Sprache

Wann sich die Sprache aus Lauten, Gestik und Mimik entwickelt hat, ist nicht bekannt und oft habe ich schon überlegt, ob es ein Segen oder ein Fluch war, dass sich Sprache entwickelt hat, denn was wir heute mit dieser Sprache anstellen ist zweifellos meist ein Fluch. Da ich in meinem Buch quasi bis zum Anfang der Menschheit zurückgehe, kommt natürlich auch die Frage nach dem Ursprung der Sprache. Zu Anfang werden sich Menschen, wie Tiere auch über Laute, Gestik und Mimik verständigt haben und ich denke, dass dies die ehrlichere Weise ist sich auszudrücken. Über Gestik und Mimik lässt sich kaum etwas verzerren und verfälschen und so konnte man die Gefühle seines Mitmenschen sehen und spüren. Wenn ich heute mit meinem Kater spreche (ja ich spreche mit meiner Katze) dann antwortet er sehr oft in verschiedenen Tonlagen und ich lernte ziemlich schnell, was er mir mitteilen möchte. Mein Kater maunzt nicht oder nur sehr selten, er drückt sich mittels Tönen und natürlich mittels Gestik und Mimik aus. Manchmal wünschte ich er könnte sprechen, aber dann denke ich wieder, dass es gut so ist, denn wer weiß, welche Missverständnisse zwischen uns auftreten würden, wenn er sprechen könnte, da er zwar ein Säugetier ist, aber doch von einer anderen Art als ich. Man beachte die Schwierigkeiten mit der Sprache zwischen Mann und Frau!

Unsere Sprache, setzt sich aus Worten zusammen, die einen Sinn ergeben (oder auch nicht), wir wissen also, wenn wir die Sprache beherrschen, die gerade gesprochen wird, was mein Gegenüber von mir will (oder auch nicht). Leider haben wir irgendwann begonnen, einzelne Worte und dann auch Sätze verschieden zu interpretieren und so ist ein Selbstläufer entstanden, der ziemlich viel Unheil auslösen kann und schon ausgelöst hat. Gerade die deutsche Sprache, ist eine ganz genaue Sprache, wo Worte ursprünglich das sind, was sie aussagen. Einfach die Worte so auszulegen, wie es einem gefällt kam schleichend und wird heute immer deutlicher, da in der Öffentlichkeit nicht mal mehr darauf geachtet wird, dass es keinem auffällt, aber leider ist es offensichtlich so, dass die Masse überhaupt keine Ahnung hat, wie Massenmedien Sprache zum manipulieren benutzen. Neben Bildern ist das ein sehr starkes Machtmittel, um Menschen zu täuschen. Filme enthalten jede Menge Manipulation und das ohne, dass es den meisten bewusst ist. Jeder „Tatort“ jeder Hollywoodstreifen, jede Serie enthält Bilder, die den Konsumenten in eine bestimmte Richtung manipulieren sollen. Ja sogar in Dokumentationen gibt es jede Menge Manipulation, denn viele die ich kenne und die hören, dass ich keine Massenmedien konsumiere, kommen immer mit dem Argument(Rechtfertigung) , dass sie sich ja nur Dokumentationen anschauen. Die Bilder im Fernsehen sind natürlich hier die stärkste Manipulationsmacht, danach sind es Aussagen, die immer und immer wieder wiederholt werden. In den Zeitungen die Schlagzeilen und im Radio natürlich auch die Sprache und Lieder. Was jene wissen, die uns in eine Richtung manipulieren wollen ist, dass man am effektivsten manipuliert, wenn man Emotionen in einzelnen Menschen mit Worten und Bildern auslöst. Jede Frau, die jemals ihren Mann emotional zu erpressen versucht hat, weiß genau wie das funktioniert. Aber nicht nur in Beziehungen, werden solche psychologischen Strategien angewandt, sondern vor allem in der Politik und der Justiz.

Ein bekannter Fall ist die „Brutkastenlüge“, wo man ein 15 jähriges Mädchen dazu missbraucht hat, dass sie unter Tränen der Öffentlichkeit ein ungeheuerliches Lügenmärchen erzählte, so dass der Angriff damals auf den Irak den Menschen als gerechtfertigt verkauft wurde. Worte und Bilder werden also zu Propagandazwecken gebraucht. Dann werden Worte verdreht und und in ihrem Ursprung falsch ausgelegt, wie zum Beispiel die Polarität. Dieses Wort, wurde mittlerweile so verdreht und verfälscht, dass die meisten glauben die Polarität sei das unnormale und kranke und aus der Dualität hat man das normale und gesunde gemacht. Dabei ist es gerade umgekehrt, aber es ist so in den Köpfen der Menschen eingepflanzt, über viele, viele Generationen hinweg, dass man das Unnormale als Normal betrachtet und umgekehrt. Ein Wort oder ein Satz wird nicht automatisch zur Wahrheit, nur weil es jeder sagt. Religionen hat man Menschen schon mittels Worten und Bildern eingetrichtert, man lässt Mitmenschen mittels Worte und Bildern zu Feinden werden und man interpretiert Texte nach der eigenen emotionalen Lage.

Bewusstsein und eine Sensibilisierung ist hier dringend erwünscht! Wir sollten wieder lernen Worte nach ihrem Ursprung zu benutzen und sie nicht nach unseren Wünschen bis zur Unkenntlichkeit verbiegen und verdrehen. Ich muss gerade an eine Geschichte denken, die ich selbst erlebt habe. Vor einigen Jahren war ich mit dem Jobcenter vor dem Sozialgericht, da ich eine Umschulung finanziert haben wollte. Ich hatte dem Jobcenter Angestellten zuvor ein Dossier gegeben in dem ich begründete warum ich eine Umschulung möchte/brauche. Unter anderem habe ich dort das Wort „Beruf“ benutzt und erklärt, dass dies von „Berufung “ kommt, so also der Beruf vor allem eine Arbeit sein sollte, für die man sich berufen fühlt. Dieser Jobcenter Angestellt hat sich im Gericht mit dem Richter zusammen darüber lustig gemacht und mich vor versammelter Mannschaft gedemütigt. Dieses Erlebnis war so verletzend, mir kommen heute noch die Tränen, wenn ich daran denke. Übrigens kam ich mir dort wie eine Angeklagte vor, so als hätte ich etwas verbrochen, hier wurde mir auch mitgeteilt, dass ich mich nicht auf Kosten des Staates selbstverwirklichen dürfe. (siehe Artikel „sexueller Missbrauch“)

Bleiben wir doch mal gerade bei dem Wort „Selbstverwirklichung“- was bedeutet das denn? Wenn ich mich selbst verwirkliche, dann bin ich authentisch, mein Selbst ist wirklich, verwirklichen ist also die Tat, sein Selbst wirklich zu machen. Was ist daran falsch? Alle sprechen von Selbstbewusstsein, es ist also das Bewusstsein des eigenen Selbst und wird häufig gefordert, gerade in heutigen Jobs, aber die Selbstverwirklichung ist eher negativ belegt und das natürlich nur bei Frauen. Männer können und dürfen sich immer selbst verwirklichen. Das Selbstbewusstsein hat im Übrigen, im allgemeinen Sprachgebrauch auch nicht die Bedeutung, wie es wortwörtlich heißt. Sich seiner selbst bewusst zu sein, hat nichts damit zu tun, den dicken Max zu spielen ( das halten die meisten Menschen für selbstbewusst), sondern man ist sich der Realität des eigenen Selbst bewusst. Dazu gehört Bewusstsein, die meisten Menschen sind aber unbewusst und nehmen die Realität ihres Selbst überhaupt nicht wahr. Das Selbst ist nicht das Ego, sondern es ist die Ganzheit des Menschen, also Körper, Geist und Seele, wobei der Geist ja eher der Verstand ist. Das Selbst ist individuell. Wenn wir von Selbstbewusstsein sprechen, dann meinen wir aber in den meisten Fällen, die Wertigkeit eines Menschen. Fühlt sich ein Mensch minderwertig oder gleichwertig? Kann er sich selbst wertschätzen usw.

Politisch zum Beispiel wird Propaganda für Kriege gemacht in der man eine Bedrohung von Terroristen beschwört, aber es geht und ging immer nur um Rohstoffe und Religionen. Dies entsteht natürlich, wie meine LeserInnen wissen, durch das Ungleichgewicht zwischen dem männlichen und dem weiblichen Prinzip, warum man die Erde ausbeutet. Es ist die unermessliche Gier aus dem männlichen Prinzip gepaart mit einem überdimensionalen Ego, das in den Köpfen über den Verstand ständig das männliche Attribut Mangel suggeriert. Die Sprache wird also durch das männliche Prinzip über den männlichen Verstand eingesetzt, um Worte so zu platzieren, dass die Masse, die unbewusst durch die Welt läuft nicht bemerkt, dass man sie manipuliert, im Gegenteil dass sie das sogar noch fordern und so einigen wenigen aus der Machtelite noch mehr Reichtum verschaffen. Natürlich ist diese Elite, nicht daran interessiert, dass sich die Menschen darüber bewusst werden, dass sie a) ein falsches Weltbild eingetrichtert bekamen, nämlich das Duale statt das Polare und b) ein überdimensionales männliches Prinzip herrscht und dass es da noch einen Gegenpart, nämlich das weibliche Prinzip gibt. Diese Elite glaubt, dass die Menschen dumm sind, erfüllende Roboter, die nicht den Durchblick haben. Für die Masse mag das zutreffen, aber es gibt durchaus ziemlich aufgeweckte und bewusste Menschen, die den Ursprung der Worte kennen und die sich nicht von Schlagzeilen, Radiosendungen und Fernsehsendungen manipulieren lassen.

Man bemerkt erst, in vollem Umfang die Manipulation des Mainstream, wenn man diesen weitestgehend aus seinem Leben verbannt. Bewusstsein erlangt man nicht und schon gar nicht ein Ganzheitliches, wenn man sich weiter dieser Manipulationen aussetzt. Ich muss heute nur eine Überschrift in den Massenmedien lesen und weiß sofort, was und wie man hier beeinflusst werden soll. Ich erkenne heute in jedem Hollywoodfilm die Manipulation, ja und das auch in Disneyfilmen. Besonders Kinder manipuliert der Mediengigant Disney ganz bewusst und mit voller Absicht. Aber es sind auch oft Wahrheiten in Filmen enthalten, die ebenso ganz bewusst in Filme verpackt werden, um die Zuschauer auf zukünftige Ereignisse vorzubereiten. Natürlich immer gut vermischt mit Science Fiction, so dass es nicht auffällt. Man benutzt also Filme vor allem zu Propagandazwecken aber dann auch noch als Vorhersagemodell.

Ja und dann noch die Musikindustrie und hier meine ich nicht die Klassik, sondern Schlager, Pop und-Rockmusik, die ebenso manipuliert, nur hier meist in eine nicht politische Richtung und zwar in die Illusion einer Liebe, die es nicht gibt (ähnlich wie die Liebesflme von Rosamunde Pilcher) Natürlich gibt es auch Lieder, die politisch sind oder vom Alltag erzählen, wie die der Liedermacher und die allgemeinen Volkslieder der verschiedenen Nationen, aber die meisten sind dazu da den Menschen Lügen über Liebesbeziehungen aufzutischen. Ja, auch ich höre solche Lieder wie „Endless Love“, aber nur noch selten, denn sie machen etwas mit mir und zwar sehne ich mich dann nach dieser „falschen/ungesunden Liebe“. Oder ich höre Liebeskummerlieder wie “ Nothing compares 2 u“ und kann mich dann richtig schön in allen meinen vergangenen Liebeskummerdramen „wälzen“. Wir werden mit dieser Musik in eine Beziehungssucht manipuliert, damit wir damit beschäftigt sind uns gegenseitig in ungesunden Liebesbeziehungen die Energie zu rauben. Auch sich zu verlieben und das am besten immer und immer wieder aufs neue, wie so „Verliebtheitsjunkies“, lenkt uns vom eigentlichen Leben ab und lähmt uns meist völlig. Es kostet nichts so viel Energie, wie diese ungesunden Liebesbeziehungen und deshalb dient eine ganze Industrie dazu, uns in den Illusionen nach Mr. Perfect oder Mrs. Perfect zu halten, die mich endlich glücklich machen sollen. Lieder sind also ebenso machtvolle Worte, die uns auch noch zusätzlich mit Gefühlen manipulieren. Ich verbinde zum Beispiel jedes Lied mit einem bestimmten Mann in meinem Leben und wenn ich es höre löst es dementsprechende Gefühle aus. Da ich das durchschaut habe, höre ich nur noch Lieder, die ich von meinen Eltern in meiner Kindheit hindurch gehört habe, wie Pink Floyd, John Lennon, Cat Stevens, Joan Baez etc. die aus ihrem Leben singen bzw. Folksongs und politische Songs. Ja,die singen auch Liebeslieder, aber das hält sich in Grenzen. Das meiste Geld wird heute mit „Lovesongs“ verdient und natürlich will jeder ein Stück von dem Kuchen abhaben.

Die Werbung ist, wie jeder weiß die Manipulation, die völlig offensichtlich manipuliert und von der die meisten sagen, sie würden sich nicht von ihr manipulieren lassen, aber dass das eine Selbstlüge ist, sieht man daran, dass sie offensichtlich wunderbar funktioniert, denn wenn das nicht so wäre, würden sie schlechte Arbeit machen. Werbung soll vor allem Konsumenten machen und wenn es gut ist, auch noch Süchtige. Die Werbung manipuliert mit Worten im Fernsehen gepaart mit Bildern, die Emotionen in uns auslösen sollen. So sehen wir glückliche saubere Kühe in einer Berglandschaft, die Sonne scheint und die Vögel zwitschern und man bekommt Lust auf dieser Weide bei den Kühen zu sein oder jetzt zu Weihnachten gibt es sicher wieder eine weihnachtliche emotionale Werbung. Wir sind heute eine Gesellschaft in der jeder (ich behaupte wirklich JEDER) eine oder mehrer Süchte hat. Die meisten wissen gar nicht, dass sie süchtig sind, oder wollen es nicht wissen. Auch das ist Manipulation die völlig absichtlich von einer Machtelite gelenkt wird. Süchtige Menschen, sind wie oben bei der Beziehungssucht schon erwähnt, so mit sich selbst beschäftigt und brauchen so viel Energie dafür, um einerseits so viel Geld zu verdienen, dass sie sich ihre Süchte leisten können und andererseits um ihre Süchte vor sich selbst zu verbergen bzw.zu verteidigen. In dem Wort „Sucht“ steckt die „Suche“ und Menschen die süchtig sind, suchen alle etwas und ich behaupte, sie suchen die Ganzheit. Wäre die Ganzheit von Geburt an da gewesen, dann hätten uns unsere Mütter auch artgerecht aufgezogen und wir würden heute nicht nach Partnern suchen, von denen wir erwarten dass sie uns etwas geben, das unsere Mütter uns hätten geben müssen. Wenn man sich nun einmal überlegt, wie lange, wie viele Generationen Kinder schon nicht mehr artgerecht, also so wie es die Natur vorgesehen hat geboren und aufgezogen werden, dann ist es auch kein Wunder, wenn diese Gesellschaft immer süchtiger wird. Die Frauen die heute Mütter werden, sind so verwirrt, dass sie sich selbst nicht mehr vertrauen, geschweige denn den natürlichen Abläufen. Die meisten haben ja auch ihre Weiblichkeit, die weibliche Intuition gegen den Ego-Verstand des Mannes eingetauscht und so kann eine Frau auch niemals mehr so eine Mutter sein, die das Neugeborene erwartet.

Die Sprache kann man aber auch für gute Zwecke benutzen und manch einer kann damit spielen. Alle dichtenden Menschen, wissen wie man Worte in duftende Blüten verwandeln kann, wie man Lebensphilosophie in Worte kleidet, wie man Kinder auf das Leben mit Fabeln vorbereitet usw. Ich liebe Worte und beneide manchen Dichter der Romantik, die Worte in wunderschöne Kleider hüllen konnten.

„Worte sind Buchstabengeländer und ich hangle mich daran entlang, um mir die Schönsten auszusuchen, die ich der Welt mitteilen möchte.“

Vielleicht könnt ihr jetzt erkennen, wie wichtig es ist, dass wir ganz bewusst mit Worten umgehen, dass wir uns schlau machen, was ein Wort bedeutet, welchen Ursprung es hat und wie man die Masse versucht zu manipulieren. Ich kann euch nur immer wieder ans Herz legen, den Mainstreampfad zu verlassen, um wirklich bewusst zu werden.

©Jutta Velten

Da ich selbst Gedichte schreibe und diese, wie zuvor schon erwähnt, ebenso von anderen Dichtern liebe und mir die Dichtersprache meist sehr gut gefällt hier den Lehrer Lämpel von Wilhelm Buschs Max und Moritz:

Eine Bubengeschichte in Sieben Streichen  

Vierter Streich

Also lautet ein Beschluß:

Daß der Mensch was lernen muß.

Nicht allein das Abc bringt den Menschen in die Höh‘;

Nicht allein in Schreiben, Lesen übt sich ein vernünftig Wesen;

Nicht allein in Rechnungssachen soll der Mensch sich Mühe machen;

Sondern auch der Weisheit Lehren

Muß man mit Vergnügen hören.

Daß dies mit Verstand geschah, war Herr Lehrer Lämpel da.

Max und Moritz, diese beiden, mochten ihn darum nicht leiden,

Denn wer böse Streiche macht,

Gibt nicht auf den Lehrer acht.

Nun war dieser brave Lehrer von dem Tobak ein Verehrer,

Was man ohne alle Frage nach des Tages Müh und Plage

Einem guten, alten Mann auch von Herzen gönnen kann.

Max und Moritz, unverdrossen, sinnen aber schon auf Possen,

Ob vermittelst seiner Pfeifen dieser Mann nicht anzugreifen.

Einstens, als es Sonntag wieder und Herr Lämpel, brav und bieder,    

In der Kirche mit Gefühle saß vor seinem Orgelspiele,

Schlichen sich die bösen Buben in sein Haus und seine Stuben

Wo die Meerschaumpfeife stand;

Max hält sie in seiner Hand;    

Aber Moritz aus der Tasche zieht die Flintenpulverflasche,

Und geschwinde – stopf, stopf, stopf! – Pulver in den Pfeifenkopf.

Jetzt nur still und schnell nach Haus, denn schon ist die Kirche aus. –    

Eben schließt in sanfter Ruh Lämpel seine Kirche zu;

Und mit Buch und Notenheften nach besorgten Amtsgeschäften    

Lenkt er freudig seine Schritte zu der heimatlichen Hütte,

Und voll Dankbarkeit sodann zündet er sein Pfeifchen an.    

„Ach!“ spricht er. „Die größte Freud ist doch die Zufriedenheit!“    

Rums! – Da geht die Pfeife los mit Getöse, schrecklich groß!

Kaffeetopf und Wasserglas, Tobaksdose, Tintenfaß, Ofen, Tisch und Sorgensitz –

Alles fliegt im Pulverblitz.    

Als der Dampf sich nun erhob, sieht man Lämpel, der – gottlob –

Lebend auf dem Rücken liegt; doch er hat was abgekriegt.

Nase, Hand, Gesicht und Ohren sind so schwarz als wie die Mohren,

Und des Haares letzter Schopf ist verbrannt bis auf den Kopf.

Wer soll nun die Kinder lehren und die Wissenschaft vermehren?

Wer soll nun für Lämpel leiten seine Amtestätigkeiten?

Woraus soll der Lehrer rauchen, wenn die Pfeife nicht zu brauchen?    

Mit der Zeit wird alles heil, nur die Pfeife hat ihr Teil.

Dieses war der vierte Streich, doch der fünfte folgt sogleich. …