Archiv | 24. November 2018

Ist die Weiblichkeit eintönig?

Etwas vielfältigeres wie die Weiblichkeit zu leben gibt es nicht. Frauen die ihren Ursprung erkennen und ihn leben, haben die verschiedensten Aufgaben. Diese gehen von Umweltschutz über Frieden schaffen, bis hin zum Ausdruck ihrer Kreativität (wobei im Grunde alles was eine Frau tut kreativ ist)

Wir Frauen haben quasi den Umweltschutz und die Schaffung von Frieden im Blut, denn welches weibliche Lebewesen auf dieser Erde würde seinen Kindern die Lebensgrundlage zerstören und durch Kriege die eigenen Kinder opfern? Leider sind die meisten Frauen heute an der Umweltzerstörung und am Kriege führen maßgeblich beteiligt, und das deshalb weil sie zum einen ein falsches Weltbild leben, nämlich die Dualität statt der Polarität und zum anderen weil sie ihren Ursprung nicht mehr kennen.

Wie Frauen auf die Idee kommen, dass es eintönig wäre, eine Frau zu sein, zeugt von Unwissenheit und Unbewusstheit gegenüber ihrem ureigenen Prinzip.  Frau sein bedeutet nicht ausschließlich Kinder zu gebären, sie aufzuziehen, das Heim sauber zu halten und die Familie zu nähren. Frau sein bedeutet die ganze Vielfalt des weiblichen Prinzips umzusetzen und das ist mehr, als man an einem Tag schaffen kann.

Frauen die meinen sie müssten in die Rolle des Mannes schlüpfen um ein vielfältigeres Leben zu haben, sind Schauspielerinnen, sie tragen Masken, sie sind Personen und keine Menschen, die sich über ihr Schauspiel Anerkennung suchen. Es sind jene Frauen die sich selbst zum Objekt machen und wie eine Aufziehpuppe nach der Art der Männer tanzen. Sie brauchen Hierarchien, sie leben das Leben anderer und sind meist unzufriedene, gestresste Wesen, die ihre Weiblichkeit ablehnen. Meist verabscheuen sie ihre monatliche Regelblutung und lassen sich frühzeitig ihre weiblichen Organe herausoperieren, um damit keinen Streß mehr zu haben. Sie empfinden Hormonschwankungen als Streß  und können sich auch nicht mit ihren weiblichen Rundungen abfinden. Anerkennung von Männern ist sehr wichtig für sie. Sie wollen unbedingt so sein wie ein Mann. Diese Frauen sind so ambivalent, dass sie sich zwar auf Männerfiguren hungern und sich im Fitnesscenter einen Sixpack antainieren wollen, aber ihre Brüste vergrößern lassen, um zwei Fußbälle vor sich herzutragen, damit sie den Männern gefallen. Sie kleiden sich sexy und malen sich ihre Masken an und stellen sich so für die Männer zur Schau. Auch wenn sie sich wie Männer verhalten, bleiben sie doch immer eine Frau. Sie sind dann eben Frauen die ihre Weiblichkeit verraten und verkaufen für einen am Ende sehr hohen Preis.  Sie werden ewig auf der Suche nach etwas sein, das sie glauben im Außen zu finden. Dies sind auch Frauen, die ohne Probleme ihre Kinder gleich nach der Geburt in fremde Hände geben, und deren Hormon Oxytocin kaum mehr vorhanden ist. Sie haben Angst um ihre Figur nach der Geburt und konzentrieren sich mehr darauf wieder sexy auszusehen, als auf ihre Kinder. Diese armen Geschöpfe sind zu bedauern.

Den weiblichen Ursprung zu leben ist übrigens keine Rolle, wie ständig behauptet wird, sondern sie ist der natürliche Zustand der Frau. Eine Rolle ist es nur dann, wenn sie das andere Geschlecht leben möchte und dies tut, indem sie sich diesem Geschlecht anpasst, sie schlüpft so in eine für ihre Art fremde Rolle. Auch Männer, die sich weiblich kleiden und schminken schlüpfen in eine Rolle, nämlich in eine Frauenrolle, wobei diese Rolle nicht die wahre Frau darstellt. Sie stellt eher eine Parodie einer sogenannten emanzipierten Frau dar, die sich für Männer aufbrezelt, um sie sexuell zu reizen. Ein Mann in Frauenkleidern und Perücke wird nie eine Frau sein, denn das ist nicht seine Natur.  Er kann sich sogar seinen Penis wegoperieren lassen und Pillen schlucken, damit er mehr weibliche Hormone produziert, aber es wird ihm keine Gebärmutter wachsen und er wird niemals erfahren was es bedeutet neun Monate lang ein Kind unter seinem Herzen zu tragen, zu fühlen wie es heranwächst, es zu gebären und es zu stillen.

Eine Frau die ihren Ursprung lebt, macht sich nicht zum Objekt, sie muss sich nicht zur Schau stellen, denn sie kennt ihre Qualitäten und hat es nicht nötig  Männer zu umgarnen. Sie weiß, welche Aufgaben ein Mann auch in ihrem Leben hat und sie gibt sich keinen Illusionen hin. Sie kennt das Leben und weiß, dass es nicht so ist, wie es uns vorgemacht wird und was wir von klein auf lernen.  Eine Frau die ihren Ursprung lebt ist von Natur aus schön, sie strahlt ihre Weiblichkeit aus  und benötigt dazu keinerlei Industrieprodukte oder Mode die nach männlichen Maßen gefertigt wurde. Sie ist stolz eine Frau zu sein und sie liebt ihre Brüste, ihre Gebärmutter ihre Yoni und  verteidigt in der Männerwelt ihre hormonellen Schwankungen.  Sie verbiegt sich nicht für andere, sie hat Rückgrat und setzt sich für den Frieden unter den Völkern ein und für eine Welt, die ihre Kinder und Kindeskinder noch bewohnen können. Sie entwickelt sich stetig weiter und verändert das, was nicht gut für sie und ihre Kinder ist. Sie lebt ein bewusstes und kreatives Leben, und erschafft und gebärt immer wieder etwas Neues. Es sind jene Frauen die das Fundament einer Gesellschaft bilden, die bedingungslos lieben und die magische Kräfte besitzen. Mit magischen Kräften ist nicht gemeint, dass sie zaubern könnten, sondern jene Magie, vor denen sich die Männer schon immer fürchten und heute auch jene Frauen, die ihre Magie verloren haben. Durch die Angst der Männer vor der weiblichen Magie entstanden die Geschichten von Hexen, die eigentlich weise Frauen waren und so auch ihre Verfolgung, deren Folgen wir bis heute spüren. Jede Frau trägt die Weisheit der Erde und ihre Magie in sich. Sie ist hellfühlend, hellsehend, hochsensibel und empathisch. Sie besitzt das Wissen um die uralte Heilkunst und wie sie ihre Kinder gebärt. Sie hat die Fähigkeiten Energien zu bündeln und damit sogar Kinder im Mutterleib zu drehen.  Das alles hat nichts mit Esoterik zu tun, sondern sind uralte Kräfte, die sie einzusetzen weiß. Jede Frau besitzt die Fähigkeit zur weisen Frau heranzureifen, wobei sie dazu durch verschiedene „Tore“ schreiten muss (siehe die Geschichte: Die Reise der Göttin Inanna erzählt von Chameli Ardagh)

Wenn du wirklich glaubst das weibliche Leben sei eintönig, dann solltest du es schleunigst kennenlernen.

©Jutta Velten

 

 

 

PS: Anmerkung zu der Geschichte: Frauen sind Zuhörerinnen, Männer sind Lösungsorientiert. Deshalb meinen Männer immer sie müssten das Problem lösen, das du ihnen erzählst. Aber eine Frau benötigt keine Lösungen, sondern andere Frauen die sie hören und verstehen.