Winter

Heute ist die längste Nacht des Jahres und es ist Winteranfang.

Winter! Was ist Winter? Im Winter ruht die Natur, jedenfalls auf der nördlichen Seite dieser Erde. Sie schöpft neue Kraft, um im Frühling genügend Energie zu haben alles wachsen zu lassen.

Was bedeutet der Winter für mich? Ich mag den Winter, denn ich genieße die Ruhe und die Stille, die von ihm aus geht. Ich mag es bei Kerzenschein und einem Feuer im Kamin die Flammen zu beobachten, ein Buch zu lesen und mir es so richtig gemütlich zu machen. Mich selbst von den äußeren Reizen, die den Sommer erfüllen zu regenerieren. Für einen hochsensiblen Menschen ist das besonders wichtig. Am liebsten aber habe ich einen Winter in dem es Schneit und es viel Schnee hat. Leider ist das in unseren warmen Regionen nicht oft der Fall und deshalb freue ich mich um so mehr, wennn es mal ein bisschen schneit. Da fühle ich mich wie ein Kind und ich würde am liebsten rausgehen Schlitten fahren und einen Schneemann bauen.

Der Winter ist ja auch oft die Jahreszeit, indem die Familie zusammenkommt, meist an solchen Festtagen wie Weihnachten und Silvester/Neujahr. Da werden Spiele gespielt und es wird erzählt, was das Jahr über so alles im Leben der einzelnen Familienmitglieder geschehen ist. Manchmal ist man aber auch alleine, ohne die Familie, weil die mit den Familien ihrer Partner zusammensein möchten. Dann denkt man an die Kinder und vermisst sie meist noch mehr, wie an anderen Tagen im Jahr, aber auch das geht vorüber. Im Grunde sind diese Tage ganz gewöhnliche Tage, die es nur dann zu Festtagen werden lassen, wenn man gläubiger Christ ist oder wenn man einmal im Jahr seine Familie sehen kann. Für mich ist es nur dann festlich, wenn ich von meinen Kindern umgeben bin.

Der Winter ist aber auch für viele Menschen eine Last, sie bekommen Depressionen oder sie haben Schmerzen durch die Kälte und natürlich ist er auch für jene Menschen ein Last, die kein Dach über dem Kopf haben. Und hier denke ich sehr oft an das Märchen von Hans Christain Andersen „Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern“. Dieses Märchen spiegelt die damalige Zeit in der Andersen gelebt hat, wie heute wider. Wieviele Menschen haben jetzt kein Dach über dem Kopf und die Reichen sitzen in ihren warmen Stuben und lassen es sich gut gehen.!?

Ich wünsche euch allen einen schönen Winter, so wie ihr ihn mögt und vielleicht können wir auch den Menschen etwas abgeben, die draußen irgendwie versuche zu überleben.

Eure Jutta


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