassen mussten, nicht wieder zu hungern hätten.  Der Kaiser hatte von den beiden Schneidern aus dem fernen Land erfahren und wollte sie kennenlernen und sehen, was sie denn schneiderten. So wurden beide zum Kaiser in den Thronsaal geführt und er fragte sie nach den Kleidern aus, die sie ihm schneidern wollten. Sie erklärten dem Kaiser aber, dass es eine Überraschung sei und sie nichts verraten wollten. Der Kaiser, der sehr neugierig war, wollte aber nicht warten, doch die Schneider drohten sofort den kaiserlichen Hof zu verlassen und in ihr fernes Land zurückzureisen, wenn er seine Neugier nicht zügelte. Also entließ er beide, aber er beauftragte seinen Minister die beiden durch das Schlüsselloch zu beobachten, und ihm zu schildern, was die Schneider taten.  Diese bestellten immer mehr und mehr und taten so, als würden sie die schönsten Stoffe weben und zu Kleider nähen.  Aber sie taten  immer nur so und der Minister wusste nicht, was er dem Kaiser erzählen sollte, weil er die Schneider zwar arbeiten sah, aber er konnte keine Stoffe oder irgendetwas sonst erkennen und so belog er den Kaiser, der täglich neugieriger wurde. Nach einigen Wochen sagte der Kaiser, der Minister solle jetzt zu den Schneidern gehen und ihnen erklären, dass er am nächsten Tag seine neuen Kleider anziehen wolle und wenn sie nicht fertig wären, würde es sie hängen lassen. Also marschierte der Minister schnurstracks in das Gemach der Schneider und blieb wie angewurzelt stehen, denn die beiden Betrüger hielten etwas in die Höhe und schienen es zu betrachten, jedenfalls konnte man das durch ihre Handbewegungen meinen. Der eine Schneider drehte sich zum Minister um und fragte ihn, wie ihm denn das neue Kleid und der Mantel gefallen würde? Der Minister war so verblüfft, dass er nicht wusste was er sagen sollte und so erklärte der andere ihm, dass nur dumme Menschen, diese Kleider nicht sehen konnten. Der Minister der nicht als dumm gelten wollte, lief zum Kaiser und sagte ihm, was es mit den neuen Kleidern auf sich hatte. Der Kaiser wollte es nicht glauben, was der Minister ihm berichtete und lief in die Gemächer der Betrüger und sah nichts. Aber da auch er nicht als dumm gelten wollte, befahl er den beiden ihm die Kleider anzulegen, er wolle sich damit im Spiegel betrachten.  Die angeblichen Schneider taten so, als würden sie dem Kaiser, der nur in seiner Unterhose da stand, die Kleider überziehen und lobten ihre Schneiderkunst und die herrlichen Farben und Muster der Gewänder. Der Kaiser drehte und wendete sich und dachte bei sich, dass er wahrscheinlich dumm war, weil er die nichts sah. Er lobte also die Schneider und sagte, dass er am nächsten Tag hinaus unter das Volk gehen wolle, damit ein jeder, seine neuen Kleider bewundern könne. Der Minister ließ das Vorhaben des Kaisers unter dem Volk verlauten und gleichzeitig erklärte er allen, dass neue Schneider aus einem fernen Land die Gewänder des Kaiser geschneidert hätten und dass sie sich dadurch auszeichnen würden, dass nur jene die dumm seien keine Kleider sehen könnten.

Am nächsten Tag hatte sich das Volk versammelt und der Kaiser freute sich, seinem Volk die neuen Kleider präsentieren zu können, denn er liebte es bewundert zu werden. So schritt der Kaiser durch die Straßen, und es gab Pagen die die Schleppe des Kaisers trugen, sie taten wenigstens so. Die Menge applaudierte ihm und alle taten, als würden sie Kleider sehen, aber keiner traute sich etwas zu sagen, weil keiner als dumm dastehen wollte. Als der Kaiser auf dem Rückweg ins Schloß war, rief plötzlich ein Kind aus dem Volk: „Der Kaiser hat ja gar nichts an!“ Der Kaiser blieb wie angewurzelt stehen und plötzlich begann das ganze Volk laut zu lachen. Die Pagen versuchten die Blöße des Kaisers zu schützen und dieser eilte so schnell er konnte in den Palast, wo er nach diesen Betrügern suchen lies. Aber die beiden waren schon über alle Berge verschwunden.

*frei nach Hans Christian Andersen.

 

Hier könnt ihr nun sehr schön erkennen, dass wir heute wahrhaftig in einer Zeit leben, in der sich das Volk verhält, wie in dem Märchen, bevor das Kind den Schwindel aufdeckt. Wobei die meisten aber auch wie der Kaiser sind und das nicht nur, weil sie Angst haben zuzugeben, dass man sie betrügt bzw. es nicht erkennen, sondern auch durch den  Narzissmus der heute ein unheimliches Ausmaß angenommen hat. Das sich selbst fotografieren und öffentlich darstellen und sich zu bewundern,  das viele schon exzessiv betreiben, gleicht dem eitlen Verhalten des Kaisers. Man betrügt uns jeden Tag von Morgens bis Abends und das beginnt schon mit dem Eintritt in die sogenannten Bildungsstätten, wie Schulen und Universitäten. Keiner hinterfragt hier irgendetwas. Man fragt nicht nach, ob denn die Bücher, die man lesen soll, überhaupt die Wahrheit enthalten. Auch die Universitäten, die ja eigentlich unabhängig sein sollten, sind voll von Manipulation und Propaganda für die Konzerne. Sogar die meisten Lehrer, Doktoren und Professoren, bemerken den Betrug nicht. Wenn jemand aber daher kommt, der wie das Kind im Märchen den Betrug aufdeckt, wird er denunziert, ignoriert und als Verschwörungstheoretiker bezeichnet. Man könnte wahrlich glauben, Hans Christian Andersen, war mit seinem Märchen seiner Zeit voraus.

Auch wenn eine Masse in eine Richtung läuft, heißt das nicht, dass diese Richtung die Richtige ist!

 

*Jutta Velten

hqdefault12

Im Fluss sein

Jedes Festhalten ist immer starr. Wir sind aber lebende Organismen, die sich entwickeln und deshalb müssen wir lernen loszulassen. *Vera Birkenbihl

Starrheit stammt aus dem männlichen Prinzip, das Gegenteil dazu ist fließend und das stammt aus dem weiblichen Prinzip. Unsere Gesellschaftssysteme sind starr und deshalb ist das Festhalten und das Vermeiden von Veränderung und eigener Entwicklung unter der Bevölkerung so verbreitet. Leider auch unter den Frauen, weil sie ein falsches Prinzip leben!

Frauen die ihren Ursprung kennen und ihn leben, haben kein Problem mit loslassen, mit Veränderung, mit eigener Entwicklung, da sie im Fluss sind. Aber es ist sehr schwer in einer Gesellschaft im Fluss zu sein, in der man überall an starre Mauern und Dogmen stößt.

Man versucht den Fluss dieser Frauen zu stoppen, ihn in ein Flussbett zu pressen, bis er aufhört zu fließen oder der Fluss so langsam wird, dass er faul wird und stinkt, weil er krank ist.

Auch wenn sie versuchen, mich in eine Form zu pressen und meinen Fluss in seiner natürlichen Fließkraft zu behindern, lasse ich das nicht zu!
Ich akzeptiere keine starren Muster und Strukturen! Ich entwickle mich stetig weiter, ich liebe Veränderung und fürchte sie nicht – ich bin im Fluss!

*Jutta Velten

IMG_0327

Random acts of kindness

Lasst uns einmal etwas ausprobieren. Seht es als Spiel oder als Lebensaufgabe : Random acts of kindness, 🙂ist die Überschrift des Spiels, also auf deutsch: ein zufälliger Akt der Freundlichkeit. Wir bilden eine Freundlichkeitskette. Wenn du jemanden triffst, der ein Problem hat oder in irgendeiner Form Hilfe benötigt und du hilfst diesem Menschen das Problem zu lösen oder leistest “erste Hilfe”, dann soll dieser sich nicht dir gegenüber verpflichtet fühlen, sondern sich verpflichten dem Nächsten, den er trifft der ein Problem hat oder Hilfe benötigt zu helfen. So kann jener, dem geholfen wurde seine “Schuld” am Nächsten “abarbeiten”. (Idee stammt von Vera Birkenbihl, sie hat sie aber auch von jemandem übernommen)

Dieses Spiel würde uns helfen freundlich, liebevoll und selbstlos etwas zu geben und so gleichzeitig Frieden in die Welt bringen. Denn wenn du einem Menschen hilfst, ohne etwas zurück zu erwarten, ist das der erste Schritt zu bedingungsloser Liebe und zum Frieden in der Welt!
Keiner dem etwas Gutes durch einen Menschen widerfahren ist, wird gegen ihn die Waffen erheben!

Ich wünsche euch viel Spaß, bei der Umsetzung und es wäre wundervoll, wenn das jeder der dies liest tun würde! ~*~ Namaste 🙏

*Jutta Velten

 

Scannen0059

Warum funktionieren Ratgeber für (Liebes)Beziehungen nicht oder nur sehr selten?

 

Jede (Liebes)Beziehung ist geprägt durch die eigenen Programme und Muster. Da wir alle unterschiedliche Muster mitbringen, ziehen wir auch nur immer diese Menschen in unser Leben, deren Muster uns gleicht, das wir kennen. Muster und Programme aufzulösen ist eine wahnsinnige Arbeit und wenn man glaubt, man hat es geschafft, kommen sie häufig doch wieder, durch irgendeinen Auslöser zum Vorschein!

Du kannst dir also all die Ratgeber sparen, die natürlich nur aus der Sicht und der Erfahrung der Autoren geschrieben sind.

Werde dir deiner Muster und Programme bewusst, erkenne wie der andere Part natürlicherweise „ gestrickt“ ist, also ob er ( der Mensch) seinen Ursprung kennt und ihn lebt, oder ob er das lebt, was man ihm beigebracht hat und der beste Tipp, schaue dir, wenn möglich seine Eltern an. Denn dieses Muster hat er übernommen und lebt es in den allermeisten Fällen unbewusst. Werde dir deiner Muster bewusst und versuche sie nicht fortzusetzen. Schaue dir die Dramen bewusst an, die sich in der Beziehung deiner Eltern abgespielt haben und sich abspielen, dann kannst du, wenigstens meistens, dem entgegen steuern!
Harmonische Beziehungen funktionieren übrigens nur dann, wenn beide Seiten im Gleichgewicht sind. Wenn einer das nicht ist, wird es zur Beziehungssucht. Harmonie sollte der natürliche Zustand eines Menschen sein, da es aber schon seit vielen Generationen keine Harmonie mehr gibt, weil man Frauen ihrer Harmonie entfremdet hat, sind Beziehungen von unerfüllten Bedürfnissen geprägt. Denn die Mütter sind nicht mehr in der Lage, die Bedürfnisse ihrer Kinder vollkommen zu erfüllen, weil sie selbst nicht in Harmonie leben ( wegen des fehlenden Ursprungs) und so werden aus den Kindern Erwachsene mit unerfüllten Bedürfnissen und das führt zu Beziehungssucht und Dramen!

Ist es nicht seltsam, dass wir heute für ganz natürliche Vorgänge über die wir eigentlich Bescheid wissen sollten, Ratgeber brauchen?
Ratgeber, wie man eine harmonische Beziehung lebt und wie man mit Kindern umzugehen hat? Besonders durch Ratgeber über Kindererziehung, kann man erkennen, dass man sich besser nicht darauf verlassen sollte, denn einmal wird zum Beispiel erklärt, man müsse sein Kind in ein Bettchen legen, getrennt von der Mutter und es schreien lassen, damit es nicht verwöhnt wird und im nächsten Ratgeber rät man, das Kind bei der Mutter schlafen zu lassen und eben nicht schreien zu lassen, da dies schädlich ist!
Wir vertrauen nicht mehr unseren natürlichen Instinkten!

Es gibt keine Ratgeber (außer bald meinem😉) der erklärt, dass der Mensch zur Natur zurück muss, die Natur beobachten muss, um zu lernen was richtig ist! Denn sobald der Mensch in Harmonie mit der Natur lebt und sich an keine Ideologien hängt, sich von keinen Religionen beeinflussen lässt, macht intuitiv das Richtige.
Natürlich verdient man mit Ratgebern eine Menge Geld und die wenigsten möchten, dass ihr wisst, wie einfach es ist, sich in der Natur Rat zu holen.
Man vertraut Menschen, statt der Natur, das ist so verrückt! Menschen ändern sich, sie schreiben heute dies und morgen jenes, aber die Naturgesetze bleiben immer gleich.

*Jutta Velten

13542_104813339529851_100000035567918_127374_2660458_n

Manipulierte Frauen

Ich schaue sehr viele alternative Medien im Netz, besonders Vorträge und Interviews. (Vorträge bilden ungemein weiter.) Dabei ist mir aufgefallen, dass sehr wenige Frauen sich hier engagieren. Den Eindruck, den ich gewonnen habe, auch durch meine Arbeit und Recherche über den weiblichen Ursprung, dass es kaum Frauen gibt die tiefer gehen( in Deutschland vlt auch in Europa oder weltweit? ) und ziemlich wenig hinterfragen. Nach meinen Erfahrungen, beschweren sich manche über Umweltverschmutzung, über Verbrechen an der Menschheit durch die Nahrungsmittelindustrie, durch die Pharmaindustrie etc., aber dabei bleibt es meist dann auch. Sie kratzen höchstens an der Oberfläche und beklagen, was sie hier finden, statt immer weiter zu hinterfragen und tiefer zu graben und natürlich gehört das hinterfragen der eigenen Persönlichkeit dazu! Die meisten (so mein Eindruck) beschäftigen sich nicht mit der Politik und wenn, dann nur über die Mainstreammedien und lassen sich über diese komplett manipulieren, was sie meist leugnen. Es ist mittlerweile erwiesen, dass Menschen die Mainstreammedien konsumieren, durch bestimmte Sendungen wie z.B. Serien und Seifenopern beeinflusst werden und dass sie sich mit der Rolle der Schauspieler identifizieren. Besonders Frauen sind hier sehr anfällig. Viele Frauen übersetzen die Rolle in einem Film oder einer Serie auf ihr Leben.
Auch Nachrichten manipulieren und schüren Ängste, was nicht als Manipulation erkannt wird. Das bemerkt man erst, wenn man die Mainstreammedien komplett abschaltet und sich nur äußerst selten mit ihnen beschäftigt.

>>Man hat festgestellt, wenn die Schauspieler in ihrer Rolle, abends zu Hause ein Glas Wein trinken, oder einen Whisky, weil sie sich mit einem Problem herumschlagen, dies als normal vom Zuschauer angesehen wird und er es dann ebenso tut. Das liegt an der Tatsache, dass der Mensch durch Nachahmung lernt und das nicht nur im Kindesalter, sondern sein Leben lang. <<( Vera Birkenbihl)

Sind die meisten Frauen in Deutschland wirklich so sehr manipuliert, dass sie das nicht mehr bemerken?

Meiner Ansicht nach ist das so. Durch die Manipulationen über viele Generationen hinweg, wodurch sie ihren Ursprung vergessen haben, sind sie zu wunderbaren, leicht zu lenkenden Sklaven geworden. Sie sind ja sogar schon so weit manipuliert, dass sie nicht mal bemerken, dass sie männlich funktionieren müssen, ja sie glauben sogar, die Unterdrückung ihres Zyklus und ihres zyklischen Lebens sei normal. Sie bemerken nicht, dass man aus ihnen Konsumenten gemacht hat, damit sie kräftig den Mist kaufen, den man ihnen anbietet. Man sagt ihnen, dass sie es verdient haben sich etwas leisten zu können und erzählt ihnen, was eine moderne Frau so braucht. Dazu werden Schauspielerinnen, Models usw. benutzt, um Frauen zu manipulieren. Durch kommerzielle Spiritualität und Esoterik ( wobei die Definitionen der beiden völlig verzerrt wurden) verkauft man natürliches Wissen und die natürliche Weisheit der Frauen an Frauen, weil sie ihren Ursprung vergessen haben. Da kaum eine Frau Zugang zu ihrer natürlichen Weisheit und zu ihrem natürlichen Wissen hat, kann man sie wunderbar als Konsumenten dieser vergessenen Natürlichkeit missbrauchen. Dabei wird diese Natürlichkeit künstlich herangezüchtet und als die neuste Errungenschaft verkauft.
So sind die meisten Frauen sehr damit beschäftigt, zu konsumieren und zu funktionieren, dass sie keine Zeit haben, sich Vorgänge tiefer zu betrachten und alles zu hinterfragen! Sie glauben, wenn sie hier was unterschreiben und das nachplappern was Journalisten und andere Meinunungsmacher aufgedeckt haben, sei genug. Selbst zu recherchieren, um seine eigene Meinung herauszuarbeiten, scheint unmöglich zu sein und das ist es offensichtlich auch, sonst hätte man Frauen nie so weit gebracht, sich selbst aufzugeben und ein artfremdes Leben zu führen!

Es gibt vier Phasen im Leben einer Frau und ich verstehe es durchaus, wenn Frauen in den zwei ersten Phasen mit völlig anderen Dingen beschäftigt sind (obwohl es zum Glück auch hier schon Frauen gibt, die etwas verändern, nur leider nicht mit dem Hintergrundwissen und dem Bewusstsein über die Zusammenhänge über ihren Ursprung) Aber gerade Frauen in der Prämenopause und in der Menopause, sollten anfangen zu hinterfragen und sich zu entwickeln. Damit die nächsten Generationen von Frauen, sich nicht weiter manipulieren lassen! Es ist so wichtig, dass Frauen sich der Zusammenhänge, was Politik, Religion, männliches Prinzip usw. gemeinsam haben und ihnen bewusst wird, welche Verbrechen an uns Frauen begangen wurden und wie man uns über Jahrhunderte hinweg systematisch von unserem Ursprung entfernt hat und wir uns entfernen ließen !

Nein, ich sage nicht, dass ihr das was ihr im Internet seht, lest und hört glauben sollt! Aber man kann sich nur seine EIGENE Meinung bilden, wenn man hinterfragt und so lange recherchiert, bis man seine eigene Meinung gefunden hat.
Man muss auch nicht zu allem eine Meinung haben, aber doch wenigstens zu den Themen die einen unmittelbar betreffen und da alles miteinander zusammenhängt, ist es dann doch alles😉! Deshalb wundert es mich so, dass Frauen nicht nachfragen, welchen Ursprung sie haben und wo der geblieben ist? Sie sich offensichtlich auch nicht mit der Geschichte der Menschheit befassen und wie Leben so funktioniert auf der Erde. Ich erlebe, dass die Masse alles was man ihnen vorkaut schluckt, ganz egal wie schwer verdaulich es ist. Wenn viele Frauen den Frauentag feiern, dann tue ich das auch, aber zuerst hinterfrage ich, was wird denn hier eigentlich gefeiert? Wenn viele Frauen in eine Richtung laufen, dann heißt das nicht, dass sie die richtige Richtung gewählt haben. Auch wenn es nur 100 Frauen sind, ist es doch eine Masse der man folgt, wenn man ohne den Grund zu hinterfragen hinterherläuft.
Wenn sich 50 Frauen treffen, die die Zusammenhänge erkannt haben, die durch hinterfragen ihr Bewusstsein erweitern konnten und dann zu ihrem Ursprung gefunden haben, ist das auch eine Masse, der ihr auch nicht blind folgen sollt, denn auch hier gibt es verschiedene Ansichten, da wir auch durch unser frühkindliches Umfeld und unsere Bildung geprägt wurden!

Lernt eure eigene Meinung zu bilden und vor allem bemerkt erstmal, dass es fast immer nicht eure Meinung ist. Die Mainstreammedien sind wirklich so gut im manipulieren, dass sie euch glauben machen ihre Meinung, wäre eure eigene Meinung!

*Jutta Velten

36395615_2196795647219565_1357618520652775424_n

Die Frau die vorausgeht

Ach, wie schööön! Es gibt mal wieder einen romantischen Film über die Ureinwohner Amerikas. Ein Film dessen Geschichte frei erfunden ist, aber deshalb nicht weniger Frauen in die Kinos lockt, damit sie sich in eine neue Traumblase begeben können.

In diesem Kitschfilm, reist eine weiße  Frau im Jahre 1889 von New York nach North Dakota, in das Land  der Indianer, um einen berühmten Indianerhäuptling der Hunkpapa Lakota, der unter dem Namen „Sitting Bull“ bekannt wurde, zu malen.

In diesem Film geht es zum einen mal wieder um eine emanzipierte Frau, die so mutig ist zu den Indianern zu reisen und dabei einige Ohrfeigen von den eigenen Leuten kassiert und sich beschimpfen lässt. Wow! Wie mutig! Dann verliebt sie sich logischerweise auch noch in den Häuptling. „Ahhhhh, wie scheee“!

Dieser Film zielt natürlich mal wieder auf das weibliche Publikum ab, damit die Frauen mal wieder was zum Träumen haben. Die psychologische Mainstreammedienführung der Eliten, wissen natürlich, dass Frauen sich gerne mit solchen „Heldinnen“ identifizieren und man sie so ins Träumen bringt, damit die Realität nicht wahrgenommen wird. Man verschleiert so auch die Massaker, die Weiße an den Ureinwohnern Amerikas verübt haben, auch wenn man Gräber im Film sieht, Gräber mit christlichen Kreuzen (*lach) wohlgemerkt, wird trotzdem diese Indianergeschichte völlig romantisiert.

Wenn man nun die Biographie des Häuptlings der Hunkpapa Lakota kennt, dann weiß man, dass er sich sicher nicht von einer weißen Frau hat zeichnen lassen. Er hatte genug damit zu tun, sich die weißen Räuber vom Hals zu halten. Auch eine Romanze zwischen einem Indianer und einer Weißen ist denkbar unmöglich zu dieser Zeit (obwohl das auch gemunkelt wird) . Mir erscheint der Film wie eine neue Geschichte á la Karl May. Der Schauspieler der „Sitting Bull“ hier spielt ( Michael Greyeyes) ist zwar ein wahrhaftiger Indianer, dem es aber nur darum geht möglichst viel Geld zu machen, sonst würde er niemals bei solchen Märchenfilmen über sein Volk mit spielen. Er verrät sein Volk auf diese Weise selbst und hilft mit ein völlig verzerrtes Bild von den Indianern dieser Zeit zu zeichnen. Ich kenne persönlich Lakota Indianer, die solche Filme überhaupt nicht akzeptieren. Zur Verzerrungsstrategie gehört natürlich, dass man die Greueltaten von damals überhaupt nicht mit heute zusammenbringt.   Man raubte den Indianern Land, man missionierte sie (das wird bis heute versucht), man hat ihnen viel Leid zugefügt, aber es scheint, dass dies alles in der Vergangenheit war. Aber, dass heute immer noch die Indianer von ihrem Land verdrängt werden (siehe Amazonasgebiet) und dass sie in ihren Reservaten vor sich hinvegitieren, sie unglücklich sind und sich mit Drogen vollpumpen, um diesen Wahnsinn, der auf der Erde vor sich geht nicht bei vollem Bewusstsein erleben zu müssen, das wird in solchen Filmen nicht thematisiert!

Früher, ja früher waren die Weißen böse! Was sind sie bitte heute? Hat ein Weißer jemals den Indianern gesagt: „Es tut uns Leid, hier habt ihr euer Land zurück“ und haben die „neue Welt“ verlassen, oder sich zumindest den Indianern untergeordnet?

Und bitte Frauen, wenn euch gefällt, was diese Frau im Film spielt, dann macht das mal in eurem wahren Leben und steht auf und kämpft dafür, dass der Ursprung der Weiblichkeit gelebt wird. Indianerinnen lebten ihren Ursprung und das bis heute, wenn es ihnen möglich ist. Hört einmal auf, diese Hollywood-Schnulzen anzuschauen und euch da hineinzuträumen, sondern schaut euch die Realität an und hinterfragt einmal warum alles so gekommen ist.

Aber natürlich wird es ein Kassenschlager werden! Die Frauen werden zuhauf in die Kinos strömen und danach träumend aus ihnen heraustreten, sich mit ihrer Heldin identifizieren und sich in die Vergangenheit träumen und diese romantisieren.  Sie werden sich alle so einen Mann wünschen und darüber enttäuscht sein, dass ihr Partner so gar nichts mit dem „Sitting Bull“ gemein hat. 😉

Aber glaubt mir, zum einen hat dieser „Sitting Bull“ nicht so toll ausgesehen (siehe Fotos, wobei man hier immer einen ca 50 Jahre alten Mann sieht, es gibt keine Fotos von einem jungen „Sitting Bull“) wie der Schauspieler im Film  und zum anderen waren Indianer polygam. In Wahrheit hätte das die meisten Damen doch ganz schön gestört. 😉 Und zu guter Letzt war der Indianer überhaupt nicht für die Emanzipation. Entweder sie haben Frauen auf gleicher Höhe betrachtet, oder sie auch nur als ihre Dienerinnen. Das Ego Wachstum des Mannes hat sich weltweit ereignet nicht nur unter den Weißen. (warum, erkläre ich in meinem Buch, das demnächst erscheint).

*Jutta Velten

393px-Sitting_Bull_by_Goff,_1881

Foto von Wikipedia

 

Litha, Sommersonnenwende

Litha ist eines der kleineren Hochfeste wahrscheinlich nordischen Ursprungs oder von den Sachsen übernommen.
Dieser Tag ist der längste Tag des Sonnenjahres, die Sonne hat ihren Höhepunkt und ihre volle Kraft erreicht, die Tage werden nun wieder kürzer. Die Zeit der Aussaat ist vorbei. Alles wächst, blüht und reift heran. Es ist die Zeit des Wachstums und des heranreifens. Es ist ein Wendepunkt und Grenzpunkt des Jahreskreises.
Zur Sommersonnenwende steht die Sonne auf dem Zenit ihrer Feuerkraft. Es ist die Zeit des Wachstums und der Reife. Am 21. Juni ist die eigentliche Sommersonnenwende, d. h. es ist der längste Tag im Jahr und die kürzeste Nacht. Jetzt hat die Erde den Zenit ihrer Reise um die Sonne erreicht. Nach dieser Nacht beginnt der Weg vom Licht in die Schattenzeit, d. h. von heute an werden die Tage wieder kürzer.
Die Nacht der Sommersonnenwende wird mit der Sonnwendfeier begangen, die meistens mit dem Abbrennen eines Feuers verbunden ist. Dieser Brauch wurde, wie alle wichtigen Feste der vorpatriarchalen Zeit, auch in die christliche Tradition aufgenommen, natürlich abgewandelt, um die ursprüngliche Herkunft zu verschleiern. Aus der alten Feuer – Magie wurden die Johannisfeuer. Im Ablauf der Feierlichkeiten sind noch deutliche Anklänge an vorchristliche Riten anlässlich der Sonnenwende zu verzeichnen. So sind beispielsweise das Sonnwendfeuer, das Überspringen des Feuers, das Rollen brennender Räder von Hügeln oder das Anzünden vieler Feuer auf den Feldern alte Fruchtbarkeits- und Reinigungsriten.
Rituale, Symbole & Bräuche

Litha ist ein Fest der Sonne, des Feuers, der Fruchtbarkeit und des Wandels.
Deshalb sind die Rituale und Bräuche dieses Festes damit verknüpft.

Die Aussaat ist beendet und alles wächst heran, bzw. die ersten Früchte konnten schon geerntet werden. Für einige Früchte wird die Erntezeit schon beendet, so ist z.B. in manchen Gegenden dieser Tag das Ende der Spargelernte.

Es ist also ein erstes Fest der Danksagung für die bisherigen Gaben und ein Fest der Bitte um gutes Wachstum für die noch anstehenden und wachsenden Dinge (und Projekte). Bitt- und Fruchtbarkeitsrituale, sowie Dankesrituale sind also sehr passend.

An Beltane wurde symbolisch ein neuer Beginn gefeiert ? die Verlobung der Götter ? jetzt ist die Zeit, die Hochzeit zu feiern und feste Bindungen einzugehen, ob es Partnerschaften, oder Projekte betrifft. Es ist ein guter Zeitpunkt für ein Handfasting, oder angefangene Projekte zu überdenken und zu bestätigen, da die Grundlagen dafür gelegt sind und man auch schon die ersten Erfahrungen gesammelt hat.
An diesem Tage sollte man auch mal die eigenen, wichtigen Angelegenheiten durchdenken und sie gezielt von beiden Seiten betrachten.

Auch an Litha wird, wie an Beltane auch, ein Feuer entzündet. Es soll symbolisch der Sonne mehr Kraft verleihen. Diese Feuer haben auch dieselbe heilende und schützende Kraft der Beltanefeuer, nur wurde der Sprung über das Feuer teilweise als Orakel genutzt. Je höher über das Feuer gesprungen wurde, um so höher wuchs der Lein oder Hanf. In einigen Gegenden werden Fackelprozessionen abgehalten, oder Feuerräder die Berge hinab gerollt. Diese Feuerräder sollen den Lauf der Sonne simulieren.

An diesem Tag werden traditionell Kräuter gesammelt. Oftmals ist es dafür der erste Haupt-Erntetag des Jahres. Misteln wurden an diesem Tag auch geschnitten, aber bitte Vorsicht ! nicht vom Baum fallen.

Man kann, wie zu Beltane auch, Blütenkränze binden ? nur sollten sie diesmal aus Rosen, Kräutern und/oder gelben Blüten bestehen. Efeu, Farn oder Eichenlaub kann auch mit eingebunden werden.

An diesem Tag sollen die Tore zwischen den Welten weiter geöffnet sein als sonst, da die Feen auch ihr Sommerfest feiern, man sollte also auch die Gaben für diese kleinen Wesen nicht vergessen.

Welche Speisen und Getränke passen?

Da die Zeit der Einschränkung vorbei ist und die ersten Früchte und Kräuter geerntet werden können, wird die Speisekarte damit auch wieder reichhaltiger und frischer.
Zu einem Litha-Mahl gehören in erster Linie frische, leichte Speisen und süße, schwere Weine, wobei wir schon bei den Getränken wären.

Met, süße Weine, Fruchtweine ? besonders Holunder-Wein passen sehr gut, aber auch Fruchtsäfte, oder leichte, frische Sommerdrinks.

Frische Früchte, wie z.B. Erdbeeren gehören genauso dazu, wie Erdbeer- und Rhabarberkuchen, oder jeder andere Obstkuchen.

Salate, Salate, Salate… mit Kräutern, mit Blüten…

Alles, was man aus dem ersten frischen Gemüse zaubern kann, z.B. auch eine leckere Gemüsesuppe mit frischen Kräutern, oder was die Kreativität hergibt.

Frisches Brot (aber bitte glutenfrei)

Champignons (als Rahmchampignons, oder als gefüllte Köpfe)

Currys in allen Variationen

…und natürlich wird alles (wenn möglich), mit eßbaren Blüten, kandierten Blütenblättern, oder frischen Kräutern dekoriert.

Um Speisen eventuell (wegen dem Sonnenfest) gelb einzufärben, kann man Safran oder Kurkuma verwenden, sollte aber vorher testen, ob und welches der beiden Gewürze geeignet ist, da sie sich doch im Geschmack unterscheiden.