Archiv | November 2018

Initiationsriten zum bewussten Eintritt in die Weiblichkeit bzw. die Männlichkeit

Initiationsriten wie sie einmal gedacht waren, sind fast verschwunden. Heute sind sogenannte Initiationsriten „Aufnahmeprüfungen“ beim Eintritt in bestimmte Organisationen. Initiationsriten waren einmal dazu gedacht um das Mädchen und den Jungen aus der Kindheit ins Erwachsenenleben zu entlassen. Dieses Ritual ist in der „zivilisierten“ Welt gänzlich abhanden gekommen, dabei sind diese Rituale sehr wichtig für den jungen Erwachsenen.

Gerade in der heutigen Zeit, wo Kinder in der Pubertät völlig allein gelassen werden, haben Initiationsriten nochmal einen ganz besonderen Stellenwert, denn hier wird ein junger Mensch ernst genommen, man sieht ihn mit seinen Problemen. Und gerade auch in dieser Zeit kann man gut beobachten, wie Mädchen und Jungs sich völlig anders entwickeln. Sie brauchen jetzt Erwachsene an ihrer Seite, die ihnen nicht erklären, dass das Geschlecht keine Rolle spielt, sondern die sie mit ihrem Geschlecht sehen und auch den Unterschied. So brauchen Mädchen in dieser Zeit verständnisvolle und reife Mütter bzw. Frauen, die ihnen nicht die Weiblichkeit madig machen, sondern die sie mit ihr feiern. Ebene so brauchen Jungs in dieser Zeit einen Mentor, einen reifen Vater, oder andere erwachsene Männer, die ihm zeigen, was einen Mann ausmacht. Es gibt ein sehr schönes Buch von Steve Biddulph „Männer auf der Suche“ (schon einige Jahre alt, aber immer noch aktuell, da dieses Thema immer aktuell ist) , das ich jedem Mann hiermit ans Herz legen möchte.

Wenn nun junge Menschen, durch die Medien und durch falsche Lehren, etwas anderes hören, als sie fühlen, werden sie verwirrt. Das fängt ja heute leider schon im Kindergarten an, nämlich dass man Jungs sagt, sie sollen auch mit Puppen spielen, obwohl sie lieber kämpfen würden und man Mädchen dazu anhält zu kämpfen, anstatt mit Puppen zu spielen. Kinder spielen normalerweise geschlechtsspezifisch und das nicht, weil man es ihnen beibringt, sondern weil es ihnen ihr Instinkt sagt.  Wenn man Kinder nun aus dem natürlichen Zustand reißt und in Rollen presst, verlieren sie ihren letzten Halt. Zuerst ist der Halt durch die Eltern abhanden gekommen, weil die meisten Eltern selbst noch keine reifen Erwachsenen und völlig überfordert mit ihren pubertierenden Kindern sind und dann lässt man sie in der Schule mit ihren Problemen alleine und fordert von ihnen, dass sie sich anpassen und funktionieren. Die ganzen Pädagogen müssten eigentlich wissen, dass in der Pubertät keiner funktionieren kann, geschweige denn fähig ist sich anzupassen. Zudem soll er jetzt auch noch in irgendwelche Rollen schlüpfen und diese dann leben. Man bringt so den jungen Menschen dazu sich Masken aufzusetzen und Rollen zu spielen, die er aber erst einmal lernen muss, denn sein Inneres strebt einen natürlichen Zustand an. Er ist also zwiegespalten und das wirkt sich auf alle Bereiche seines Lebens aus. Die einen nehmen vor lauter Frust alle Art von Drogen, weil sie sich nicht in Formen pressen lassen wollen,  andere werden einfach und mehrfach süchtig, wieder andere meinen sie müssen das nachmachen, was ihnen die Medien täglich zeigen, das geht dann von Homosexualität, Transsexualität über Pornographie und jede Art von Verbrechen bis hin zum Krieg spielen. Auch beim Umgang mit den Medien werden die meisten alleine gelassen.  Die Hyperaktiven werden mit Medikamenten ruhig gestellt und die Hochsensiblen, bringen sich meist selbst um, manche auf Raten andere tun es sofort.

Es sollten für jeden Jugendlichen, Mentoren bereitstehen (wenn die Eltern diese Arbeit nicht leisten können, weil sie selbst noch in der Pubertät stecken. Die meisten Erwachsenen heute sind über die Pubertät noch nicht hinausgekommen) die diese jungen Menschen auffangen mit ihnen Initiationsriten durchführen, mit ihnen  ihr jeweiliges Geschlecht feiern, sie anhören, sie unterstützen, ihnen all das geben, das ihre Eltern versäumt haben und sie solange begleiten, wie sie es brauchen.

Für junge Frauen gibt es Räume (die Mondhütte, das rote Zelt) in dem sie auf reife und manchmal auch auf weise Frauen treffen, mit denen sie sich austauschen können und wo sie ernst genommen werden. Hier wird der Tag ihrer ersten Mondblutung gefeiert und die Weiblichkeit wird ihnen in all ihrer Pracht vorgelebt. Denn alle Frauen die sich hier treffen, lieben es Frauen zu sein. Es sind wahre Frauen, die nicht ihre Blutung und auch nicht ihre Hormonschwankungen unterdrücken, sondern sie als wertvolles Geschenk behandeln. Junge Frauen erfahren hier einen liebevollen Umgang mit ihrem weiblichen Körper und werden so zu selbstbewussten Frauen.

Welche Möglichkeiten junge Männer haben, kann ich nicht beurteilen, denn hier sind die Männer gefragt und ich kann euch Männern nur dringend empfehlen auch Räume für eure Jungs zu schaffen. In der frühen Menschheitsgeschichte wurden die jungen Männer als Initiationsritus zum erstenmal mit auf die Jagd genommen oder man hat ein Überlebenstraining in der Wildnis veranstaltet. Leider gibt es bei uns kaum noch Wildnis, aber überlegt euch, was ihr mit jungen Männern tun könntet. Fliegt gemeinsam in die Wüste etc.  Die Bundeswehr ist im Grunde für junge Männer kein schlechter Ort, um Männlichkeit zu trainieren, aber zum einen werden Männer hier zum töten ausgebildet und das unterstütze ich überhaupt nicht und zum anderen gibt es heute ja auch schon Frauen hier. (die haben da nichts zu suchen, aber hier erkennt man eben die kranke Gesellschaft, denn Frauen die sich zum töten ausbilden lassen, agieren völlig konträr zu ihrem Prinzip)

Vielleicht wird es irgendwann möglich sein, unsere Jugendlichen nicht sich selbst zu überlassen und wir bringen sie wieder näher zu ihrer Natur zurück. Denn so wie wir unsere Kinder und Jugendlichen behandeln, so werden sie uns behandeln.

©Jutta Velten

 

Die fatale Auswirkung einer falschen Interpretation

Es gibt ziemlich viele Wörter in der deutschen Sprache, die man einfach interpretiert hat und die kaum einer hinterfragt.  Man könnte nun annehmen (und das tun auch die meisten) dass es egal ist, wie man Wörter auslegt , aber das ist es ganz und gar nicht.  Die Politik und vor allem die Justiz interpretieren Wörter, wie sie es gerade brauchen.

Dann gibt es Wörter, die sich falsch eingebürgert haben und die man eben so benutzt, ohne sie zu hinterfragen. Es hinterfragen so und so viel zu wenige Menschen, die Wortwahl, außer sie werden durch einen juristischen Fall darauf aufmerksam.  Gerade die deutsche Sprache ist sehr genau und die Wörter beschreiben oft schon ihre Bedeutung.

Die Interpretation von Wörtern und Texten ist so alt wie die Sprache und vor allem die Schrift selbst. Schon die Schriften, die als Grundlage der Bibel dienten, wurden falsch interpretiert, Wörter bis ganze Sätze gestrichen und es passierten vor allem sehr viele Fehler bei der Übersetzung.  Deshalb ist es ziemlich verwunderlich, dass es wahrlich Menschen gibt, die dieses Buch als Buch der Bücher und als das weiseste Buch aller Zeiten bezeichnen. Übersetze doch einfach mal einen Text vom Englischen ins Deutsche und du wirst feststellen, dass es manche Wörter, die es bei uns gibt überhaupt nicht im Englischen vorhanden sind, oder dass dort ein Wort eine völlig andere Bedeutung hat. So werden natürlich auch von Übersetzern Wörter interpretiert, hinzugedichtet oder weggelassen. Auch kannst du einmal testen, wie zwei verschiedene Menschen einen Text bzw ein Buch unterschiedlich interpretieren. Lies dazu ein Buch (am besten ein Sachbuch) und gebe dieses Buch einem Menschen, der komplett anders denkt als du. Danach sprecht über das Gelesene. Du wirst feststellen, dass dein Gegenüber das Buch völlig anders auslegt, als du es tust. Ein bekanntes Beispiel ist das Buch „Summerhill“ von Alexander Neill. Dieser Mann hat in seinem Buch beschrieben, wie Kinder lernen und dass man sie nicht erziehen muss, sondern dass Kinder durch vor leben lernen. Er hat die Demokratie als Vorbild für seine Schule genommen (und zwar die Demokratie, wie sie auch wirklich gemeint ist)  und wurde als der Mann der die antiautoritäre Erziehung propagierte verschrien. Die „Hippie-Eltern“ haben die Message von Neill auch nicht verstanden und so ausgelegt, wie es ihnen passte und so entstand eine völlig falsche Erziehung, weil sie nämlich gar nichts taten und auch falsch vor lebten.  Aber das nur mal so am Rande.

Fatal wird das Ganze nur dann, wenn Wörter sogar ein falsches Weltbild darlegen, wie es bei dem Wort Dualismus und Polarität der Fall ist. Wir haben gelehrt bekommen, dass wir uns in einer Dualität befinden, nur weil ein griechischer Philosoph das so definiert hat (ich meine es war Aristoteles der erstmalig vom Dualismus sprach) . Die Wahrheit ist, dass wir uns auf einem polaren Planeten befinden bei dem immer zwei Gegensätze ein Ganzes bilden. Alles Leben auf der Erde besteht aus immer zwei gegensätzlichen Polen und nur so fließt Energie.  Die Polarität trennt also nicht, wie fälschlicherweise behauptet wird. Es ist richtig, dass der Mensch eine Dualität lebt, denn er erlebt sich von allem getrennt und genau das ist fatal. Er ist nicht getrennt von allem, sondern immer ein Teil eines Ganzen. Mann und Frau zum Beispiel sind zwei gegensätzliche Pole, die der Mensch als getrennt voneinander sieht, in Wahrheit sind diese beiden gegensätzlichen Pole eine Einheit, denn durch ihre elektronische Ladung zählt ein Pol zur überwiegend positiven Seite und einer zur überwiegend negativen, beide zusammen bilden also einen vollständigen elektrischen Kreislauf. Die Frau zählt durch ihr Prinzip zu dem positiv geladenen Pol und der Mann zu dem negativ geladenen. Da sich nun beide getrennt voneinander wahrnehmen und die Frau sich  sogar durch ihr Verhalten und die Ablehnung ihrer Weiblichkeit negativ lädt, stoßen sich beide Geschlechter gegenseitig ab.  Es ist wie bei einer Glühbirne, die nur dann leuchtet, wenn ein negativer und ein positiver Pol im Gleichgewicht  fließen. Beide elektronischen Körper müssen zudem auch selbst im Gleichgewicht sein, sonst entsteht durch dieses Ungleichgewicht Chaos.

Wir können das an der gesamten Menschheit beobachten, was passiert, wenn elektrische Körper nicht mehr im Gleichgewicht sind. Ungleichgewicht des Energieflusses, das wussten schon die alten Inder, bringt Krankheit, Leid, Chaos und sogar die Geburt und das Sterben werden zur Qual.   Wenn Energie frei und ohne Blockaden fließt, ist der elektrische Körper gesund und vital.  Energieblockaden entstehen, in kleinen Körpern ebenso wie in großen und nur der Mensch ist es, der sich diese Energieblockaden ständig selbst erschafft.

Man sagt zum Beispiel auch „jemand polarisiert“, das so definiert wird, dass diese „jemand trennt“. Es müsste eigentlich heißen „er dualisiert“. Schon in der ersten Definition bei Wikipedia  steht bei „polarisieren“ : elektrische oder magnetische Pole hervorrufen. Energie fließt nur dort, wo Pole gleichbleibende Spannung aufbauen. Der Mensch ist in dieser Natur keine Ausnahme, auch er ist ein Energiekörper und auch in ihm fließt Energie und er befindet sich im stetigen energetischen Austausch mit seiner Umwelt.

Wir leben also schon seit tausenden von Jahren ein falsches Weltbild und ich frage mich warum das noch keiner ( so viel ich weiß) hinterfragt hat? Man weiß doch, dass der Mensch ein Energiekörper ist und das hat überhaupt nichts mit Esoterik zu tun, sondern ist einfach eine Tatsache. Das Problem ist eben, dass wir alles getrennt voneinander sehen, so auch die Physik von der Chemie, von der Biologie und der Mathematik, dabei gehören alle zusammen und können nur im Zusammenspiel funktionieren. Deshalb kann man unsere Körper auch durchaus mit einer Batterie vergleichen, die negativ bzw positiv geladen ist und, vorausgesetzt im Gleichgewicht, eine Glühbirne zum Leuchten bringen könnte.

Es ist alles so logisch, aber es gibt trotzdem Menschen, die das einfach nicht wahrhaben wollen, weil sie so sehr an ihrem falschen Weltbild festhalten möchten.

Überlege dir einmal, welche Auswirkungen es auf die Menschheit hätte, wenn sie begreifen würde, dass sie ein falsches Weltbild lebt und wenn sie statt dem Dualismus , die Polarität leben würde? Wenn sie begreifen, dass sie Teil eines Ganzen sind und dass es wichtig ist als Frau positiv geladen zu sein und als Mann negativ und man zusammen ein Ganzes ergibt? „Strippenzieher“, die Mächtigen dieser Welt möchten natürlich nicht, dass wir uns als ein Ganzes begreifen, denn das wäre das Ende von Ausbeutung und Krieg!

Ich habe nicht studiert und trotzdem (oder vielleicht auch gerade deshalb)  habe ich dieses Wissen, weil ich mich nämlich mit meinem Energiekörper im Gleichgewicht befinde (ich lebe das weibliche Prinzip)  und so kommt dieses Wissen, aus mir selbst heraus. Seit zehn Jahren bildet sich immer mehr Weisheit und Wissen in mir und ich schöpfe daraus und schreibe es hier nieder.  Ich kann nichts wissenschaftlich belegen, es gibt keine Studien, die ich vorzeigen könnte aber die Natur , meine Intuition und mein gesunder Menschenverstand sind meine Lehrer und so erkenne ich auch ganz deutlich die Zusammenhänge.

©Jutta Velten

 

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Ist die Weiblichkeit eintönig?

Etwas vielfältigeres wie die Weiblichkeit zu leben gibt es nicht. Frauen die ihren Ursprung erkennen und ihn leben, haben die verschiedensten Aufgaben. Diese gehen von Umweltschutz über Frieden schaffen, bis hin zum Ausdruck ihrer Kreativität (wobei im Grunde alles was eine Frau tut kreativ ist)

Wir Frauen haben quasi den Umweltschutz und die Schaffung von Frieden im Blut, denn welches weibliche Lebewesen auf dieser Erde würde seinen Kindern die Lebensgrundlage zerstören und durch Kriege die eigenen Kinder opfern? Leider sind die meisten Frauen heute an der Umweltzerstörung und am Kriege führen maßgeblich beteiligt, und das deshalb weil sie zum einen ein falsches Weltbild leben, nämlich die Dualität statt der Polarität und zum anderen weil sie ihren Ursprung nicht mehr kennen.

Wie Frauen auf die Idee kommen, dass es eintönig wäre, eine Frau zu sein, zeugt von Unwissenheit und Unbewusstheit gegenüber ihrem ureigenen Prinzip.  Frau sein bedeutet nicht ausschließlich Kinder zu gebären, sie aufzuziehen, das Heim sauber zu halten und die Familie zu nähren. Frau sein bedeutet die ganze Vielfalt des weiblichen Prinzips umzusetzen und das ist mehr, als man an einem Tag schaffen kann.

Frauen die meinen sie müssten in die Rolle des Mannes schlüpfen um ein vielfältigeres Leben zu haben, sind Schauspielerinnen, sie tragen Masken, sie sind Personen und keine Menschen, die sich über ihr Schauspiel Anerkennung suchen. Es sind jene Frauen die sich selbst zum Objekt machen und wie eine Aufziehpuppe nach der Art der Männer tanzen. Sie brauchen Hierarchien, sie leben das Leben anderer und sind meist unzufriedene, gestresste Wesen, die ihre Weiblichkeit ablehnen. Meist verabscheuen sie ihre monatliche Regelblutung und lassen sich frühzeitig ihre weiblichen Organe herausoperieren, um damit keinen Streß mehr zu haben. Sie empfinden Hormonschwankungen als Streß  und können sich auch nicht mit ihren weiblichen Rundungen abfinden. Anerkennung von Männern ist sehr wichtig für sie. Sie wollen unbedingt so sein wie ein Mann. Diese Frauen sind so ambivalent, dass sie sich zwar auf Männerfiguren hungern und sich im Fitnesscenter einen Sixpack antainieren wollen, aber ihre Brüste vergrößern lassen, um zwei Fußbälle vor sich herzutragen, damit sie den Männern gefallen. Sie kleiden sich sexy und malen sich ihre Masken an und stellen sich so für die Männer zur Schau. Auch wenn sie sich wie Männer verhalten, bleiben sie doch immer eine Frau. Sie sind dann eben Frauen die ihre Weiblichkeit verraten und verkaufen für einen am Ende sehr hohen Preis.  Sie werden ewig auf der Suche nach etwas sein, das sie glauben im Außen zu finden. Dies sind auch Frauen, die ohne Probleme ihre Kinder gleich nach der Geburt in fremde Hände geben, und deren Hormon Oxytocin kaum mehr vorhanden ist. Sie haben Angst um ihre Figur nach der Geburt und konzentrieren sich mehr darauf wieder sexy auszusehen, als auf ihre Kinder. Diese armen Geschöpfe sind zu bedauern.

Den weiblichen Ursprung zu leben ist übrigens keine Rolle, wie ständig behauptet wird, sondern sie ist der natürliche Zustand der Frau. Eine Rolle ist es nur dann, wenn sie das andere Geschlecht leben möchte und dies tut, indem sie sich diesem Geschlecht anpasst, sie schlüpft so in eine für ihre Art fremde Rolle. Auch Männer, die sich weiblich kleiden und schminken schlüpfen in eine Rolle, nämlich in eine Frauenrolle, wobei diese Rolle nicht die wahre Frau darstellt. Sie stellt eher eine Parodie einer sogenannten emanzipierten Frau dar, die sich für Männer aufbrezelt, um sie sexuell zu reizen. Ein Mann in Frauenkleidern und Perücke wird nie eine Frau sein, denn das ist nicht seine Natur.  Er kann sich sogar seinen Penis wegoperieren lassen und Pillen schlucken, damit er mehr weibliche Hormone produziert, aber es wird ihm keine Gebärmutter wachsen und er wird niemals erfahren was es bedeutet neun Monate lang ein Kind unter seinem Herzen zu tragen, zu fühlen wie es heranwächst, es zu gebären und es zu stillen.

Eine Frau die ihren Ursprung lebt, macht sich nicht zum Objekt, sie muss sich nicht zur Schau stellen, denn sie kennt ihre Qualitäten und hat es nicht nötig  Männer zu umgarnen. Sie weiß, welche Aufgaben ein Mann auch in ihrem Leben hat und sie gibt sich keinen Illusionen hin. Sie kennt das Leben und weiß, dass es nicht so ist, wie es uns vorgemacht wird und was wir von klein auf lernen.  Eine Frau die ihren Ursprung lebt ist von Natur aus schön, sie strahlt ihre Weiblichkeit aus  und benötigt dazu keinerlei Industrieprodukte oder Mode die nach männlichen Maßen gefertigt wurde. Sie ist stolz eine Frau zu sein und sie liebt ihre Brüste, ihre Gebärmutter ihre Yoni und  verteidigt in der Männerwelt ihre hormonellen Schwankungen.  Sie verbiegt sich nicht für andere, sie hat Rückgrat und setzt sich für den Frieden unter den Völkern ein und für eine Welt, die ihre Kinder und Kindeskinder noch bewohnen können. Sie entwickelt sich stetig weiter und verändert das, was nicht gut für sie und ihre Kinder ist. Sie lebt ein bewusstes und kreatives Leben, und erschafft und gebärt immer wieder etwas Neues. Es sind jene Frauen die das Fundament einer Gesellschaft bilden, die bedingungslos lieben und die magische Kräfte besitzen. Mit magischen Kräften ist nicht gemeint, dass sie zaubern könnten, sondern jene Magie, vor denen sich die Männer schon immer fürchten und heute auch jene Frauen, die ihre Magie verloren haben. Durch die Angst der Männer vor der weiblichen Magie entstanden die Geschichten von Hexen, die eigentlich weise Frauen waren und so auch ihre Verfolgung, deren Folgen wir bis heute spüren. Jede Frau trägt die Weisheit der Erde und ihre Magie in sich. Sie ist hellfühlend, hellsehend, hochsensibel und empathisch. Sie besitzt das Wissen um die uralte Heilkunst und wie sie ihre Kinder gebärt. Sie hat die Fähigkeiten Energien zu bündeln und damit sogar Kinder im Mutterleib zu drehen.  Das alles hat nichts mit Esoterik zu tun, sondern sind uralte Kräfte, die sie einzusetzen weiß. Jede Frau besitzt die Fähigkeit zur weisen Frau heranzureifen, wobei sie dazu durch verschiedene „Tore“ schreiten muss (siehe die Geschichte: Die Reise der Göttin Inanna erzählt von Chameli Ardagh)

Wenn du wirklich glaubst das weibliche Leben sei eintönig, dann solltest du es schleunigst kennenlernen.

©Jutta Velten

 

 

 

PS: Anmerkung zu der Geschichte: Frauen sind Zuhörerinnen, Männer sind Lösungsorientiert. Deshalb meinen Männer immer sie müssten das Problem lösen, das du ihnen erzählst. Aber eine Frau benötigt keine Lösungen, sondern andere Frauen die sie hören und verstehen.

 

Der Augenblick

Kennst du den Augenblick?

Er ist so kurz, das ist der Trick.

Eben noch war er ein Lichtblick,

und morgen bricht er dein Genick.

So lenkt der Augenblick,

immer dein Geschick.

Allmächtig ist er aber nicht-

du kannst beeinflussen sein Gewicht.

Denn er ist mit der Achtsamkeit verwandt,

so hast du dein Geschick selbst in der Hand.

Wenn du dem Augenblick Achtsamkeit schenkst,

dann erfährst du, wie du ihn lenkst.

Die Achtsamkeit des Augenblicks, ist der Schlüssel zum Glück

denn bist du nicht achtsam und wachsam

kann der Augenblick, der eben noch war voller Glück zum Unglück werden.

Ebenso wie die Achtsamkeit hält das Jetzt des Augenblicks Hand

denn auch sie sind miteinander verwandt.

Nur im Jetzt kannst du dem Augenblick Achtsamkeit schenken

und so dein Leben zum Besten lenken.

Alle drei sind fest miteinander verbunden

sie haben sich gesucht und gefunden.

Ohne das Jetzt, keine Achtsamkeit und ein Augenblick ohne die beiden,

lassen dich unnötig leiden.

So achte jetzt den Augenblick,

denn er kehrt nie mehr zurück.

Erlebe ihn dankbar und bewusst

und ohne Verdruss.

Das Buch der Augenblicke ist für dich

und ich hoffe ihr werdet unzertrennlich!

Damit werden deine Augenblicke unendlich.

Hier kann aus jedem Augenblick ein Rückblick

ein Lichtblick, ein Einblick, und ein Durchblick werden,

was oft benötigt wird auf Erden.

Ich wünsche dir nun, ein Leben voller schöner Augenblicke,

sie sollen lenken deine Geschicke.

Freude und Glück sollen sie dir bringen

und in deiner Seele erklingen.

©Jutta Velten 2018

PS. Dieses Gedicht dient als Vorwort für ein Buch, das ich selbst gestalte und an meine Liebsten verschenke.

 

November

Nebel kriecht herauf,
der Sonnenstern verändert seinen Lauf.
Es wird jetzt empfindlich kalt,
da das Jahr ist nun schon alt.

Das Leben richtet sich nach innen,
und manch einer sieht dort vielleicht ein Licht erglimmen.
Nach diesem Licht solltest du streben
wenn du verstehen willst, dein Leben.

 Die Natur legt sich zur Ruh‘
und deckt mit buntem Laub die Erde zu.
Die Stürme brausen durch das Land,
Himmel und Erde bilden ein Band.

Drinnen machen wir es uns gemütlich,
Kerzen flammen wieder unermüdlich.
Wir kuscheln uns zusammen
und sind so wieder mehr beisammen.

Möge der November dich verzaubern mit seiner Magie,
und du lauschen seiner einzigartigen Sinfonie.
Mögest du die Schönheit hinter dem Nebel erkennen
und nicht davor wegrennen.
Mögest du Freude haben am Leben
und anderen etwas davon abgeben.
Mögest du einen glücklichen Monat verbringen
das wünsche ich dir vor allen Dingen!

©Jutta Velten 2016