Des Kaisers neue Kleider

Kein Märchen passt so gut zur heutigen politischen und medialen Situation, wie dieses. Immer wieder hört man dies und jenes sei „Fake“, aber der größte Betrug in der menschlichen Geschichte ist viel zu wenig bewusst. Denn wenn es bewusst wäre, würden die „Strippenzieher“, wie ich die Macht die im Verborgenen alles lenkt nenne, schön längst gestürzt worden. Diese Machtelite hat sich über viele Jahrhunderte entwickelt und arbeitet seither auf das gleiche Ziel hin, nämlich auf eine Weltherrschaft  und gerade weil das über Jahrhunderte geplant ist, kann sich das der begrenzte menschliche Verstand nicht vorstellen.    Dieser Machtapparat, der sich aus ein paar wenigen der reichsten Familien, aus den Chefs der Banken, Großkonzerne und dem Medienapparat zusammensetzt (wobei diese Reichsten meist einen oder mehrere Familienmitglieder an der Spitze der Banken, der Konzerne und der Medien sitzen haben) weiß ganz genau über die menschliche Psyche Bescheid und ist deshalb in der Lage , fast die gesamte Menschheit zu manipulieren. Es gibt ein paar wenige, die das begriffen haben, aber es sind noch immer viel zu viele, die nichts begreifen, oder es überhaupt nicht glauben wollen, wenn man Aufklärungsarbeit leistet, da sie zu faul sind selbst zu recherchieren, um sich selbst von der Wahrheit zu überzeugen,   übernehmen sie häufig die Hetzpropaganda der Medien und bezeichnen diese Menschen als Verschwörungstheoretiker. Aber dass man ihnen den Begriff über die Medien in ihre Köpfe gepflanzt hat, ist den meisten nicht bewusst.  Die heutigen größten Medien, sind ein subtiler Propagandaapparat, der Menschen glauben machen will, sie würden ihre Meinungen und Entscheidungen selbst treffen, dabei sind sie alle Sklaven dieser Propagandamaschinerie.

Vielleicht kennt der eine oder andere meiner Leser nicht das Märchen von „Des Kaisers neuen Kleidern“ deshalb möchte ich das hier in Kürze wiedergeben:

Es gab einmal ein Kaiser, der so besessen war, ständig neue Kleider haben zu müssen und der so eitel war, sich immer und immer wieder im Spiegel zu betrachten, dass er für nichts anderes im Land Zeit hatte. Eines Tages kamen zwei Betrüger in die Stadt, in der der Kaiser regierte und erfuhren von des Kaisers Eitelkeit, dass sie sich einen Streich ausdachten. Beide waren sehr arm und hatten keinen Taler und hätten betteln müssen, wenn ihnen nicht die zündende Idee eingefallen wäre, dem Kaiser Kleider zu schneidern..  So erklärten sie eines Tages dem Minister, der die neuen Schneider des Reiches einstellte, damit der Kaiser immer wieder die neusten Kleider geschneidert bekam, dass sie zwei Schneider aus einem fernen Land wären und sie würden dem Kaiser die schönsten und ausgefallensten Kleider schneidern wollen, die man sich vorstellen kann. Der Minister hatte erst seine Zweifel, da beide nicht gerade sehr ehrlich  und dazu noch sehr arm aussahen, aber nachdem der Kaiser am Morgen schon wieder über die Kleider seiner Hofschneider gemeckert hatte, weil denen die Ideen ausgingen, stellte er die beiden ein. Er zeigte ihnen ihre Gemächer und erklärte ihnen, solange sie für den Kaiser schneiderten, dürften sie im Palast wohnen und bekämen Nahrung und angemessene Kleidung. Auch die Werkzeuge, wie Webstuhl und die ganzen Schneiderutensilien und Stoffe die benötigen würden, würden ihnen geliefert werden, sie müssten nur sagen was sie brauchten.  Die beiden Betrüger freuten sich, wie die Könige und kamen sich ziemlich schlau vor. Sie bestellten nun goldenes und silbernes Garn und golddurchwirkte Stoffe und taten so, als würden sie arbeiten. Sie steckten sich aber die goldenen und silbernen Fäden und wertvolle Stoffe in ihre Taschen, damit sie später, wenn sie das Schloß verlassen mussten, nicht wieder zu hungern hätten.  Der Kaiser hatte von den beiden Schneidern aus dem fernen Land erfahren und wollte sie kennenlernen und sehen, was sie denn schneiderten. So wurden beide zum Kaiser in den Thronsaal geführt und er fragte sie nach den Kleidern aus, die sie ihm schneidern wollten. Sie erklärten dem Kaiser aber, dass es eine Überraschung sei und sie nichts verraten wollten. Der Kaiser, der sehr neugierig war, wollte aber nicht warten, doch die Schneider drohten sofort den kaiserlichen Hof zu verlassen und in ihr fernes Land zurückzureisen, wenn er seine Neugier nicht zügelte. Also entließ er beide, aber er beauftragte seinen Minister die beiden durch das Schlüsselloch zu beobachten, und ihm zu schildern, was die Schneider taten.  Diese bestellten immer mehr und mehr und taten so, als würden sie die schönsten Stoffe weben und zu Kleider nähen.  Aber sie taten  immer nur so und der Minister wusste nicht, was er dem Kaiser erzählen sollte, weil er die Schneider zwar arbeiten sah, aber er konnte keine Stoffe oder irgendetwas sonst erkennen und so belog er den Kaiser, der täglich neugieriger wurde. Nach einigen Wochen sagte der Kaiser, der Minister solle jetzt zu den Schneidern gehen und ihnen erklären, dass er am nächsten Tag seine neuen Kleider anziehen wolle und wenn sie nicht fertig wären, würde es sie hängen lassen. Also marschierte der Minister schnurstracks in das Gemach der Schneider und blieb wie angewurzelt stehen, denn die beiden Betrüger hielten etwas in die Höhe und schienen es zu betrachten, jedenfalls konnte man das durch ihre Handbewegungen meinen. Der eine Schneider drehte sich zum Minister um und fragte ihn, wie ihm denn das neue Kleid und der Mantel gefallen würde? Der Minister war so verblüfft, dass er nicht wusste was er sagen sollte und so erklärte der andere ihm, dass nur dumme Menschen, diese Kleider nicht sehen konnten. Der Minister der nicht als dumm gelten wollte, lief zum Kaiser und sagte ihm, was es mit den neuen Kleidern auf sich hatte. Der Kaiser wollte es nicht glauben, was der Minister ihm berichtete und lief in die Gemächer der Betrüger und sah nichts. Aber da auch er nicht als dumm gelten wollte, befahl er den beiden ihm die Kleider anzulegen, er wolle sich damit im Spiegel betrachten.  Die angeblichen Schneider taten so, als würden sie dem Kaiser, der nur in seiner Unterhose da stand, die Kleider überziehen und lobten ihre Schneiderkunst und die herrlichen Farben und Muster der Gewänder. Der Kaiser drehte und wendete sich und dachte bei sich, dass er wahrscheinlich dumm war, weil er die nichts sah. Er lobte also die Schneider und sagte, dass er am nächsten Tag hinaus unter das Volk gehen wolle, damit ein jeder, seine neuen Kleider bewundern könne. Der Minister ließ das Vorhaben des Kaisers unter dem Volk verlauten und gleichzeitig erklärte er allen, dass neue Schneider aus einem fernen Land die Gewänder des Kaiser geschneidert hätten und dass sie sich dadurch auszeichnen würden, dass nur jene die dumm seien keine Kleider sehen könnten.

Am nächsten Tag hatte sich das Volk versammelt und der Kaiser freute sich, seinem Volk die neuen Kleider präsentieren zu können, denn er liebte es bewundert zu werden. So schritt der Kaiser durch die Straßen, und es gab Pagen die die Schleppe des Kaisers trugen, sie taten wenigstens so. Die Menge applaudierte ihm und alle taten, als würden sie Kleider sehen, aber keiner traute sich etwas zu sagen, weil keiner als dumm dastehen wollte. Als der Kaiser auf dem Rückweg ins Schloß war, rief plötzlich ein Kind aus dem Volk: „Der Kaiser hat ja gar nichts an!“ Der Kaiser blieb wie angewurzelt stehen und plötzlich begann das ganze Volk laut zu lachen. Die Pagen versuchten die Blöße des Kaisers zu schützen und dieser eilte so schnell er konnte in den Palast, wo er nach diesen Betrügern suchen lies. Aber die beiden waren schon über alle Berge verschwunden.

*frei nach Hans Christian Andersen.

 

Hier könnt ihr nun sehr schön erkennen, dass wir heute wahrhaftig in einer Zeit leben, in der sich das Volk verhält, wie in dem Märchen, bevor das Kind den Schwindel aufdeckt. Wobei die meisten aber auch wie der Kaiser sind und das nicht nur, weil sie Angst haben zuzugeben, dass man sie betrügt bzw. es nicht erkennen, sondern auch durch den  Narzissmus der heute ein unheimliches Ausmaß angenommen hat. Das sich selbst fotografieren und öffentlich darstellen und sich zu bewundern,  das viele schon exzessiv betreiben, gleicht dem eitlen Verhalten des Kaisers. Man betrügt uns jeden Tag von Morgens bis Abends und das beginnt schon mit dem Eintritt in die sogenannten Bildungsstätten, wie Schulen und Universitäten. Keiner hinterfragt hier irgendetwas. Man fragt nicht nach, ob denn die Bücher, die man lesen soll, überhaupt die Wahrheit enthalten. Auch die Universitäten, die ja eigentlich unabhängig sein sollten, sind voll von Manipulation und Propaganda für die Konzerne. Sogar die meisten Lehrer, Doktoren und Professoren, bemerken den Betrug nicht. Wenn jemand aber daher kommt, der wie das Kind im Märchen den Betrug aufdeckt, wird er denunziert, ignoriert und als Verschwörungstheoretiker bezeichnet. Man könnte wahrlich glauben, Hans Christian Andersen, war mit seinem Märchen seiner Zeit voraus.

Auch wenn eine Masse in eine Richtung läuft, heißt das nicht, dass diese Richtung die Richtige ist!

 

*Jutta Velten

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