Links, rechts,Mitte…wie hätten Sie es denn gerne?

Armes Deutschland…wo man heutzutage in politische Ecken gedrückt wird, weil die Kleidung nicht stimmt, weil man eine andere Meinung hat und diese öffentlich kund tut usw. Wenn man nach der Kleidung geht, dann müssten manche Punks in den achtzigern zu den extremen Rechtsradikalen gehört haben, aber das Gegenteil war der Fall und wenn man heute nicht in das selbe Horn bläst, wie die sogenannten Linksextremen, dann ist man natürlich auch rechts, wenn nicht gar rechtsextrem! Verkehrte Welt. Die Masse unserer Gesellschaft zeichnet sich heute durch Psychopathen aus, die den völlig verzerrten Bildern in ihren Köpfen folgen und unter massivem Realitätsverlust und Paranoia leiden. Der Mainstream hat ganze Arbeit geleistet, muss man sagen.

Die Linksextremen verhalten sich heute wie die Rechtsextremen und unbescholtene Bürger die ihre Meinung äußern, werden plötzlich zu Rechtsradikalen. Leute! Wo führt das hin? Hier holt uns der Schatten, den C.G. Jung so gut beschreibt vollkommen ein. Schattenanteile sind jene Anteile in unserer Psyche, die wir verdrängen und die wir vehement leugnen. So leugnet der Rechtsextreme seinen linksextremen Schatten, Parteien, die sich niemals mit ihren damaligen gegensätzlichen Parteien einlassen wollten, verbünden sich heute und tun exakt das gleiche durch ihren unbewussten Schatten, der Priester der im Zölibat lebt, vergreift sich sexuell an Kindern, jene die den Frieden predigen, verdrängen den Hass und die Gewalt und es begegnet ihnen so überall oder sie werden selbst zu Gewalttätern, die Menschen die den Tod verdrängen, bekommen ihn auf eine meist grausame Weise vor Augen geführt, Menschen die den Mörder verurteilen, verdrängen ihr eigenes Potenzial zum töten usw.

Wir sollten uns das einmal dringend bewusst machen, dass kein Mensch besser ist als der andere, ganz egal auf welcher Seite wir stehen. In einer Gesellschaft gibt es Regeln, so wie es sie auch in Familien gibt oder geben sollte. Eine dieser Regeln lautet, andere Menschen nicht zu diffamieren und das auch nicht im Spaß. In der Wut, mag einem mal das eine oder andere Wort herausrutschen, aber Kindern vorsätzlich anhand von einem Kinderlied erklären, dass es völlig in Ordnung ist, wenn man eine ganze Bevölkerungsgruppe beleidigt, geht gar nicht. Das, was wir den anderen heißen, sind wir selbst! Pubertierende mögen durch ihr rebellisches Verhalten, das völlig normal ist in der Pubertät, mit Schimpfwörtern um sich werfen, was man am besten ignoriert, aber Erwachsene, die Schulkindern signalisieren, dass Beschimpfungen in Ordnung sind, haben das Pubertätsstadium noch nicht durchschritten.

Durch die Zerstörung der Familie, sind wir nun an einem Punkt angekommen, wo die Medien, die Erzieher und Pädagogen eine besondere Machtstellung inne haben. Sie beeinflussen unsere Kinder, wie niemals zuvor. Ich kann mir gut vorstellen, dass heute eine Mutter ihrem zehnjährigen Spross etwas verbietet, dieser dann antwortet, dass es der Lehrer/die Medien ihm aber erlaubt/gesagt haben/hat, so wie wir früher unseren Müttern sagten, dass es die Mutter von XY aber erlaubt hat. Früher ist die Mutter entweder eingeknickt oder standhaft geblieben, ganz egal, wie ihr Kind getobt hat. Heute, so mein Gefühl und meine Beobachtung (man möge mich eines besseren belehren) , haben Außenstehende und die Medien mehr zu sagen und es scheint als wären die Mütter sogar froh darüber, denn man nimmt ihnen die Verantwortung ab. Viele Mütter sind allein erziehend und gehen arbeiten und haben keine Kraft, sich noch mit ihrem Kind auseinanderzusetzen. Viele Kinder sitzen von früh bis spät vor der Glotze und saugen alles auf, was hier an erzieherischen Maßnahmen über den Bildschirm flackert.

Apropos Verantwortung, ein Wort das gerne so ausgelegt wird, wie man es gerade braucht. Verantwortung in seinem Ursprung bedeutet (folgender Text stammt aus der „Enzyklopädie der Wertvorstellungen“):

>>Der Begriff der Verantwortung (sich verantworten) beinhaltet den der Antwort, die jemand auf einen Anspruch (Ergebnis, Ziel, Produkt, Qualitätsmerkmal) oder auf einen Vorwurf (Anschuldigung, Behauptung) geben kann.

Verantwortung ist, im Rahmen einer übernommenen Aufgabe sowie mit einer bestimmten Stellung verbundenen Verpflichtung, dafür zu sorgen, dass – innerhalb eines bestimmten Rahmens – alles einen bestmöglichen Verlauf nimmt. Dabei wird das jeweils Notwendige und Richtige getan, damit kein Schaden entsteht bzw. die anvisierten Ziele erreicht werden können.

Die Übertragung der Verantwortung geschieht durch eine Person oder Gruppe gegenüber einer anderen Person oder Gruppe aufgrund eines regelkonformen Anspruchs, der durch die gleiche oder eine übergeordnete Instanz eingefordert werden kann und in Folge zu rechtfertigen bzw. zu erklären ist. Die Folgen der Handlung führen meistens zu Konsequenzen. Die Konsequenzen sind entweder Belohnung, Sanktionierung oder Alternativleistungen.

Die Handlungen haben in der Regel Ergebnisse (Ziele, Produkte, Qualitätsmerkmale) zur Folge, die allen Parteien bekannt sein müssen.Ist jemandem die Verantwortung für eine bestimmte Aufgabe oder dauerhafte Aufgabenstellung zugewiesen, spricht man von Verantwortlichkeit.<<

In unserer Gesellschaft haben wir stillschweigend schon lange, die Verantwortung an den Staat übertragen. So erst konnte so ein System entstehen, indem man uns nicht für „voll“ nimmt, man traut uns nicht zu selbst die Verantwortung übernehmen zu können und so übernahmen Priester, Lehrer, Erzieher, Ausbilder und der Staat im allgemeinen die Aufgabe der Verantwortung, nur wenn es um die Konsequenzen geht, die mit jeder Verantwortung einhergehen, dann sollen wir gefälligst die Verantwortung übernehmen! Wir lassen uns bevormunden wo es nur geht und das sehen wir sehr deutlich an der Arbeitspolitik. Man möchte, dass wir eigenverantwortlich handeln, aber wenn wir das tun wollen, legt man uns viele Steine in den Weg. Man traut uns nicht zu, dass wir selbst genau wissen, was gut für uns ist und was nicht. Eine Behörde z.B. zwingt uns etwas zu tun, was nicht gut für uns ist und wundert sich dann, über den Widerstand.

Man behandelt uns schon seit Jahrhunderten wie Vollidioten, wie Leibeigene und wir spielen das mit, zwar murren wir, aber mehr auch nicht. Auch diese Tatsache verdrängen wir kollektiv und so erscheint der Schatten und zeigt uns, dass hier etwas von Grund auf falsch läuft. Die Kinder die heute von den Medien und Schulen instrumentalisiert werden, sind der Schatten, der Verantwortungsabgabe durch die Eltern. Die Leute, die sich nun endlich mal so langsam den Sand aus den Augen reiben, werden nun zur „Kasse“ gebeten. Die Mütter, die ihre Kinder lieber abgegeben haben, weil sie lieber Geld verdienen wollten, bekommen heute von diesen die Konsequenzen präsentiert! Oder glaubt jemand, dass so ein Lied, welches zur Zeit in aller Munde ist, Kinder die von liebenden Müttern, die für ihre Kinder da sind, gesungen werden hätte können? Ich würde mal behaupten, dass meine Kinder, da nicht mitgesungen hätten, weil sie erst mal gefragt hätten, warum man ihre Oma so beschimpft. Ahhhh, ja, ich höre sie schon, die Mütter, die jetzt sagen, dass sie ja arbeiten gehen mussten, da sonst das Geld nicht gereicht hätte. Dazu kann ich nur sagen, warum seid ihr nicht losgegangen und habt anstatt euch zu emanzipieren, ein Gehalt eingefordert für die Arbeit die ihr zu Hause leistet??? Was brauchen Kinder denn? Eine Mutter die sie liebevoll in ihrer Entwicklung begleitet, oder Geld? Was glaubt ihr? Natürlich werden wir „kurz gehalten“, wenn wir nicht arbeiten gehen und lieber bei unseren Kindern bleiben, aber wenn das alle Mütter tun würden, dann hätte sich diesbezüglich etwas ändern müssen. Oder wir hätten Arbeitsplätze schaffen müssen, die Kinder und Mütter nicht trennen. Es gibt viele Möglichkeiten, es geht alles, wenn man nur will und dem Staat signalisiert, dass wir es anders haben wollen, so wie es jetzt ja plötzlich auch geht, was den Mainstream betrifft.

Die jetzt hier auf der linken Seite stehen, sind dafür, dass man Kinder fremdbetreut, denn wenn Mütter sich für ihre Kinder entscheiden, dann nennt man das in Deutschland rechtsradikal. Wenn man seinen Mädchen Zöpfe flechtet und ihnen womöglich noch ein Kleidchen anzieht, ist man rechtsradikal! Hier wird alles in einen Topf geworfen, aber von beiden Seiten und wir sind alle schon komplett verwirrt.

Die Ursache des ganzen Übels ist wie immer das Ungleichgewicht zwischen dem männlichen und dem weiblichen Prinzip. Das fast vom aussterben bedrohte weibliche Prinzip muss dringend wiederbelebt werden, Mütter müssen bei ihren Kindern bleiben und sich niemals dem Diktat der Fremdbetreuung durch den Staat unterwerfen. Natürlich will man die Mütter und Frauen in Arbeit haben, damit man a) die Kinder in aller Ruhe manipulieren kann und b) weil Frauen so wunderbare Konsumenten sind, die man mit schönen Dingen ködert, die sich Frau nur leisten kann, wenn sie arbeitet. Aber nicht nur Mütter sollten zu Hause bleiben, sondern auch Frauen die einfach nicht männlich funktionieren, weil sie einen komplett anderen Lebensrhythmus haben, da sie zyklisch leben und nicht linear wie der Mann. Das heißt nicht, dass ich gegen Arbeit bin, aber Frauen sollten in Berufen arbeiten die ihre Geburtsrechte sind. Es gibt genug für Frauen zu tun, sie müssen wirklich nicht gegen ihr Prinzip arbeiten. Machtpositionen zum Beispiel sind nicht Inhalt des weiblichen Prinzips und sollten von Frauen gemieden werden. Dagegen ist zum Beispiel die Hebamme Teil des weiblichen Prinzips und darf nicht akademisiert werden. Die Hebamme ist ein Ausbildungsberuf und wurde ursprünglich durch eine Hebamme an die nächste weitergegeben, indem sie die ältere Hebamme zu den Geburten begleitete lernte sie diesen Beruf. Die Geburtsrechte der Frau, die sich Männer unter den „Nagel gerissen“ haben, kann man heute meist studieren. Über die Geburtsrechte der Frau habe ich schon einen Artikel geschrieben: https://zuruekzumweiblichenprinzip.com/2019/10/27/die-geburtsrechte-von-uns-frauen/

Ich werde es wieder und wieder schreiben: wir müssen endlich einmal begreifen, dass wir von Grund auf ein falsches Leben führen und so lange wir dieses System nicht ändern und immer nur die Symptome bekämpfen, so wie gerade die Leute gegen den ÖRR aufstehen, ändern wir nichts. Vielleicht schaffen wir es den ÖRR abzuschaffen oder reformieren, aber da die Ursache nicht „geheilt“ wird, wird es andere Wege für die Mächtigen geben und wir werden wieder gegen die Symptome angehen. Wie lange wollen wir das noch mitmachen? Wann wird endlich mal begriffen, dass das alles Symptome und verdrängte Schatten sind, die uns präsentiert werden? Wann werden wir wirklich die Verantwortung übernehmen? Wann werden Mütter bei ihren Kindern bleiben, die Verantwortung dafür übernehmen, dass sie Kinder geboren haben und ihre Vorbildfunktion wahrnehmen? Kinder lernen den respektvollen Umgang mit anderen Menschen durch ihre Mütter und auch die Freiheit der freien Meinungsäußerung und dass sie dafür einstehen für das was sie glauben. Mütter sind jene, die dem Kind Sicherheit und Selbstbewusstsein vermitteln und nur, wenn ein Kind dies mitbekommen hat, wächst es zu einem Erwachsenen heran, der für seine Freiheit der freien Meinungsäußerung und für das was er glaubt einsteht und zwar ohne Gewalt und „hate speech“ (was übrigens verbale Gewalt ist)

©Jutta Velten