Die Menschheit, die nichts lernen wollte

Je länger ein System besteht, desto mehr wird es zum Selbstläufer und artet aus.

Die Geschichte der Menschheit ist voll von aufsteigenden Systemen und ihrem Zerfall. Alle Systeme hatten immer nur ein Ziel, nämlich der Machtelite zu dienen. Und diese Elite hat es immer geschafft Systeme so zu verdrehen , dass das gemeine Volk der Ansicht war, das neue System wäre gut für das Volk, wobei sich immer wieder herausstellte, dass egal welche Revolution die Menschen auch anstrengten und vermeitlich den Sieg davon trugen, sich dieser Sieg schnell in das glatte Gegenteil manövrierte.

Schauen wir uns doch mal das bekannteste Beispiel, die französiche Revolution an. Hier hinterfragte das Volk irgendwann, das System der Herrscher, die ihr Volk schuften ließen und selbst in Saus und Brauß lebten. Die Menschen begriffen nach langen Jahren des Leids, dass hier etwas ziemlich faul war und stürzten diese Herrscher.

Wie kam es denn überhaupt daszu, dass Menschen zu Herrschern wurden? Die Religionen machten Menschen zu Herrschern. Könige und Kaiser waren und sind der verlängerte Arm der Kirche. Die Religionen bekamen so Zugang zur Macht ohne, dass sie sich die Finger schmutzig machen mussten. Und wiederum die installierten Herrscher versteckten sich hinter den Religionen, um ihre Macht zu rechfertigen. Religionen und Herrscher bereicherten sich so, am Volk und unterdrückten dieses. Der Vatikan alleine ist so reich, dass die ganze Menschheit von diesem Reichtum eine Generation lang ohne Sorgen leben könnte. Dieser Reichtum wurde von dem gläubigen Volk erarbeitet und ist deshalb das Eigentum der Menschheit, nur leider wird dagegen nicht vorgegangen, da z.B. die christliche Kirche die Gläubigen so manipuliert hat, dass sich keiner traut, genau diese Kirche zu stürzen.

Aber zurück zur französichen Revolution, hier wurden also die Herrscher gestürzt und das Volk setzte Volksvertreter an die Macht, die zuerst wirklich dem Volk dienten, die aber sehr schnell durch die Machtelite unterwandert wurde und die Volksvertreter wurden zu gekauften Politdarstellern, die die Aufgabe bekamen, das Volk zu täuschen bis dieses System wieder entdeckt wurde (was leider ziemlich lange dauerte) und die Menschen erneut gegen diese sogenannten Volksvertreter aufbegherten. Da man die Machtelite nicht fassen konnte, da diese die komplette Menschheit über ihre Industrie und ihr Geldsystem in der Hand hielt und hält und sie im Hintergrund die Fäden zogen und ziehen, werden also immer die von der Machtelite installierten Politdarsteller vom Volk gestürzt, um dann gleich wieder neue, durch die Machtelite ausgewählte, dem Volk vor die Nase zu setzen, die die Aufgabe haben, die Menschen zu täuschen.

Das Volk erfand immer wieder neue Systeme, wie zum Beispiel den Kommunismus und die Demokratie, die von der Machtelite aufgegriffen wurde, um diese Systeme völlig falsch zu interpretieren und den Menschen aber weißmachten, dass das aktuelle System eine Demokratie oder ein Kommunimus sei. Die Machtelite bzw, deren Politdarsteller, verdrehen und verzerren Worte und bringen sie unter das Volk, dass die Menschen diese Interpretationen übernehmen, da sie den Politdarstellern zuerst vertrauen. So wird aus einer Demokratie eine Wirtschaftsdiktatur und aus einem Kommunimus eine Parteiendiktatur. Man möge sich doch bitte einmal die Mühe machen und sich die Worte in ihrere wahren Bedeutung zu Gemüte führen, um zu erkennen, dass man uns an der Nase herumführte und herumführt.

Nachdem der Mensch sesshaft wurde entstanden die Religionsimperien, die dann von den Monarchien und deren Imperien abgelößt wurden, wobei die Religionen immer noch mitmischten, aber eher im Hintergrund die Strippen zogen und dann die Industrieimperien. Heute befinden wir uns in einem Industrieimperium wobei die Religionen im Hintergrund auch hier mitmischen. Es gibt zwar mehr Menschen als früher, die die Religionen und deren Glaubenssysteme hinterfragen, aber leider ist es noch immer die Mehrheit der Menschen, die es einfach nicht schaffen, diese Religionen wie die Pest zu meiden. Zur Zeit habe ich eher das Gefühl, dass die monotheistischen Religionen wieder mehr Anhänger finden. Da können diese Religionen noch so viele Verbrechen verüben ( wie z. B. die katholische Kirche, die nichts gegen die Kindesmisshandlungen in ihrem Reihen unternimnt) die Menschen bleiben ihrer Kirche treu *kopfschüttel* (diesem Thema werde ich mich an einem anderen Tag noch intensiver widmen)

Um diese Systeme zu stürzen, gibt es die Möglichkeit der Revolution, wobei die sich meist nur auf einzelne Regionen bezieht oder den Weltkrieg. Wobei auch die Weltkriege außer viel Leid nur wieder in die verschiedenen Systeme wechselten. Das Volk war dann so geschwächt, dass die Machtelite, die natürlich als Kriegsgewinnler aus den Kriegen hervorgingen, ihre Systeme installierten und sie sich dann der Dankbarkeit des Volkes sicher sein konnten. Die USA hat immer andere Länder dazu animiert Kriege zu beginnen, damit zum einen sie nie Reperationsleistungen zahlen mussten und zum anderen sie ohne Schaden aus dem Kreig hervorgingen und hervorgehen. Bis heute hat es die USA geschafft, Kriege zu führen, ohne dabei zur Verantwortung gezogen zu werden. Sie waren es, die damls Hitler an die Macht brachten, damit dieser einen Weltkrieg vom Zaun brach.

Zur Zeit finden überall auf der Welt kleine Revolutionen statt, die aber auch nur wieder den Austausch der aktuellen Politdarsteller fordern. Da die Menschen in den Industriestaaten von der Machteite abhängen, sitzen die völlig gelassen im Hintergrund und schauen zu, wie die Menschen ihre Energie verpulvern,während sie in der Zwischenzeit über einen nächsten Weltkrieg nachdenken. Wer nun glaubt, bei einem nuklearen Krieg werden auch jene die die Machtelite bilden, nicht verschont, der irrt. Denn dumm sind die nicht. Die besitzen so viel Geld, dass sie sich ein eigenes Raumschiff leisten können, vielleicht haben sie aber auch schon einen anderen Planeten gefunden auf dem sie dann leben wollen? Wundern würde mich das nicht. Nach dem Motto: „Wenn der Planet dann eben im Eimer ist, dann suchen wir uns einen neuen.“

Um die Machtelite zu stürzen, dürfen wir nicht mehr von ihnen abhängig sein, deshalb wäre ein autarkes Leben , so wie es die Menschen vor der Industriealisierung waren, der einzige wunde Punkt, an dem wir sie treffen könnten. Kleine Gemeischaften, die sich komplett selbstversorgen, wären die Rettung der Menschheit. Schon oft habe ich darüber geschrieben, aber viel zu wenige Menschen möchten nicht auf den Luxus verzichten, noch nicht eimal dann, wenn er ihren Untergang bedeutet.

Also wird es wohl wieder zu einem Weltkrieg kommen, damit danach (wenn überhaupt noch Leben möglich ist auf der Erde) wieder ein neues System installiert werden kann und man die übriggebliebenen Menschen wieder an dieses System gewöhnt und so fort. Das Ganze ist eine unendliche Geschichte, weil die Masse der Menschen nichts lernen möchte.

Übrigens ist ein Selbstversorgerleben, ein Leben das ungemein befriedigt. In der Zeit der Industriealisierung hat man den Menschen immer und immer wieder eingetrichtert, dass die Arbeit früher ja so anstrengend war, aber wenn Menschen die Verantwortung für ihr eigenes Leben übernehmen können, dann sind zwölf Stunden Arbeit auf dem Feld und eine reiche Erte mehr Wert, als zwölf Stunden in einer Fabrik mit einem Gehalt mit dem man sich zwar alles kaufen kann, was aber nicht befriedigt. Immer wieder höre oder lese ich, dass die Menschen damals ja so schwer geschuftet haben und dass wir es doch jetzt so bequem haben. Zum einen würde man heute als Selbstversorger durch die Permakultur lange nicht mehr so schwer schuften müssen, zum anderen würde wir nichts an die Herrscher abgeben müssen und zum dritten ist es ein riesen Unterschied etwas das man benötigt selbst herzustellen, anstatt es sich zu kaufen um es wieder wegzuwerfen, wenn es kaputt ist. Gekaufte Dinge besitzen keinen seelischen Wert. Die Unzufriedenheit von uns „zivilisierten“ Menschen liegt darin begründet, dass wir nich mehr das was wir zum Leben brauchen selbst herstellen.

Ich strebe immer noch dieses autarke Leben an und würde mich freuen, alles was ich zum Leben benötige selbst anfertigen zu können.


©Jutta Velten


Artist Rima Stains