Archiv | Oktober 2018

Samhain

So reichen wir dem Tod die Hand
und tanzen mit ihm über Feld und Land.
Nur wer das Leben fürchtet,
fürchtet auch den Tod,
und ist wirklich sehr in Not.

Samhain, das Fest, das wir mit den Ahnen feiern,
nichts lässt sich heute Nacht verschleiern.
Die Ahnen sind nah, kannst du sie spürn‘
sie greifen nach deiner Hand und wollen dich führn‘.

 Sei mutig und steige hinab,
mit ihnen ist das kalte Grab
und begegne den dunklen Gestalten
damit sie dich nicht vom Leben abhalten.

Am Morgen kehrst du durch den Nebel zurück,
und stellst fest, du bist am Leben – was für ein Glück.

Nun fürchtest du nicht mehr Tod noch Leben,
und kannst nach dem Lichte streben.

Samhain, lass‘ es dir sagen,
ist nichts zum Klagen.
Es ist das das Hexen Neujahrsfest,
indem das Alte uns verlässt.

Das Ende ist auch immer ein Anfang,
und nie ein Untergang.
Reiche nun dem Ende die Hand
so spürst du ein starkes Band-
es führt dich dein Leben lang,
immer im Einklang.

©Jutta Velten 2016

Samhain

 

Samhain

Samhain ist das keltische Neujahrsnachtfest, an dem der Übergang vom Sommer in den Winter, der Übergang vom Leben in den Tod gefeiert wird.  In dieser Nacht, so glaubt man sind auch die Übergänge zu unseren Vorfahren besonders durchlässig, so dass sie  uns besuchen können.

Die Jahreszeit wechselt, die Zeit der Dunkelheit und der Kälte wird nun erwartet. Es ist die Zeit des Rückzugs. Die Natur zieht sich in den Schoß der Mutter Erde zurück, um dort zu ruhen, bis sie im Frühjahr wieder geboren wird. Samhain wie auch Beltane im Frühling sind die wichtigsten Feiertage der Kelten, denn sie zeigen dem Menschen den Kreislauf der Natur auf und da der Mensch Teil dieser Natur ist, erkennt er, dass auch er nicht stirbt, sondern in einer anderen Hülle wiedergeboren wird.

Wie alle keltischen Feste wurde auch Samhain durch den christlichen Glauben und später noch zusätzlich durch den Kommerz verfälscht. Heute feiern die Christen am 31.Oktober ( besonders die Evangelisten) ihre Spaltung zwischen zwei christlichen Richtungen, die Reformation durch den Mönch Martin Luther und Halloween von den Kommerzjunkies besonders in der westlichen Welt. Am 1. November gedenken vor allem die älteren katholischen Generationen  hierzulande an ihre Ahnen und gehen dabei auf den Friedhof, um zu trauern, alles Menschen mit Loslösungsproblemen, die sich ewig an etwas klammern, was wahrscheinlich längst wiedergeboren ist.

Samhain wird auch als der höchste Feiertag der Hexen/ weisen Frauen bezeichnet, da sie es sind, die zwischen den Welten wandern können. Sie haben hellseherische Kräfte und sie waren es, die das Leben wie auch den Tod begrüßten, als Hebamme und als Begleiterin der Sterbenden. An Samhain bat man weise Frauen, das nächste Jahr vorauszusehen und man erwartete eine positive Botschaft. Aber auch hier hatten es die weisen Frauen schon damals nicht leicht, denn wenn sie ehrlich sagten, was die anderen nicht hören wollten, behandelte man sie schlecht und schloß sie aus der Gemeinschaft aus, auch wenn die wahren Vorhersagen eintraten, waren sie es dann sie, die Schuld daran hatten ( was auch noch heute so ist). So entstanden dann, die wunderlichen und oft furchterregenden Geschichten ( die später immer weiter aufgebauscht wurden) über diese Frauen. Meist lebten sie abgeschieden und halfen nur, wenn die Leute zu ihr kamen und sie um Hilfe baten. Ansonsten war sie Einzelgängerin, da auch sie kaum etwas mit den Menschen in ihrer Gemeinschaft anfangen konnte, weil sie es kaum fassen mochte, wie ihre Mitmenschen sich immerzu nur selbst belogen und sich gegenseitig etwas vorspielten.

Bleibt heute Abend mal alleine und sperrt jeglichen Kommerz aus! Zündet euch Kerzen an, zieht euch zurück, werdet still und lauscht nach innen. Schreibt auf oder malt was ihr hört. Verbindet euch mit euren Ahnen und lernt von ihnen, denn sie führen euch!

Ich wünsche euch ein glückliches Samhain.

Eure Jutta

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Rauchen und die Umwelt

Raucher schaden nicht nur sich selbst, sondern ihre Mitmenschen und ebenso die gesamte Natur!

Völlig paradox ist es, wenn Raucher auf Demos gehen und sich für die Umwelt einsetzen und dabei ihre Klimmstengel qualmen. Gerade jetzt  im Hambacher Wald, fällt mir das schizophrene Verhalten wieder besonders auf. Für den Tabakanbau werden Wälder abgeholzt, es wird die Luft verpestet, es werden Mitmenschen und andere Lebewesen gezwungen passiv mit zu rauchen und hier gehen sie auf Demos gegen die Abholzung des Waldes und gegen den Klimawandel! Sorry, das ist ziemlich schizo!

Warum in aller Welt, geht eigentlich keiner gegen die Raucher auf die Straße? Es scheint, dass das „Rauchthema“ unantastbar ist. Nur ja nicht den armen Rauchern, die man nach draußen verbannt hat, noch mehr auf den Senkel treten!

Ich kann Menschen nicht ernst nehmen, die rauchen und sich gleichzeitig angeblich für die Natur einsetzen! Es braucht mir jetzt keiner mit Autos usw. zu kommen, denn auch hier könnte man etwas ändern, wobei das aber eine Frage des Geldes ist und das ist es beim Rauchen nicht! Das Rauchen ist eine Sucht, die man aufgeben kann, das Auto braucht man, um zur Arbeit zu kommen, wenn man nicht gerade in der Stadt wohnt.

Ich gehe mittlerweile sogar soweit, dass ich sage:“Rauchen ist nicht nur Umweltverschmutzung, sondern auch Körperverletzung“ Wenn ich auf die Bahn warte und da stehen Raucher zwar im Raucherbereich, der Qualm aber zu mir rüber zieht, oder ich gehe einkaufen und muss mich zuerst durch eine Nikotinwand kämpfen usw., dann werde ich gezwungen passiv zu rauchen und das gefährdet meine Gesundheit. Ich muss nur einmal durch solche Rauchschwaden laufen und schon riechen meine Haare, als wäre ich einer Räucherhöhle entstiegen. Meine Haare nehmen jeden Geruch sofort auf, was sehr unangenehm ist, aber nicht nur das, denn auch mein Körper reagiert sofort auf den Qualm, was sich durch sofortige Lymphknotenanschwellung im Halsbereich bemerkbar macht, Kopfschmerzen und manchmal sogar Fieber. Ich bin sehr sensibel, aber vielleicht ist das die richtige Reaktion meines Körpers auf Gift!? Ich bin eben nicht so degeneriert wie die Masse!

Es gibt Süchte, die schaden nicht nur die Süchtigen selbst, sondern auch den Lebewesen in ihrer Umwelt, dazu gehört das Rauchen. Von mir aus schluckt Tabletten oder sauft ( aber dann nicht fahren, sonst ist auch die Umwelt beteiligt) oder schafft euch sonst eine Sucht an, aber hört auf zu rauchen!

Tiere und Kinder, sind diejenigen, die sich dieser Qualmerei nicht entziehen können und auch die Bäume, die für Tabakfelder Platz machen müssen, wie auch für Sojaanbau, Rinderweiden etc. für die Nahrungsmittelindustrie, haben keine Stimme. Apropos Nahrungsmittelindustrie, es gibt auch viele Vegetarier oder Veganer, die rauchen. Hier das gleiche Spiel, rauchen und von Umwelt-und Tierschutz sprechen, passt nicht wirklich zusammen!

Was mir in unserer Gesellschaft massiv auffällt, dass man das was uns selbst angeht nicht in Frage stellt, sondern immer sind die anderen Schuld! Wenn wir ernst genommen werden möchten und uns auch selbst ernst nehmen wollen, dann müssen wir zuerst mal bei uns das verändern, was wir von anderen erwarten!

Warum sollte RWE mit der Braunkohleförderung aufhören, wenn jene die für den Erhalt des Waldes demonstrieren, mit ihrem Tabakkonsum andere Wälder der Erde zerstören?

„Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.“

*Mahatma Gandhi

©Jutta Velten

PS: Rauchen stammt aus dem männlichen Prinzip. Frauen haben erst mit dem Rauchen begonnen, als sie im „Emanzipationswahn“ waren. Es ist völlig absurd und deshalb auch nicht Ihnahlt des weiblichen Ursprungs, dass Frauen rauchen und somit ihre Nachkommen gefährden! Frauen sind durch ihren Ursprung daran interessiert, die Umwelt und auch sich selbst gesund zu erhalten, damit ihre Kinder gesund aufwachsen.

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„Hambi bleibt!“

 

Der Einsatz für den Hambacher Urwald geht weiter! Am Samstag den 6.10.2018 findet eine Großdemo der Naturschutzverbände statt! Jeder der die Möglichkeit hat, sollte daran teilnehmen, denn der letzte Rest eines Urwaldes soll für Braunkohleabbau gerodet werden. Der Braunkohleabbau hinterlässt eine Wüstenlandschaft und zerstört das empfindliche Gleichgewicht des Klimas!

Wir leben von dem Sauerstoff den die Bäume erzeugen, der Wald und besonders dieser urwüchsige Wald, beheimatet Wildtiere, die unter anderem vom Aussterben bedroht sind. Es darf nicht sein, dass die Natur immer weiter blind für Konzerne denen der Profit mehr wert ist, geplündert und zerstört wird!  Es darf nicht sein, dass hier nur die Interessen von Konzernen vertreten werden und man Menschen, die sich um die Interessen der Natur und die Zukunft ihrer Kinder bemühen, nicht gehört und sogar bekämpft werden!

So einen ursprünglichen Wald, wie den Hambacher, kann man nicht mehr aufforsten, sondern der ist über Jahrtausende urtümlich, ohne menschliche Einmischung gewachsen! Sobald der Mensch seine Finger im Spiel hat, können zwar wieder Bäume wachsen, es kann aber nie mehr die Ursprünglichkeit hergestellt werden.

Mit dem Thema über die Zerstörung der Natur und ihrer Ursprünglichkeit, habe ich mich nun schon lange beschäftigt und es zeigt sich immer wieder, dass das Ungleichgewicht zwischen dem männlichen – und dem weiblichen Ursprung die Ursache ist. Denn wenn man sich die Inhalte des männlichen Prinzips anschaut, erkennt man deutlich woran die Zerstörung liegt. Alles in der Natur hält sich an dieses Gleichgewicht, nur der „zivilisierte“ Mensch, hat sich durch das Leben eines nur noch männlichen Prinzips von diesem Gleichgewicht wegbewegt. Wenn nur die Männer ihren Ursprung leben würden, dann würde es vielleicht noch einen Ausgleich durch die Frauen geben, da aber die meisten Frauen heute auch noch den männlichen Ursprung leben, ist es kein Wunder, dass die Zerstörung immer weiter voran schreitet. Es ist wichtig, dass jedes Lebewesen, seinen ursprünglichen Platz beibehält und diesen vertritt. Am Beispiel Wald und Klima, kann man gut sehen, was passiert, wenn etwas in einem natürlichen Kreislauf gestört und zerstört wird, es entsteht ein Ungleichgewicht. Immer geht dieses Ungleichgewicht vom Menschen aus, denn die Natur, versucht immer im Gleichgewicht zu bleiben, sich stets neu zu justieren um die Waage in der Waagrechte zu halten.

Der Mensch gehört zu dieser Natur, er ist ein Teil von ihr und muss deshalb ebenfalls zusehen, sich im Gleichgewicht zu halten. Um dieses Gleichgewicht wieder herzustellen, muss jedes Geschlecht seinen Ursprung leben und zu dem Platz zurückkehren, dem er mit dem Eintritt in dieses Leben zugestimmt hat.

Wenn ich nun die Argumente von Frauen höre, dass sie das Leben ihres Ursprungs nicht vielfältig genug finden, dann weiß ich, dass sie nichts von ihrem Ursprung wissen! Der Ursprung der Frau ist um vieles vielfältiger, als der des Mannes, nur haben sich die damaligen Religionsoberhäupter und andere mächtige Männer, dieser Vielfalt bedient und sie vermännlicht. Immer wieder habe ich an anderen Stellen Beispiele dieser Vermännlichung beschrieben. Alle sozialen Berufe zum Beispiel, entstammen dem weiblichen Ursprung und wurden in ein patriarchales System gepresst, um den Inhalten des männlichen Ursprungs grerecht zu werden. z.B. wurde aus dem Beruf der Heilerin und der Kräuterkundigen der Beruf des Arztes und des Pharmakologen. Man hat Berufe die zusammengehören auseinandergepflückt, da man das Verständnis dafür nicht besaß und heute vertreten Frauen diese Berufe, wobei es keine Berufe sind, sondern nur Jobs. Ein Beruf ist eine Berufung und dient den Mitmenschen und andern lebenden Kreaturen, unabhängig von dem Gehalt. Ein Job dient dem Ego und befriedigt die Gier und das Bedürfnis nach Aufmerksamkeit!

Was hat das also jetzt mit dem Hambacher Wald zu tun und mit der Gier der Konzerne?

Nun, wie ich oben schon beschrieb, geht es hier um die Erhaltung der Ursprünglichkeit, gegen die Zerstörung der Natur und gegen das Ungleichgewicht das durch die Zerstörung geschieht. Solange wir uns selbst nicht im Gleichgewicht befinden, solange wird auch das um uns herum nicht ins Gleichgewicht kommen bzw. man wird immer wieder auf Menschen stoßen die dieses Gleichgewicht zerstören.

Trotzdem können wir Präsenz zeigen, aber dabei bitte nicht vergessen, dass wir selbst den Platz einnehmen, der für uns gedacht ist! Die Ureinwohner Amerikas, warnten uns schon seit der Besetzung Amerikas durch die Europäer vor dem, was wir heute erleben, da sie erkannten, dass die Europäer nur vom männlichen Prinzip gesteuert wurden und sie nicht auf ein Gleichgewicht zwischen beiden Prinzipien achteten. Zuerst waren die Frauen so eingeschüchtert, dass das männliche Prinzip überhand nahm und dann haben sich Frauen durch die „Emanzipation“ dieses Prinzip übergestülpt und somit das Gleichgewicht noch mehr zerstört, wie auch die Umwelt in der sie und ihre Kinder lebten!

„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluß vergiftet, der letzte Fisch gefangen, werdet ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann!“

*Weissagung der Cree

©Jutta Velten

 

PS: die Menschen kämpfen hier für die Natur und obwohl jemand diesen Wald gekauft hat, überschreiten sie die Grenzen. Die Ureinwohner Amerikas sagten den Europäern, dass man Land nicht kaufen kann. Auch Ländergrenzen wurden von Mächtigen gezogen, obwohl die Erde uns allen gehört! Jedes Lebewesen hat das Recht, diese Grenzen zu überschreiten, egal ob es ein Mensch aus einem anderen Teil der Erde ist oder ob es ein Wildschwein ist, das Ländergrenzen überschreitet!

 

Einheit, Wiedervereinigung?

Das was hier in Deutschland gerade passiert, ist eine ziemlich fragwürdige Entwicklung. Da stehen sich Menschen gegenüber, und schreien sich Beleidigungen ins Gesicht und das besonders heute, am Tag der Einheit! Wo ist hier bitte eine Einheit? Die Euphorie die bei der Maueröffnung geherrscht hatte, ist schon lange verflogen, nichts mehr ist übrig von der Freude, die damals zwischen den Deutschen zu sehen war.

Vielleicht liegt es daran, dass die junge Generation, die sich zur Zeit überwiegend gegenseitig anfeindet, die Mauer nicht mehr erlebt haben und die einfach nur unzufrieden sind, da sie Mütter hatten, die auch emotional hinter einer unüberwindbaren Mauer saßen und ihren Kindern nicht ihre Urbedürfnisse erfüllen konnten? Natürlich haben das auch hier die Mütter getan, aber im Westen waren wenigstens doch noch viele Mütter, zu meiner Kindheitszeit, zu Hause bei ihren Kindern. Auch wenn damit nicht alle Urbedürfnisse der Kinder gestillt wurden, aber wenigstens wurden sie nicht in dem Ausmaß fremdbetreut, wie es in DDR der Fall war. Kinder die fremdbetreut werden, verlieren ihren Halt, ihre Empathiefähigkeit, ihre Sensibilität und vieles mehr. Wenn diese Kinder zu Erwachsenen werden, suchen sie sich Menschen an denen sie ihren Schmerz abarbeiten können und leider nicht die eigenen Eltern sondern völlig Fremde, die nichts mit ihrem Leid zu tun haben.

Ich bin eine Westdeutsche und kenne die DDR noch aus Besuchen. Schulfahrten nach Berlin waren damals in unsern Schulen beliebt und wir waren natürlich so konditioniert, dass wir die DDR Bürger einerseits bedauerten und andererseits komisch fanden. Natürlich hatte man uns erklärt, dass die da drüben, nicht frei waren, sie quasi in einem großen Gefängnis saßen. So haben wir uns mit ihnen gefreut, als die Mauer geöffnet wurde. Heute weiß ich, dass es alles nur der Machtelite diente und nichts mit den Menschen zu tun hatte, die dachten und zum größten Teil immer noch denken, es sei ihr Verdienst gewesen. Wenn die Machtelite nicht ein bestimmtes Ziel damit verfolgt hätte, würde die Mauer heute noch stehen und die Montagsdemos des Ostens wären blutig niedergeschmettert worden. Es gab ja durchaus solche Beispiele in der Vergangenheit.

Man hat uns zusammengewürfelt und wir wurden nicht gefragt, ob das überhaupt gut gehen kann, wenn man nach 28 Jahren ein Volk wieder vereint, das so völlig anders aufwuchs. Ich bin davon überzeugt, dass die Nachwirkungen dieser abrupten Vereinigung von Ost und West, heute noch zu spüren sind. In der DDR sind die Deutschen ohne besonders viel mit Ausländern konfrontiert zu werden aufgewachsen und deshalb hat sich bei vielen, die nun Eltern und Großeltern der jetzigen Jugend sind eine Ausländerfeindlichkeit gebildet, ohne dass ihnen das bewusst war.  Die Westdeutschen lebten mit den Ausländern, die kurz nach dem Krieg zu uns kamen. Wir gewöhnten uns an sie, wir wuchsen mit ihnen auf. Natürlich gab es auch hier Ausländerfeindlichkeit, aber nicht in dem Ausmaß, wie das im Osten der Fall war und ist. Ich würde die Menschen im/aus dem Osten nicht in eine „rechte oder NAZI Schublade“ stecken wollen, denn ich bin davon überzeugt, dass sich die meisten selbst nicht als solche sehen, aber sie haben einen ganz anderen Bezug zu Deutschland und Ausländern, wie die meisten Westdeutschen das haben. Die Jugend die nach den Vorbildern ihren ostdeutschen Eltern und Großeltern aufwuchsen, haben offensichtlich eine völlig anderen Vorstellung von Deutschland, wie wir im Westen das haben. Sie glaubten, hier wären sie frei und es gäbe eine Demokratie. Erst jetzt wird ihnen so langsam klar, dass sie vom Regen in die Traufe kamen.  Diese Erkenntnis hat viele verbittert und diese  Verbitterung haben sie auch noch an ihre Kinder weitergegeben.  Aber auch die Westdeutschen sind verbittert, denn auch sie sind nach dem Krieg an der Nase herumgeführt worden, was die meisten bis heute nicht wahrhaben wollen. Beide Seiten suchen sich nun ein Feindbild und was liegt da näher als den Nachbarn zum Schuldigen zu erklären? Die Ausländer sind nur der Auslöser.

Die Gewalt und die Morde, die Ausländer verübt haben und verüben, sind Verbrechen und gehören bestraft, aber als es noch nicht so viele Zuwanderer gab, gab es auch täglich Mord und Totschlag in Deutschland, das wurde nur nicht erzählt. Die Öffnung der Grenzen, sind nur dazu gemacht, um die Menschen in Deutschland zu einem Bürgerkrieg zu bewegen.  Es wird Verwirrung gestiftet, man wirft alles in einen Topf und macht damit alles immer schlimmer! Es gibt nur wenige, die wirklich überblicken, was hier los ist. Jene, die sich nun auf der Straße gegenseitig anfeinden, überblicken nichts. Sie lassen sich durch die Medien aufhetzen, verunsichern und Angst einjagen, anstatt sich einmal zurückzunehmen, sich hinzusetzen und den Inhalt des Topfes zu untersuchen und sich die Mühe zu machen, aufzudröseln, um was es hier in Wirklichkeit geht.

Dazu muss man anfangen Bücher zu lesen, sich Vorträge von Menschen anzuhören, die in der Friedensbewegung tätig sind, die neutralen Journalismus betreiben und die das an die Oberfläche bringen, das von der Machtelite und den Kartellen unterdrückt werden soll. jenen, die hier aufeinander los gehen, muss endlich einmal klar werden, dass wir noch nie eine Demokratie hatten und dass wir in einer Wirtschaftsdiktatur leben. Die meisten sitzen in ihren Seifenblasen und glauben immer noch, was die Mainstreammedien ihnen eintrichtern. Sie bemerken, immer noch nicht, wie man sie tagtäglich manipuliert.

Wir haben es hier nicht nur mit Kriegsflüchtlingen zu tun, sondern mit Wirtschafts – und Klimaflüchtlingen und hier trägt jeder Einzelne von uns die Verantwortung! Schließlich leben wir sehr gut auf Kosten anderer Völker und dann beschweren wir uns, wenn sie zu uns kommen. Natürlich nutzt die Politik diese Tatsache für sich und schlachtet das Ganze aus, um das zu bezwecken, das sich im Moment in Deutschland abspielt. Würden wir das mal begreifen, dann könnten wir nämlich die Verantwortung übernehmen und zusammen gegen die Politik der Machtelite und der Kartelle vorgehen.

Ein friedliches Deutschland sollte unser Ziel sein! Ein Deutschland, wo Menschen zusammen friedlich gegen die unmenschliche und unnatürliche Politik demonstrieren!

©Jutta Velten

 

PS: Am Beispiel „Hambacher Wald“ kann man sehen wie es geht, wenn Menschen an einem Strang ziehen.

 

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Dieser Eintrag wurde am 3. Oktober 2018 veröffentlicht. Ein Kommentar