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„Hambi bleibt!“

 

Der Einsatz für den Hambacher Urwald geht weiter! Am Samstag den 6.10.2018 findet eine Großdemo der Naturschutzverbände statt! Jeder der die Möglichkeit hat, sollte daran teilnehmen, denn der letzte Rest eines Urwaldes soll für Braunkohleabbau gerodet werden. Der Braunkohleabbau hinterlässt eine Wüstenlandschaft und zerstört das empfindliche Gleichgewicht des Klimas!

Wir leben von dem Sauerstoff den die Bäume erzeugen, der Wald und besonders dieser urwüchsige Wald, beheimatet Wildtiere, die unter anderem vom Aussterben bedroht sind. Es darf nicht sein, dass die Natur immer weiter blind für Konzerne denen der Profit mehr wert ist, geplündert und zerstört wird!  Es darf nicht sein, dass hier nur die Interessen von Konzernen vertreten werden und man Menschen, die sich um die Interessen der Natur und die Zukunft ihrer Kinder bemühen, nicht gehört und sogar bekämpft werden!

So einen ursprünglichen Wald, wie den Hambacher, kann man nicht mehr aufforsten, sondern der ist über Jahrtausende urtümlich, ohne menschliche Einmischung gewachsen! Sobald der Mensch seine Finger im Spiel hat, können zwar wieder Bäume wachsen, es kann aber nie mehr die Ursprünglichkeit hergestellt werden.

Mit dem Thema über die Zerstörung der Natur und ihrer Ursprünglichkeit, habe ich mich nun schon lange beschäftigt und es zeigt sich immer wieder, dass das Ungleichgewicht zwischen dem männlichen – und dem weiblichen Ursprung die Ursache ist. Denn wenn man sich die Inhalte des männlichen Prinzips anschaut, erkennt man deutlich woran die Zerstörung liegt. Alles in der Natur hält sich an dieses Gleichgewicht, nur der „zivilisierte“ Mensch, hat sich durch das Leben eines nur noch männlichen Prinzips von diesem Gleichgewicht wegbewegt. Wenn nur die Männer ihren Ursprung leben würden, dann würde es vielleicht noch einen Ausgleich durch die Frauen geben, da aber die meisten Frauen heute auch noch den männlichen Ursprung leben, ist es kein Wunder, dass die Zerstörung immer weiter voran schreitet. Es ist wichtig, dass jedes Lebewesen, seinen ursprünglichen Platz beibehält und diesen vertritt. Am Beispiel Wald und Klima, kann man gut sehen, was passiert, wenn etwas in einem natürlichen Kreislauf gestört und zerstört wird, es entsteht ein Ungleichgewicht. Immer geht dieses Ungleichgewicht vom Menschen aus, denn die Natur, versucht immer im Gleichgewicht zu bleiben, sich stets neu zu justieren um die Waage in der Waagrechte zu halten.

Der Mensch gehört zu dieser Natur, er ist ein Teil von ihr und muss deshalb ebenfalls zusehen, sich im Gleichgewicht zu halten. Um dieses Gleichgewicht wieder herzustellen, muss jedes Geschlecht seinen Ursprung leben und zu dem Platz zurückkehren, dem er mit dem Eintritt in dieses Leben zugestimmt hat.

Wenn ich nun die Argumente von Frauen höre, dass sie das Leben ihres Ursprungs nicht vielfältig genug finden, dann weiß ich, dass sie nichts von ihrem Ursprung wissen! Der Ursprung der Frau ist um vieles vielfältiger, als der des Mannes, nur haben sich die damaligen Religionsoberhäupter und andere mächtige Männer, dieser Vielfalt bedient und sie vermännlicht. Immer wieder habe ich an anderen Stellen Beispiele dieser Vermännlichung beschrieben. Alle sozialen Berufe zum Beispiel, entstammen dem weiblichen Ursprung und wurden in ein patriarchales System gepresst, um den Inhalten des männlichen Ursprungs grerecht zu werden. z.B. wurde aus dem Beruf der Heilerin und der Kräuterkundigen der Beruf des Arztes und des Pharmakologen. Man hat Berufe die zusammengehören auseinandergepflückt, da man das Verständnis dafür nicht besaß und heute vertreten Frauen diese Berufe, wobei es keine Berufe sind, sondern nur Jobs. Ein Beruf ist eine Berufung und dient den Mitmenschen und andern lebenden Kreaturen, unabhängig von dem Gehalt. Ein Job dient dem Ego und befriedigt die Gier und das Bedürfnis nach Aufmerksamkeit!

Was hat das also jetzt mit dem Hambacher Wald zu tun und mit der Gier der Konzerne?

Nun, wie ich oben schon beschrieb, geht es hier um die Erhaltung der Ursprünglichkeit, gegen die Zerstörung der Natur und gegen das Ungleichgewicht das durch die Zerstörung geschieht. Solange wir uns selbst nicht im Gleichgewicht befinden, solange wird auch das um uns herum nicht ins Gleichgewicht kommen bzw. man wird immer wieder auf Menschen stoßen die dieses Gleichgewicht zerstören.

Trotzdem können wir Präsenz zeigen, aber dabei bitte nicht vergessen, dass wir selbst den Platz einnehmen, der für uns gedacht ist! Die Ureinwohner Amerikas, warnten uns schon seit der Besetzung Amerikas durch die Europäer vor dem, was wir heute erleben, da sie erkannten, dass die Europäer nur vom männlichen Prinzip gesteuert wurden und sie nicht auf ein Gleichgewicht zwischen beiden Prinzipien achteten. Zuerst waren die Frauen so eingeschüchtert, dass das männliche Prinzip überhand nahm und dann haben sich Frauen durch die „Emanzipation“ dieses Prinzip übergestülpt und somit das Gleichgewicht noch mehr zerstört, wie auch die Umwelt in der sie und ihre Kinder lebten!

„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluß vergiftet, der letzte Fisch gefangen, werdet ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann!“

*Weissagung der Cree

©Jutta Velten

 

PS: die Menschen kämpfen hier für die Natur und obwohl jemand diesen Wald gekauft hat, überschreiten sie die Grenzen. Die Ureinwohner Amerikas sagten den Europäern, dass man Land nicht kaufen kann. Auch Ländergrenzen wurden von Mächtigen gezogen, obwohl die Erde uns allen gehört! Jedes Lebewesen hat das Recht, diese Grenzen zu überschreiten, egal ob es ein Mensch aus einem anderen Teil der Erde ist oder ob es ein Wildschwein ist, das Ländergrenzen überschreitet!