Das Gehirn, ein Problemlösungsorgan

Ich schaue mir sehr viele Vorträge an und besonders finde ich die Vorträge von Gerald Hüther sehr gut und aufschlußreich. Gerald Hüther ist Hirnforscher und wenn man seine Bücher bzw. Vorträge liest und hört, dann hat man ein Aha-Erlebnis nach dem anderen. In einem seiner Vorträge spricht er darüber, dass das Gehirn ein Problemlösungsorgan ist und das ist auch gut so, sonst würde es nämlich keine neuen neuronalen Vernetzungen mehr geben. Menschen also, die keine Probleme haben, oder die sich um die Probleme herummogeln, werden einfach dumm.

Das sind dann jene, die jeden Tag ihren gleichen Ablauf haben, die ihre Mainstreammedien konsumieren (meist sind das Bildzeitungsleser), die also alles was ihnen vorgekaut wird schlucken, es nicht hinterfragen, denn wenn sie es tun würden, bekämen sie meist Probleme bzw. sie würden mit den Problemen der Welt konfrontiert werden und Lösungen dafür suchen müssen. Man könnte so also sagen, dass der Mensch durch Probleme intelligent wird. Je mehr Probleme, um so intelligenter der Mensch.

Auch die Neugier macht den Menschen intelligent. Bei Menschen, die nicht mehr neugierig sind und sich nicht für immer neue Dinge interessieren, sich nicht immer wieder etwas aneignen, was sie interessiert, werden keine neuen Verschaltungen zwischen den Neuronen geknüpft. Das Gehirn „verhungert“ quasi. Leider ist das bei die Mehrheit der deutschen Bevölkerung der Fall. Vor allem Männer ab 40 umsegeln gerne, die Problemstrudel und sind taub für die Winde der Neugier.

Ein Baby lernt nur deshalb z.B. laufen, weil es neugierig ist. Auch wenn es oft hinfällt steht es immer wieder auf und sucht nach Problemlösungen, damit es nicht mehr so schnell hinfällt, zum Beispiel hangelt es sich am Tisch und Stuhl entlang. Da die meisten Frauen heute das ihnen artfremde Prinzip des Mannes leben, passiert das nun leider auch bei ihnen. Die Folgen sind verkümmerte Gehirne, Leute die einfach nur noch hohl sind, weil sie sich um die Probleme drücken. Viele sagen ja auch, „dass es uns heute so gut geht und wir doch froh sein können“. Das sind Sätze von Problemumseglern. Die leugnen die Weltprobleme, so wie ihre eigenen unterdrückten Probleme, um sich nicht die Mühe machen zu müssen, Lösungen für diese Probleme zu finden. Es ist also schlicht Faulheit. Würde das jedes Kind so machen, würde die Menschheit noch im Bettchen liegen.

Intelligente Menschen besitzen auch einen hohen EQ (emotionalen Quotienten) beide müssen im Gleichgewicht sein, sonst wird das nichts mit der Intelligenz. Um nicht nur einen hohen IQ sondern auch einen hohen EQ zu erreichen, müssen wir in der Lage sein unsere Problemlösungsversuche nicht nur über den Intellekt zu steuern, sondern wir benötigen ebenso die passenden Gefühle dazu. Ein Baby, das ständig hinfällt wird zum Beispiel wütend und weint, aber dadurch lernt es seinen Intellekt zu gebrauchen und das Problem zu lösen, indem es sich irgendwo entlangzuhangeln versucht.

Unser Gehirn will bis zum Tod gefordert werden, sonst sterben große Areale einfach ab. Viele Rentner meinen dann, wenn sie Rätsel lösen, wäre das genug Hirntraining. Aber das reicht nicht, denn hier wird alleine der Intellekt trainiert, aber um bis ins hohe Alter intelligent bleiben zu können, müssen sie solche Probleme lösen, bei denen sie auch emotional beteiligt sind. Wer zum Beispiel sieht, wie wir die Natur ausbeuten und dabei auch Gefühle wie Schuld, Wut, Angst, Ärger usw. entwickelt, der wird wundervolle Problemlösungsvorschläge machen können. Nur wer emontional und intellektuell involviert ist, kann auch wirklich etwas tun. Alle anderen die nur mit dem Intellekt dabei sind, werden vielleicht Vorschläge machen können, die aber nie etwas bewirken. Wieder andere die die drei Affenmenatlität an den Tag legen, sind maßgeblich am Verkümmern der eigenen Intelligenz beteiligt.

Aus der Komfortzone ausbrechen, bedeutet, Probleme zu erkennen, die Emotionen dazu fühlen und sie mit dem Intellekt lösen. So wird auch die kreative Seite im Frontlappen des Gehirns stimmuliert. Kreative Menschen sind meist hochbegabt, weil sie einen hohen EQ und einen hohen IQ haben.

In unserer Gesellschaft wird Menschen schon früh vermittelt, dass andere ihre bzw. kollektiven Probleme lösen. Es ist nicht selten der Fall, dass Menschen mit Problemen zum Therapeuten gehen, in der Erwartung der Therapeut würde ihre Problem lösen, oder wir wählen Parteien, damit diese die Weltprobleme lösen. So verkümmert ihr Gehirn und sie sind die „Ja-sager“, nicken alles ab, was man ihnen vorsetzt, anstatt selbst mal kreativ zu werden. Die Machtelite ist nicht an kreativen, hochbegabten Menschen interessiert, weil die eben hinterfragen und sich nicht manipulieren lassen.

Übrigens gibt es einen Club der Hochbegabten, wo das System Menschen hineinwählt die angeblich hochbegabt sind. Die meisten von denen sind nicht hochbegabt, sondern einfach nur systemtreue Idioten, die das predigen, was die Machtelite hören will. Es ist wie mit dem Friedensnobelpreis, den ein US Präsident dafür bekam, dass er Angriffskriege führte. Diese Einrichtungen haben nichts mehr mit ihrem Namen gemein. Hochbegabt zu sein bedeutet einen hohen EQ und IQ zu haben, die hier in dem Club der Hochbegabten genannt werden, haben fast alle einen sehr niedrigen EQ. Einen Friedensnobelpreis bekam ursprünglich ein Mensch, der sich um den Frieden verdient gemacht hat und nicht einer der andere Länder mit Einverständnis der UNO Überfällt. Man sollte sich also heute nicht mehr auf die Begrifflichkeiten verlassen, denn die sind mittlerweile alle vedreht und verzerrt.

©Jutta Velten

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