Pilzinfektion bei Frauen

Dieses Thema gehört zu den allgemeinen Tabuthemen, aber wie alle Tabuthemen ist es sehr wichtig darüber ausreichend informiert zu sein.

Die Medizin erzählt uns etwas über den Candida albicans, der meist als Scheidenpilz seine Aufmerksamkeit erlangt. Aber es wird wenig darüber berichtet, woher der Pilz kommt und vor allem der Mann wird hier als Ursache völlig stiefmütterlich behandelt.

Candida albicans ist ein Pilz der als natürlicher Bewohner in der Darmschleimhaut jedes Menschen vorkommt. Dieser Bewohner nimmt aber dann überhand, wenn der Mensch sich konventionell ernährt, wenn er also Weißmehl, Zucker, Milchprodukte etc. isst, denn das liebt der Candida. Wenn noch zusätzlich zu wenige Darmbakterien vorhanden sind, die diesen Pilz in Schach halten, dann wuchert dieser. Im Körper muss unter allen Organismen immer ein Gleichgewicht herrschen. Sobald das Gleichgewicht gestört ist, entsteht Krankheit. Der Candida breitet sich also besonders bei jenen Menschen im ganzen Körper aus, wenn die Nahrung nicht mindestens 90% aus Rohkost besteht und Zucker wie auch Weißmehl konsumiert wird.

So kommt dieser Pilz dann bei den betroffenen Menschen auch in der Mundschleimhaut vor und wird durch Küssen und Oralsex übertragen. Und hier ist besonders das sensible Scheidenmilieu gefährdet und weniger der Penis. Wenn also ein Mann mit einem krankhaften Candida eine Frau oral befriedigt, bekommt die Frau in den meisten Fällen einen Pilzbefall an und in der Scheide. Kaum jemand kommt auf die Idee, dass der Mann der Verursacher ist. Immer wird die Frau dafür verantwortlich gemacht.

Ich kann ein Lied davon singen, denn ich ernähre mich zum einen schon seit Jahren zu 90% rohköstlich und konsumiere keinen Zucker und sehr selten mal Weißmehl und zum anderen bekomme ich immer dann einen Candida albicans in meiner Scheide, wenn ich mal wieder eine Beziehung habe. Ohne Mann habe ich keinen Pilz und just sobald ich wieder einen Partner habe und ich oral befriedigt werde, ist der Pilz wieder da. Ich habe es schon mit „Döderlein“ („gute“ Scheidenbakterien) Zäpfchen zur Vorbeugung versucht, damit die guten Scheidenbakterien den Pilz eliminieren, aber das wirkt manchmal und manchmal nicht. Und das Allerschlimmste ist, dass mir jeder meiner Partner bis jetzt immer die Schuld zugeschoben hat.

Die wenigsten Menschen wissen, dass sie einen krankhaften Pilzbefall haben und die Schulmedizin ist kaum in der Lage, diesen Pilz aufzuspüren, denn er besitzt die Eigenschaft, dass er sich tarnen kann. Durch diese Tarnung, lässt er sich so gut wie nicht aufspüren und der Arzt sagt dem Patienten dann, dass er keinen krankhaften Pilzbefall hat, was fatale Folgen haben kann. Denn mittlerweile weiß man auch, dass da, wo der Pilz sich wohlfühlt und wächst, sich ebenfalls die Krebszellen wohlfühlen und wachsen. “ Der Tod sitzt im Darm“ lautet das Sprichwort und sagt damit, schon alles. Sobald das empfindiche Gleichgewicht im Darm gestört ist und das ist es bei den meisten Menschen, die sich konventionell ernähren und sich Industriekost zuführen, etsteht ein Nährboden für Krankheiten.

Wenn du also mal wieder einen Scheidenpilz hast, dann lasse dir nicht einreden, dass du Schuld bist, sondern dass es ebenso an deinem Partner liegen könnte. Natürlich haben auch Frauen einen krankhaften Pilzbefall im Darm und dieser kann sich dann auch als Scheidenpilz äußern, das solltest du natürlich ebenso bedenken.

Man kann den Pilz aushungern, indem man viel frisches Sauerkraut und Karotten isst, komplett auf Zucker und einfache Kohlenhydrate verzichtet und Bitterstoffe zum Beispiel in Form von Löwenzahn zu sich nimmt etc. Erkundige dich nach der „Pilzdiät“ und das sollte dein Partner ebenfalls tun. Wenn er es nicht tut, dann verlasse ihn. Es geht schließlich um deine Gesundheit.

Alle legen den Fokus immer nur auf den erfundenen HI-Virus und andere Geschlechtskrankheiten, aber der Candida albicans wird völlig vergessen bzw. nur am Rande erwähnt. Übrigens, wer noch an das Märchen des HI-Virus glaubt, sollte sich klar machen, dass behauptet wird, der könne auch durch Blut übertragen werden. Also darf man auch nicht mehr küssen, denn jeder hat mal Zahnfleischbluten . Wenn man mit diesem Argument kommt, was eigentlich ein Ko-Argument für den HI-Virus ist, dann wird doch glatt behauptet, dass so ein bisschen Zahnfleischbluten nichts ausmacht, aber wenn man einen sogenannten HIV Patienten behandelt, kann schon eine kleine Schnittwunde am Finger das Virus übertragen, laut Klinikstandard . AIDS hat übriegens nichts mit HIV zu tun, sondern AIDS ist die Summe verschiedener Krankheiten, die das Immunsystem sehr stark belasten, wie Tuberkulose, Malaria, Lungenentzündung, (geschwächtes Immunsystem durch Drogenkonsum) etc. Wenn diese Krankheiten zusammen auftreten, dann ist das AIDS und man kann daran sterben.

Durch unsere industrielle Nahrung wurden und werden immer mehr Krankheiten „gefüttert“, die schlimme Auswirkungen auf unser Leben haben und das nicht nur körperlich, sondern auch seelisch. Auch sind zwischenmenschliche Beziehungen hierdurch sehr gefährdet. Bei mir führt das Candida Thema jedesmal zur Zerreißprobe in einer Beziehung. Denn ich lasse mir nicht den „schwarezn Peter“ zuschieben, weil ich weiß, dass ich immer erst nach dem Kontakt mit einem Mann einen Pilz bekomme.

Hast du auch schon solche Erfahrungen gemacht, oder weißt du mehr zu dem Thema Candida albicans, dann schreibe mir doch bitte.

©Jutta Velten