Materiell satt, seelisch verhungert…

….dies ist das Bild, das wir selbst in unserer sogenannten Zivilisation von uns zeichnen! In einer Gesellschaft in der Kinder nicht ihre mitgebrachten Urbedürfnisse und Erwartungen von Anfang an gestillt bekommen, aber dafür schon im Säuglingsalter materiell überschüttet werden, verhungern die Kinder und so dann auch die Erwachsenen, seelisch! Dieser seelische Hunger ist nun schon über viele Generationen hinweg so „normal“ geworden, dass die meisten nicht auf die Idee kommen, dass hier etwas nicht stimmen kann. Da wir uns so sehr von der Natur entfernt haben, haben wir kein Gefühl mehr dafür, was ein Kind wirklich braucht. Alles, was werdende Eltern für ihr ungeborenes Kind heute anschaffen, zeichnet sich durch das im Mangel befindliche Kind aus. Soll heißen, diese Eltern sind selbst noch bedürftige Kleinkinder, die seelisch hungern und ihr „Loch im Bauch“ mit materiellen Dingen stopfen. Zuerst ist es die Liebesbeziehung, die man zum „stopfen“ braucht. Man versucht durch den Partner seinen immensen seelischen Hunger zu stillen und wird so oft erst Mal beziehungssüchtig. Wenn das Paar, dann das Gefühl hat, sich gegenseitig nicht mehr „satt“machen zu können, kommt der Wunsch nach einem Kind, das diesen Seelenhunger beenden soll. Hier potenziert sich nun der Seelenhunger, denn aus zwei seelenhungrigen Menschen, werden drei und so fort. Nun ist es legitim, wenn das Paar Spielsachen kauft, das sie selbst haben wollen, da ihr eigenes inneres seelenhungrigen Kind, nur diese materielle Befriedigung kennt. Also wird ein Zimmer für das Ungeborene eingerichtet, Mütter spielen hier ihren Spieltrieb des „Vater, Mutter, Kind“ Spieles aus und richten sich Stubenwagen schön her, kaufen Kuscheltiere, viele Kleider für das Kind, um es wie eine Puppe schön und häufig an-und umziehen zu können. Väter sind hier eher in solchen Dingen, wie der Frage des Kinderwagens und des Kindersitzes gefragt. Diese leben erst wenn das Kind auf der Welt und schon älter ist ihren Spieltrieb aus (also wenn man etwas mit ihm anfangen kann). Die jungen Eltern lassen sich durch die Industrie und deren Werbung dazu verleiten, ihren Seelenhunger zu stillen. Wie oft habe ich schon geschrieben, dass ein Kind zuerst einmal nur seine Mutter braucht und zwar volle 24 Stunden, ein wenig Kleidung, um es warm zu halten und sonst nichts, noch nicht mal Windeln!

Wir sind heute an einem Punkt angelangt, wo dieser Seelenhunger schon so sehr potenziert ist, dass wir die Folgen nicht nur sehen, sondern jeden Tag zu spüren bekommen! Jeder leidet unter mindestens einer Sucht. Empathielosigkeit, Egoismus, Aggressionen, Eifersucht, Missbrauch, Gendermainstreaming, Narzissmus sind nur einige wenige Folgen, die ich hier aufzähle. Unsere gesamte Gesellschaft ist heute an diesem Punkt, weil wir schon sehr lange nicht unsere Urbedürfnisse und Erwartungen gestillt bekamen und irgendwie, will das keiner beenden!Im Gegenteil, man wird als „ewig gestrig“, als Verweigerer des Fortschritts hingestellt. Aber unser „Fortschritt“ fällt uns gerade auf die Füße.

Ja, wir müssen zurückrudern, wenn wir eine gesunde Gesellschaft haben möchten. Irgendwann müssen wir damit anfangen, dass wir unseren Kindern ihre Urbedürfnisse und Erwartungen stillen und das Materielle verbannen und dem Neugeborenen, Säugling und Kleinkind alles geben was es benötigt. Das weibliche Prinzip beinhaltet Selbstlosigkeit und das aus einem Grund, damit eine Mutter ihre erwachsenen Bedürfnisse hinter die des Kindes stellt. Die Mütter heute, sind aber fast alle ausschließlich egoistisch und genau das ist der cardo totius rei, der Knackpunkt. Durch das Verlieren des weiblichen Prinzips und das Überziehen der Rollen aus dem männlichen Prinzip, sind Frauen und Mütter heute egoistisch wie Männer und sie bekommen auch noch durch Medien die Unterstützung so zu sein!

Die Natur hat sich etwas dabei gedacht, wenn sie Frauen nicht zu Egoisten machte. Meine Güte, wann um Himmels Willen, wollen die Damen, das endlich Mal begreifen? Es ist schon fast zu spät! Wenn wir jetzt nicht sofort anfangen, junge Mütter dahingehend zu unterstützen und aufzuklären, was es bedeutet Mutter zu sein und welche Aufgaben eine Mutter hat und wie ihre Verantwortung aussieht, dann kollabiert dieses System demnächst!

©Jutta Velten