Eine Hommage den Müttern

Dieser Artikel ist ein Gegenartikel zum bei KENFM erschienenen „Muttertag? Nein Danke!“ von Sylvie-Sophie Schindler.

Frau Schindler meint wörtlich:“Ein historisch kontaminierter Feiertag gehört abgeschafft. Denn: der Mensch wird kein besserer Mensch nur dadurch, dass er Kinder hat. Mütter sind Menschen wie andere auch.“ …….

Frauen sind Menschen und Mütter demzufolge auch, aber der Mensch unterteilt sich in zwei Geschlechter, das eine ist die Frau und das andere der Mann. Beide Geschlechter haben verschiedene Aufgaben in ihrem Leben und diese Aufgaben gehören gewürdigt. Die Aufgabe eine Mutter zu sein ist keineswegs selbstverständlich und schon gar nicht eine Mutter zu sein, die die Urbedürfnisse ihrer Kinder erfüllt, das wollen uns die Feministinnen zwar immer weiß machen und so auch Frau Schindler, aber Mutter zu sein ist ein fulltime job und sehr wohl würdigungsbedürftig und das besonders in der heutigen Zeit. Schon ein Kind zu gebären ist etwas ganz Besonderes und wird heute aber so abgetan, als wäre es eine alltägliche Routine, wie Zähne putzen, zum Bäcker gehen usw. Das Irre ist ja, dass die Medizin ein riesen Faß aufmacht, wenn es um natürliche Geburt geht, aber auf der anderen Seite soll das Kinderkriegen entwas völlig Unspektakuläres sein.

Gerade für Frauen und ihre Aufgaben, setzte ich mich unermüdlich ein und verteidige sie vehement, denn es ist heute immer noch so, dass Frauen nichts wert sind, außer sie funktionieren wie Männer. Frauen können nicht wie Männer funktionieren, außer sie trennen sich komplett von ihrer Weiblichkeit, schlucken Hormone, unterdrücken ihre Menstruation, und werden wenn, dann nur deshalb schwanger, weil da ein Fünkchen Weiblichkeit sie daran erinnern möchte, für was sie eigentlich Frauen sind oder sie wollen eine Puppe, da sie nicht genug spielen konnten. Der weibliche Ursprung beinhaltet, keine Machtkämpfe, keine Karriere, keine Gier, kein Egoismus, keine Hierarchie usw., sondern das genaue Gegenteil. Wenn Frauen ihren weiblichen Ursprung verleugnen und ein ihnen artfremdes Prinzip leben, entsteht Chaos und Leid, da dann die beiden Gegensätze nicht mehr existieren, das Gleichgewicht fehlt, das in einer Polarität so wichtig ist.

Kinder brauchen in den ersten drei Jahren die Mutter und zwar alleine schon um nicht in ihrer Bindungsfähigkeit gestört zu werden. Ich sage es immer wieder: Ein Kind ist mit der Geburt noch nicht „fertig“, sondern es ist ein „Nesthocker“ und muss deshalb so von der Mutter behandelt werden, als wäre es noch im Mutterleib. Wenn eine Frau dies nicht bringen kann, weil sie an sich denkt, den artfremden Egoismus befriedigen muss, weil sie angeblich arbeiten muss, da das Geld sonst nicht reicht, usw. sind diese Ausreden nur Gift für das Kind. Entweder Kind oder Karriere, sage ich da! Mütter sind schon mit viel weniger Geld in der Geschichte und heute noch in anderen Ländern zurechtgekommen. Man muss eben Prioritäten setzten! Man hat unsere Frauen so konditioniert, dass sie glauben einem gewissen Standart treu bleiben zu müssen. Außerdem bekommen sie ja ständig gesagt, dass sie an sich denken sollen, dass sie ein Recht dazu hätten usw., dabei haben sie vor allem ein Recht dazu eine Frau und Mutter zu sein, das verteidigt nur keiner! Egoismus ist nicht Teil des weiblichen Prinzips und das aus guten Grund, denn es zerstört die Kinder jetzt und in Zukunft. Kinder die von egoistischen Müttern großgezogen wurden, sind später nicht bindungs-und beziehungsfähig. Die „Strippenzieher“ an der Spitze der Pyramide sind nicht daran interessiert, dass die zukünftigen Erwachsenen bindungsfähig sind, sondern sie sollen vor allem eines: gehorchen! Deshalb arbeiten sie auch daran, die Mütter so zu beeinflussen, dass diese nur an sich denken, was natürlich so verpackt wird, dass sie glauben wegen ihrer Kinder einem Job nachgehen zu müssen, um sich und den Kindern alles Mögliche kaufen zu können. Konsumenten sollen sie sein und Sklaven, die vor allem schön brav das machen, das man von ihnen verlangt. Kinder sollen so früh wie möglich in Frendbetreuung, damit man sie ebenfalls zu gehorsamen Konsumsklaven erzieht, die nichts in Frage stellen, sondern arbeiten und konsumieren.

Feministinnen, spielen dem Patriarchat in die Hände und entweder bemerken sie das nicht, weil der unsagbare Egoismus sie blind gemacht hat, oder sie tun es ganz bewusst, weil sie wirklich glauben, sie täten etwas Gutes und das Richtige! Unsere gesamte Gesellschaft bricht zusammen, was wir doch jeden Tag beobachten können: es gibt immer mehr psychisch Kranke, es gibt immer mehr Krebskranke, es gibt immer mehr Suchtkranke, es gibt immer mehr Kinder die sich umbringen, es gibt immer mehr Autisten, es gibt immer mehr Singels, es gibt immer mehr unnatürliche Anwandlungen des Menschen usw. Die Entfernung von der Natur ist übrigens auch so eine Auswirkung der Emanzipation.

Wenn ich solche Frauen, wie diese Frau Schindler höre oder lese, wird mir regelrecht übel und ich frage mich mal wieder, wie Frauen sich so verirren konnten? Natürlich liegt die Ursache dieses „Befreiungsbedürfnisses“ da begründet, weil man Frauen seit Jahrtausenden quält und misshandelt, aber die Emanzipation war der falsche Weg , denn sich zum anderen Geschlecht zu machen, nur um den Qualen zu entfliehen, geht nach hinten los, wie wir alle sehen können. Frauen sind gemeinsam stark und nur, wenn sich alle Frauen zusammenschließen und ihren Ursprung und ihre Geburtsrechte zurückfordern, ändert sich etwas. Erst dann kann wieder Gleichgewicht zwischen den beiden Gegensätzen Mann und Frau entstehen.

Mütter sind sehr wichtig, aber nur wenn es wirkliche Mütter sind, die ihr Prinzip leben und ihre Prioritäten zugunsten der Kinder setzten. Eine Mutter gehört gewürdigt und vor allem so entlohnt, wie ein Manager in einer Bank entlohnt wird! Wenn wir jetzt noch den Muttertag abschaffen, dann schaffen wir den letzten Rest Würdigung der Weiblichkeit und des Mutterseins ab. Dann sind unsere Nachkommen erst recht verloren. Bitte, wenn eine Frau nicht bereit ist, als Mutter die ersten drei Jahre beim Kind zu bleiben und ihm seine Grundbedürfnisse erfüllt, dann darf sie keine Mutter werden! Ein Kind ist keine Puppe, die man ins Eck setzt, wenn man keine Lust mehr darauf hat, aber genauso verhalten sich die meisten Mütter heute. Diese Frauen haben alle zuwenig in ihrer Kindheit mit Puppen gespielt, weil sie von solchen Feministinnen, die das nicht wichtig fanden großgezogen wurden und die das dann als „erwachsene“ Frau ausleben. Die meisten Mütter sind allesamt kleine Mädchen, die ein Kind deshalb bekommen, um damit zu „spielen“. Sie sind auch genauso gute Konsumenten, wie sie das auch als Puppenmami sind. Es werden fast nur solche Dinge gekauft, die angeblich für das Baby wichtig sind! Für das Baby ist aber nur eines in den ersten drei Jahren wichtig, das ist die Mama, die Mama und nochmal die Mama und zwar 24 Stunden am Tag. Man benötigt außer Kleidung nichts in den ersten drei Jahren für das Kind – keinen Kinderwagen, keine Fläschchen, keinen Schnuller, kein Bettchen, keinen Wickeltisch, keine Spielsachen und sogar keine Windeln. Ein Baby kostet in den ersten drei Jahren fast nichts, nur unsere Konsumgesellschaft will uns das natürlich nicht sagen. Eine Mutter hat alles was ein Baby braucht, sie hat die Nahrung, sie hat das Bett, sie hat ihren Körper, sie hat ihre Intuition etc. um dem Baby alle Urbedürfnisse erfüllen zu können. Spielsachen sind ebenfalls völlig überflüssig in den ersten Jahren, da es sobald es krabbelt, eh nur mit dem spielen will, was die Mutter im täglichen Hausgebrauch benutzt. Kinder spielen liebend gern mit Töpfen und Schüsseln und räumen die Regale und Schränke aus. Es gibt also überhaupt keinen Grund arbeiten zu gehen nur um dem Kind Sachen kaufen zu können, wenn ein Kind da ist. Natürlich, heißt übrigens nicht selbstverständlich und es bedeutet erst recht nicht, dass natürliche Prozesse nicht gewürdigt werden sollen, denn die Natur und alles was sie hervorbringt ist unbedingt zu würdigen und niemals als selbstverständlich zu betrachten – genau das ist nämlich eines unserer großen Probleme! Solange Mütter nicht für ihre Leistung gleichberechtigt wie ein Bankmanager entlohnt werden, sollten sie eben von Sozialhilfe leben, denn nur dann passiert vielleicht mal endlich was. Aber es müssen natürlich alle Mütter mitmachen! Dieses blabla und der Blumenkonsum am Muttertag, hat übrigens nicht viel mit der Würdigung der Mutter zu tun, sondern dient auch nur wieder dem Konsum, aber die Abschaffung des Muttertags ist deshalb auch nicht die Lösung, weil die Mutter dann noch mehr untergeht. So huscht wenigstens einmal im Jahr durch die Gehirne, dass Mütter gewürdigt werden müssen und dass Muttersein etwas ganz Besonderes ist!

Muttertag ist jeder Tag einer Mutter!

©Jutta Velten