Archiv | 4. Oktober 2018

Rauchen und die Umwelt

Raucher schaden nicht nur sich selbst, sondern ihre Mitmenschen und ebenso die gesamte Natur!

Völlig paradox ist es, wenn Raucher auf Demos gehen und sich für die Umwelt einsetzen und dabei ihre Klimmstengel qualmen. Gerade jetzt  im Hambacher Wald, fällt mir das schizophrene Verhalten wieder besonders auf. Für den Tabakanbau werden Wälder abgeholzt, es wird die Luft verpestet, es werden Mitmenschen und andere Lebewesen gezwungen passiv mit zu rauchen und hier gehen sie auf Demos gegen die Abholzung des Waldes und gegen den Klimawandel! Sorry, das ist ziemlich schizo!

Warum in aller Welt, geht eigentlich keiner gegen die Raucher auf die Straße? Es scheint, dass das „Rauchthema“ unantastbar ist. Nur ja nicht den armen Rauchern, die man nach draußen verbannt hat, noch mehr auf den Senkel treten!

Ich kann Menschen nicht ernst nehmen, die rauchen und sich gleichzeitig angeblich für die Natur einsetzen! Es braucht mir jetzt keiner mit Autos usw. zu kommen, denn auch hier könnte man etwas ändern, wobei das aber eine Frage des Geldes ist und das ist es beim Rauchen nicht! Das Rauchen ist eine Sucht, die man aufgeben kann, das Auto braucht man, um zur Arbeit zu kommen, wenn man nicht gerade in der Stadt wohnt.

Ich gehe mittlerweile sogar soweit, dass ich sage:“Rauchen ist nicht nur Umweltverschmutzung, sondern auch Körperverletzung“ Wenn ich auf die Bahn warte und da stehen Raucher zwar im Raucherbereich, der Qualm aber zu mir rüber zieht, oder ich gehe einkaufen und muss mich zuerst durch eine Nikotinwand kämpfen usw., dann werde ich gezwungen passiv zu rauchen und das gefährdet meine Gesundheit. Ich muss nur einmal durch solche Rauchschwaden laufen und schon riechen meine Haare, als wäre ich einer Räucherhöhle entstiegen. Meine Haare nehmen jeden Geruch sofort auf, was sehr unangenehm ist, aber nicht nur das, denn auch mein Körper reagiert sofort auf den Qualm, was sich durch sofortige Lymphknotenanschwellung im Halsbereich bemerkbar macht, Kopfschmerzen und manchmal sogar Fieber. Ich bin sehr sensibel, aber vielleicht ist das die richtige Reaktion meines Körpers auf Gift!? Ich bin eben nicht so degeneriert wie die Masse!

Es gibt Süchte, die schaden nicht nur die Süchtigen selbst, sondern auch den Lebewesen in ihrer Umwelt, dazu gehört das Rauchen. Von mir aus schluckt Tabletten oder sauft ( aber dann nicht fahren, sonst ist auch die Umwelt beteiligt) oder schafft euch sonst eine Sucht an, aber hört auf zu rauchen!

Tiere und Kinder, sind diejenigen, die sich dieser Qualmerei nicht entziehen können und auch die Bäume, die für Tabakfelder Platz machen müssen, wie auch für Sojaanbau, Rinderweiden etc. für die Nahrungsmittelindustrie, haben keine Stimme. Apropos Nahrungsmittelindustrie, es gibt auch viele Vegetarier oder Veganer, die rauchen. Hier das gleiche Spiel, rauchen und von Umwelt-und Tierschutz sprechen, passt nicht wirklich zusammen!

Was mir in unserer Gesellschaft massiv auffällt, dass man das was uns selbst angeht nicht in Frage stellt, sondern immer sind die anderen Schuld! Wenn wir ernst genommen werden möchten und uns auch selbst ernst nehmen wollen, dann müssen wir zuerst mal bei uns das verändern, was wir von anderen erwarten!

Warum sollte RWE mit der Braunkohleförderung aufhören, wenn jene die für den Erhalt des Waldes demonstrieren, mit ihrem Tabakkonsum andere Wälder der Erde zerstören?

„Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.“

*Mahatma Gandhi

©Jutta Velten

PS: Rauchen stammt aus dem männlichen Prinzip. Frauen haben erst mit dem Rauchen begonnen, als sie im „Emanzipationswahn“ waren. Es ist völlig absurd und deshalb auch nicht Ihnahlt des weiblichen Ursprungs, dass Frauen rauchen und somit ihre Nachkommen gefährden! Frauen sind durch ihren Ursprung daran interessiert, die Umwelt und auch sich selbst gesund zu erhalten, damit ihre Kinder gesund aufwachsen.

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„Hambi bleibt!“

 

Der Einsatz für den Hambacher Urwald geht weiter! Am Samstag den 6.10.2018 findet eine Großdemo der Naturschutzverbände statt! Jeder der die Möglichkeit hat, sollte daran teilnehmen, denn der letzte Rest eines Urwaldes soll für Braunkohleabbau gerodet werden. Der Braunkohleabbau hinterlässt eine Wüstenlandschaft und zerstört das empfindliche Gleichgewicht des Klimas!

Wir leben von dem Sauerstoff den die Bäume erzeugen, der Wald und besonders dieser urwüchsige Wald, beheimatet Wildtiere, die unter anderem vom Aussterben bedroht sind. Es darf nicht sein, dass die Natur immer weiter blind für Konzerne denen der Profit mehr wert ist, geplündert und zerstört wird!  Es darf nicht sein, dass hier nur die Interessen von Konzernen vertreten werden und man Menschen, die sich um die Interessen der Natur und die Zukunft ihrer Kinder bemühen, nicht gehört und sogar bekämpft werden!

So einen ursprünglichen Wald, wie den Hambacher, kann man nicht mehr aufforsten, sondern der ist über Jahrtausende urtümlich, ohne menschliche Einmischung gewachsen! Sobald der Mensch seine Finger im Spiel hat, können zwar wieder Bäume wachsen, es kann aber nie mehr die Ursprünglichkeit hergestellt werden.

Mit dem Thema über die Zerstörung der Natur und ihrer Ursprünglichkeit, habe ich mich nun schon lange beschäftigt und es zeigt sich immer wieder, dass das Ungleichgewicht zwischen dem männlichen – und dem weiblichen Ursprung die Ursache ist. Denn wenn man sich die Inhalte des männlichen Prinzips anschaut, erkennt man deutlich woran die Zerstörung liegt. Alles in der Natur hält sich an dieses Gleichgewicht, nur der „zivilisierte“ Mensch, hat sich durch das Leben eines nur noch männlichen Prinzips von diesem Gleichgewicht wegbewegt. Wenn nur die Männer ihren Ursprung leben würden, dann würde es vielleicht noch einen Ausgleich durch die Frauen geben, da aber die meisten Frauen heute auch noch den männlichen Ursprung leben, ist es kein Wunder, dass die Zerstörung immer weiter voran schreitet. Es ist wichtig, dass jedes Lebewesen, seinen ursprünglichen Platz beibehält und diesen vertritt. Am Beispiel Wald und Klima, kann man gut sehen, was passiert, wenn etwas in einem natürlichen Kreislauf gestört und zerstört wird, es entsteht ein Ungleichgewicht. Immer geht dieses Ungleichgewicht vom Menschen aus, denn die Natur, versucht immer im Gleichgewicht zu bleiben, sich stets neu zu justieren um die Waage in der Waagrechte zu halten.

Der Mensch gehört zu dieser Natur, er ist ein Teil von ihr und muss deshalb ebenfalls zusehen, sich im Gleichgewicht zu halten. Um dieses Gleichgewicht wieder herzustellen, muss jedes Geschlecht seinen Ursprung leben und zu dem Platz zurückkehren, dem er mit dem Eintritt in dieses Leben zugestimmt hat.

Wenn ich nun die Argumente von Frauen höre, dass sie das Leben ihres Ursprungs nicht vielfältig genug finden, dann weiß ich, dass sie nichts von ihrem Ursprung wissen! Der Ursprung der Frau ist um vieles vielfältiger, als der des Mannes, nur haben sich die damaligen Religionsoberhäupter und andere mächtige Männer, dieser Vielfalt bedient und sie vermännlicht. Immer wieder habe ich an anderen Stellen Beispiele dieser Vermännlichung beschrieben. Alle sozialen Berufe zum Beispiel, entstammen dem weiblichen Ursprung und wurden in ein patriarchales System gepresst, um den Inhalten des männlichen Ursprungs grerecht zu werden. z.B. wurde aus dem Beruf der Heilerin und der Kräuterkundigen der Beruf des Arztes und des Pharmakologen. Man hat Berufe die zusammengehören auseinandergepflückt, da man das Verständnis dafür nicht besaß und heute vertreten Frauen diese Berufe, wobei es keine Berufe sind, sondern nur Jobs. Ein Beruf ist eine Berufung und dient den Mitmenschen und andern lebenden Kreaturen, unabhängig von dem Gehalt. Ein Job dient dem Ego und befriedigt die Gier und das Bedürfnis nach Aufmerksamkeit!

Was hat das also jetzt mit dem Hambacher Wald zu tun und mit der Gier der Konzerne?

Nun, wie ich oben schon beschrieb, geht es hier um die Erhaltung der Ursprünglichkeit, gegen die Zerstörung der Natur und gegen das Ungleichgewicht das durch die Zerstörung geschieht. Solange wir uns selbst nicht im Gleichgewicht befinden, solange wird auch das um uns herum nicht ins Gleichgewicht kommen bzw. man wird immer wieder auf Menschen stoßen die dieses Gleichgewicht zerstören.

Trotzdem können wir Präsenz zeigen, aber dabei bitte nicht vergessen, dass wir selbst den Platz einnehmen, der für uns gedacht ist! Die Ureinwohner Amerikas, warnten uns schon seit der Besetzung Amerikas durch die Europäer vor dem, was wir heute erleben, da sie erkannten, dass die Europäer nur vom männlichen Prinzip gesteuert wurden und sie nicht auf ein Gleichgewicht zwischen beiden Prinzipien achteten. Zuerst waren die Frauen so eingeschüchtert, dass das männliche Prinzip überhand nahm und dann haben sich Frauen durch die „Emanzipation“ dieses Prinzip übergestülpt und somit das Gleichgewicht noch mehr zerstört, wie auch die Umwelt in der sie und ihre Kinder lebten!

„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluß vergiftet, der letzte Fisch gefangen, werdet ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann!“

*Weissagung der Cree

©Jutta Velten

 

PS: die Menschen kämpfen hier für die Natur und obwohl jemand diesen Wald gekauft hat, überschreiten sie die Grenzen. Die Ureinwohner Amerikas sagten den Europäern, dass man Land nicht kaufen kann. Auch Ländergrenzen wurden von Mächtigen gezogen, obwohl die Erde uns allen gehört! Jedes Lebewesen hat das Recht, diese Grenzen zu überschreiten, egal ob es ein Mensch aus einem anderen Teil der Erde ist oder ob es ein Wildschwein ist, das Ländergrenzen überschreitet!