Verantwortungsbewusstsein

Was mir schon lange auffällt und was jetzt ziemlich stark an die Oberfläche kommt, ist die Sache mit der Verantwortung. Wenn die Menschen in unserem Land nicht von klein auf, jegliche Verantwortung abgeben würden und es so antrainiert bekommen, dass sie sie abgeben, dann hätte das jetzt in Deutschland nicht stattfinden können. Verantwortung für seine Gesundheit zu übernehmen, bedeutet nicht, sich auf den Arzt und die Pharmaindustrie zu verlassen, sondern sich selbst darum zu kümmern. Diese Stellung, die Ärzte in unsere Gesellschaft haben, ist ziemlich fragwürdig. Es wissen Laien, die sich mit ihrem Körper befassen, die gängigen Aussagen hinterfragen und sich selbst auf den Weg machen, herauszufinden, was es denn mit unserem Körper so auf sich hat, wie Energie fließen kann, wie er anatomisch und physiologisch funktioniert etc., mehr wie mancher Arzt, der auf der Uni war und diesen Job studiert hat. Schon in meiner Zeit in Krankenhäusern und Heimen, während ich dort gearbeitet hatte, waren es die Ärzte, die uns Schwestern fragten, was wir denn bei diesem oder jenem Patienten tun sollten, welches Medikament man empfehlen würde. Wir sind unmöglich bequem geworden, wir glauben wie kleine Kinder, alles was man uns vorsetzt und geben die Verantwortung an den Arzt und den Staat ab.

Wenn Menschen heute z.B. rauchen, dann vergiften sie sich und ihre Mitmenschen mit u.a. Asbest (der Tabak an sich, wenn er nicht chemisch behandelt wurde, ist nicht so schädlich, würde man ihn nur ab und zu konsumieren, das wussten schon die Indianer) und laufen dann zum Arzt, weil sie krank sind, sie Probleme mit der Atmung haben etc. und erwarten, das der Onkel Doktor sie wieder gesund macht, oder ihnen ein Pillchen gibt, damit man schön weiterqualmen kann. Dabei liegt es doch in ihrer Verantwortung sich gesund zu halten. Wir benötigen keine Impfungen und auch keine synthetischen Medikamente, außer vielleicht für eine OP wenn z.B. das Bein einen offenen Bruch hat, sondern die Natur schenkt uns völlig selbstlos, alles was wir brauchen. Ist das Bonobo Weibchen krank, weiß es genau, wo es die Pflanze findet und wie sie aussieht, die es wieder gesund macht. Wenn ein Tier schwer krank wird, dann stirbt es eben – so what? Wir übernehmen keine Verantwortung, aber wir scheißen uns ins Hemd, weil wir sterblich sind! Meine Güte! Denkt doch einfach mal nach! Jeder wird sterben, meist durch eine Krankheit verursacht, das ist nun mal so. Aber um möglichst lange in diesem Leben bleiben zu können und wir so viel Zeit bekommen, etwas zu lernen, ist der Körper mit einem Abwehrsystem ausgestattet, der Krankheiten so lange verhindern soll, bis es nicht mehr geht, weil vlt. zu alt. Unser Motor das Herz bleibt eben irgendwann stehen. Wir verhalten uns völlig schizophren! Solange man sich um seinen Körper kümmert und so lebt, wie das von der Natur vorgesehen ist, kann man alt werden oder auch nicht. Wer weiß schon, wann man genügend in diesem Leben gelernt hat – vorausgesetzt man lernt überhaupt etwas, die meisten lernen nichts und dürfen dann nochmal eine Runde drehen und zwar werden sie genau da wiedergeboren, wo sie „lerntechnisch“ stehen geblieben waren.

Übernehmt die Verantwortung für euer Leben und euren Körper und bildet euch fort, was euer Körper braucht oder nicht, um gesund zu sein. Es ist heute einfacher denn je. Es gibt im Internet alles zu lesen. Werdet eurer eigener Arzt! Benutzt die Ärzte nur noch für manche chirurgischen Eingriffe (nicht alle sind hier sinnvoll) und für die Krankmeldung. Zeigt diesem Bill Gates und der gesamten Pharma – und Nahrungsmittelindustrie, dass wir es besser wissen, was gut für uns ist.

Ich bin auch dafür, dass jeder, der sich vorsätzlich kaputt macht, sei es durch Drogenmissbrauch usw. einen viel höheren Krankenkassenbeitrag zu zahlen hat. Was glaubt ihr, wie schnell die Leute sich bemühen würden, nach sich zu schauen!? Fragt ihr euch eigentlich nicht, wie der Mensch so lange ohne unsere ach so tolle Medizin und Forschung überlebt hat? Jedes Lebewesen auf diesem Planeten ist komplett ausgestattet mit dem was er benötigt und das was er nicht in sich trägt, findet er um sich herum.

©Jutta Velten