Kleine Seelen

Dieses Gedicht widme ich all jenen kleinen Seeln im Jemen und in anderen Kriegsgebieten dieser Erde. Ich möchte dazu aufrufen euch gegen jegliche Kriege zu stellen ! Es gibt KEINE „humanitären“ Kriege. Weltweit greifen die USA und ihre Verbündeten (dazu zählt auch Deutschland) unter dem Vorwand der Terrorismusbekämpfung andere Länder an und hinterlassen Hunger, Leid und Tod! Die Kriege werden bei uns nur am Rande erwähnt, damit wir in unserer Komfortzone nicht gestört werden.

Jeder KRIEG IST EIN VERBRECHEN GEGEN DIE MENSCHEN UND TIERE und kann mit NICHTS gerechtfertigt werden!!!!

Kleine Seelen

Warum wurden wir gebor’n,

bevor wir da war’n, war’n wir schon verlor’n.

Krieg und Hunger haben uns gepackt

wir liegen im Staub und sind völlig nackt.

Wir sind so klein und ganz allein,

keine Mütter hör’n unser Schrein.

Sie sind tot und sagen nichts mehr,

alles in uns ist so schwer und so leer.

Man hat uns, unser Leben geraubt,

hat uns zurückgelassen nackt im Staub.

Da liegen wir nun, hilflos und krank,

um uns herum nur noch Stille und Gestank.

Vom Himmel kamen sie,

schossen auf uns, als wären wir Vieh

und ließen zurück eine entstellte Szenerie.

Unsere Augen schauen sich um,

verwüstet haben sie alles um uns herum.

Warum ist das gescheh’n,

wer weiß etwas und hat es geseh’n?

Warum lassen sie uns nicht leben wie wir sind,

ob Greis, Alte, Mutter Vater, Kind?

Warum sieht uns keiner in der westlichen Welt,

warum geht es immer nur um’s Geld?

Die kleinen Seelen fliegen nun fort,

an einen viel schöneren, friedlichen Ort.

Jene die uns unser Leben geraubt,

ohne dass es war ihnen erlaubt,

werden sich der Verantwortung entzieh’n

sich winden und versuchen zu flieh’n.

Entkommen werden sie ihrem Gewissen nicht,

auch ihre Leben ist wie Glas, das leicht zerbricht.

Warum führen sie Befehle aus

nur um kurzzeitig zu Leben in Saus und Braus?

Sie sind blind uns seelenlos,

nur deshalb können sie töten, gnadenlos.

Kleine Seelen, die da leiden mussten,

ohne, dass es viele wussten,

sind nun erlöst und frei, es ist vorbei.

Wir möchten aber jenen, die wussten und nichts taten,

bitten, alle Kriege zu hinterfragen,

sich gegen die zu stellen,

und übertreten menschliche Schwellen.

Setzt euch für den Frieden ein,

tretet an gegen die unsägliche Pein

und lasst keine Menschen auf der Welt allein!

©Jutta Velten


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