Von Kindern, für Kinder, über Kinder, mit Kindern

Dunkel war’s…

Dunkel war’s,der Mond schien helle,
Schneebedeckt die grüne Flur,
Als einAuto blitzesschnelle
Langsam um die Ecke fuhr.

Drinnensaßen stehend Leute
Schweigend ins Gespräch vertieft,
Als eintotgeschossner Hase
Auf der Sandbank Schlittschuh lief.

Undder Wagen fuhr im Trabe
Rückwärts einen Berg hinauf.
Drobenzog ein alter Rabe
Grade eine Turmuhr auf.

Ringsumherherrscht tiefes Schweigen
Und mit fürchterlichem Krach
Spielenin des Grases Zweigen
Zwei Kamele lautlos Schach.

Und aufeiner roten Bank,
Die blau angestrichen war
Saß einblondgelockter Jüngling
Mit kohlrabenschwarzem Haar.

Nebenihm ’ne alte Schachtel,
Zählte kaum erst sechzehn Jahr,
Undsie aß ein Butterbrot,
Das mit Schmalz bestrichen war.

Obenauf dem Apfelbaume,
Der sehr süße Birnen trug,
Hing desFrühlings letzte Pflaume
Und an Nüssen noch genug.

Vonder regennassen Straße
Wirbelte der Staub empor.
Und ein Jungebei der Hitze
Mächtig an den Ohren fror.

Beide Hände inden Taschen
Hielt er sich die Augen zu.
Denn er konnte nichtertragen,
Wie nach Veilchen roch die Kuh.

Und zwei Fischeliefen munter
Durch das blaue Kornfeld hin.
Endlich ging dieSonne unter
Und der graue Tag erschien.

Dies Gedichtschrieb Wolfgang Goethe
Abends in der Morgenröte,
Als er aufdem Nachttopf saß
Und seine Morgenzeitung las.

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Male immer dort einen Regenbogen, wo Streit und Zwietracht herrschen.
Der Regenbogen als Zeichen der Verbindung und der Vergebung!

Ich glaube die Welt braucht mehr Regenbogen!

©Jutta Velten

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Wir haben nicht nur eine Wunschvorstellung von unserem Partner, sondern ebenso von unseren Kindern, womit wir sie in ihrer freien Entfaltung hemmen. Eure Kinder wissen am besten, was sie machen wollen und wir müssen ihnen auch nicht die Welt erklären.  Lasst sie frei, öffnet euch und lernt von ihnen.

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Frühling

Ein Blumenglöckchen
vom Boden hervor
war früh gesprosset
in lieblichem Flor;
da kam ein Bienlein
und naschte fein :-
die müssen wohl beide füreinander sein, *Goethe

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Es war noch Winter. Auf dem gefrorenen Boden lag eine dünne Schneedecke ausgebreitet. Darunter wohnte ein Schneeglöckchen in der Erde. Es lag wohlgeborgen in seinem Zwiebelhäuschen, aber es schlief nicht mehr. Lange genug hatte es sich im Dunkeln verborgen. Es war neugierig und wollte nachsehen, ob Gänseblümchen, Primeln und Veilchen schon draußen warteten. Es reckte sich und streckte sich, bis sein Zwiebelhäuschen platzte. Die Erde ringsherum erwärmte sich, bis die Schneedecke darüber ein kleines Fenster freigab. Als das Schneeglöckchen, das erste, helle Frühlingslicht spürte, schob es die ersten Blätter aus der Erde und streckte sich immer weiter dem Licht entgegen. Es öffnete seinen Blütenkelch und fand sich ganz alleine. Von all den anderen Blumenfreundinnen war nichts zu sehen. Betrübt ließ es sein Köpfchen hängen, bis ein frischer Windhauch herangeblasen kam: „Wochen und Monate war ich unterwegs, ohne eine Blume zu sehen. Sei gegrüßt, du kleiner Frühlingsbote““rief er fröhlich. Er spielte mit dem Glöckchen, dass es zart tönte. Von dem unermüdlichen Läuten, erwachten nach und nach, die anderen Frühlingsblumen. Als das Schneeglöckchen da und dort Gänseblümchen, Primeln und Veilchen aus der Erde spitzen sah, freute es sich. Es dankte dem Wind, dass er geholfen hatte sie wachzuläuten. *Christiane Kutik
 
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Wettermleder für kleine Indianer

Um das Wetter des nächsten Tages zu erfahren, brauchen Indianer weder die Wetterkarte, noch einen Wetterfrosch. Sie klären die Frage, indem sie sich einen schönen, großen Tannenzapfen suchen und diesen so draußen befestigen, dass die Spitze nach oben zeigt. Wenn die Schuppen sich flach anlegen, ist mit feuchtem Wetter zu rechnen. Wird es dagegen sehr trocken, dann sträuben sich die Schuppen.

 
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Wir zeichnen Gefühle

Ihr benötigt:
Papier, Bleistift, Farben …

…jetzt setze dich mit deinem Kind hin, jeder mit einem Blatt und einem Stift. Zuerst malen wir die Wut. Frage dein Kind was es sieht und was es fühlt, wenn die Eltern wütend sind. Dann darf es seine eigene Wut malen. Du als Elternteil natürlich auch.
Mache das Gleiche mit der Angst, der Traurigkeit und der Freude.

Bei diesem Spiel, bekommt der Erwachsene, Einblick in die Vorstellungen, die das Kind von den Gefühlen anderer hat. Es wird dabei zweierlei erreicht: zum einen lernst du den Standpunkt deines Kindes besser kennen, den es einnimmt, wenn du wütend, traurig, entsetzt oder glücklich bist. Zum anderen erfährt das Kind durch dieses Spiel, dass es in Ordung ist, wenn es Zeuge deiner Wut, Freude und deiner anderen Gefühle wird, es weiß dann, dass du nichts vor ihm verstecken willst. Hier darf es in das Spiegelbild deiner Emotionen sehen, und es erkennt dabei, dass es in Ordung ist, wenn es selbst wütend ist.

 
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Von den Kindern

Und eine Frau die einen Säugling an der Brust hielt, sagte: Sprich uns von den Kindern. Und er sagte:

Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selbst.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch.
Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken.
Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben, aber nicht ihren Seelen.
Denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen, das ihr nicht besuchen könnt, nicht einmal in euren Träumen.
Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen.
Denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt es im Gestern.
Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt werden.
Der Schütze sieht das Ziel auf dem Pfad der Unendlichkeit, und er spannt euch mit seiner Macht, damit seine Pfeile schnell und weit fliegen.
Lasst euren Bogen, von der Hand des Schützen auf Freude gerichtet sein;
Denn so wie er den Pfeil liebt, der fliegt, so liebt er auch den Bogen der fest ist.

 
*Khalil Gibran: Der Prophet
 
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Der Fluss und das Kind

Der Fluss fließt beständig in seinem Bett.
Er sucht sich den natürlichen und direkten Weg. Trifft er auf einen Baum, ändert der Strom seine Richtung und fließt um den Baum herum. Im Laufe der Zeit gräbt er sich auf diesem Umweg immer tiefer in sein Bett ein bis ein Mensch kommt und ihn in ein betoniertes „neues“ Bett zwingt.
Dasselbe geschieht im Kopf eines Kindes mit den Glaubenssätzen, Mustern und Erziehungsmethoden der Eltern.
Der Energiefluss strömt erst einmal unbehindert auf direktem Weg gemäß den Gesetzen der Natur. Aber auf einmal kommt jemand, meist Mutter oder Vater und fängt an, einen Abschnitt des freien Flusses in ein betoniertes Bett zu zwingen oder ihn zu stauen. Der Fluss kämpft dagegen an. Er wird wild und versucht mit aller Macht über die fremden Barrieren zu kommen um wieder in seinem ursprüglichen Bett fließen zu können. Schließlich gibt er diesen fruchtlosen Versuch auf und gewöhnt sich an sein neues, mit Glaubenssätzen und Reglen gepflastertes Flussbett oder an die Staudämme aus Ängsten, Mahnungen, Zweiflen, Zensuren usw. die ihn blockieren. Und so wird im Laufe der Zeit ein Abschnitt nach dem anderen einbetoniert und gepflastert, dass dem Fluss kein Platz mehr bleibt, frei zu fließen und sich zu entfalten. Bald verlangsamt er sich und wird zu einem Tümpel oder läuft manchmal gefährlich über, gerade so wie er sich in sein Schicksal fügt oder auch nicht. ~Jutta Velten

 
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Kinder verstehen eine Menge vom zaubern und es schadet ihnen nicht. Sie sind der Zauber aus dem eine Blume enststeht.

Erdzauber

Lasse dein Kind ein Samenkorn in einen Topf pflanzen und dabei soll es einen Wunsch äußern.
Wenn die Pflanze erblüht ist wird der Wunsch erfüllt.

 
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Erzieht nicht eure Kinder, sondern euch selbst, damit ihr euren Kindern das vorleben könnt, was ihr ihnen gern anerziehen möchtet. ~J.Velten
 
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Kinder brauchen Freiräume!
 
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Frau Holle
Gebrüder Grimm: Gebrüder Grimm
Eine Witwe hatte zwei Töchter, davon war die eine schön und fleißig, die andere häßlich und faul. Sie hatte aber die häßliche und faule, weil sie ihre rechte Tochter war, viel lieber. Die andere mußte alle Arbeit tun und war das Aschenputtel im Hause. Das arme Mädchen mußte sich täglich auf die große Straße bei einem Brunnen setzen und so viel spinnen, dass ihm die Finger zu bluten anfingen.Eines Tages saß es wieder an dem Brunnen und sponn so viel, dass die Spule ganz blutig wurde. Da bückte es sich damit in den Brunnen und wollte sie abwaschen. Sie sprang ihm aber aus der Hand und fiel hinab.

 

Es weinte, lief zur Stiefmutter und erzählte ihr das Unglück. Sie schalt es aber so heftig und war so unbarmherzig, dass sie sprach:

»Du hast die Spule herunterfallen lassen, so hol sie auch wieder herauf!«

Da ging das Mädchen zu dem Brunnen zurück und wußte nicht, was es anfangen sollte. In seiner Angst sprang es in den Brunnen hinein, um die Spule zu holen.

Es verlor die Besinnung und als es erwachte, war es auf einer schönen Wiese. Die Sonne schien warm vom Himmel und überall standen vieltausend Blumen. Auf dieser Wiese ging es weiter und kam zu einem Backofen, der voll mit Brot war. Das Brot aber rief:

»Ach bitte, zieh mich raus, zieh mich raus, sonst verbrenn ich! Ich bin schon längst fertig gebacken.«

Da trat es an den Ofen und holte alles Brot nacheinander mit dem Brotschieber heraus.

Dann ging es weiter und kam zu einem Baum, der war voll mit Äpfeln rief:

»Ach bitte, schüttel mich, schüttel mich! Meine Äpfel sind alle miteinander reif.«

Da schüttelte es den Baum, dass die Äpfel fielen, als regneten sie. Die schüttelte, bis keiner mehr oben war. Als es alle auf einem Haufen zusammengelegt hatte, ging es wieder weiter.

Endlich kam es zu einem kleinen Haus, daraus guckte eine alte Frau, weil sie aber so große Zähne hatte, bekam es große Angst, und es wollte fortlaufen. Die alte Frau aber rief ihm nach:

»Was fürchtest du dich, liebes Kind? Bleib bei mir. Wenn du alle Arbeit im Hause ordentlich tun willst, so soll dirs gut gehn. Du mußt nur achtgeben, dass du mein Bett gut machst. Du mußt es fleißig aufschütteln, dass die Federn fliegen. Dann schneit es in der Welt, denn ich bin die Frau Holle.«

Weil die Alte ihm so gut zusprach, fasste sich das Mädchen ein Herz und willigte ein. Es erledigte auch alles nach ihrer Zufriedenheit und schüttelte das Bett immer gewaltig, dass die Federn wie Schneeflocken umherflogen. Dafür hatte es auch ein gut Leben bei ihr. Es gab kein böses Wort aber alle Tage Gesottenes und Gebratenes.

So lebte es einige Zeit bei Frau Holle, da wurde es seltsam traurig und wußte anfangs selbst nicht warum. Endlich merkte es, dass es Heimweh war. Auch wenn es ihm hier gleich viele tausend Male besser ging als zu Hause, so hatte es doch ein Verlangen dahin.

Endlich sagte es zur Frau Holle:

»Ich habe die Sehnsucht nach Haus gekriegt. Und wenn es mir auch noch so gut hier unten geht, so kann ich doch nicht länger bei Euch bleiben. Ich muß wieder hinauf zu den Meinigen.«

Da sagte Frau Holle:

»Es gefällt mir, dass du wieder nach Haus verlangst und weil du mir so treu gedient hast, so will ich dich selbst wieder hinaufbringen.«

Sie nahm es daraufhin bei der Hand und führte es vor ein großes Tor. Das Tor schwang auf und als das Mädchen gerade darunter her ging, fiel ein gewaltiger Goldregen. Alles Gold blieb an ihm hängen, so dass es über und über davon bedeckt war.

»Das sollst du haben, weil du so fleißig gewesen bist«,

sprach Frau Holle und gab ihm auch die Spule wieder, die ihm in den Brunnen gefallen war. Darauf schloß sich Tor und das Mädchen befand sich oben auf der Welt, nicht weit vom Haus der Mutter. Als es in den Hof kam, saß dort der Hahn auf dem Brunnen und rief:

»Kikeriki, unsere goldene Jungfrau ist wieder hie.«

Da ging es hinein zu seiner Mutter, und weil es so mit Gold bedeckt ankam, ward es von ihr und der Schwester gut aufgenommen.

Das Mädchen erzählte alles, was ihm passiert war. Als die Mutter hörte, wie es zu seinem großen Reichtum gekommen war, wollte sie, dass der anderen, häßlichen und faulen Tochter dasselbe Glück ebenfalls wiederfuhr.

So setzte es sich an den Brunnen und fing an zu spinnen. Da es aber keine Geduld hatte, stach es sich in den Finger und stieß die Hand in eine Dornenhecke, damit die Spule blutig wurde. Dann warf sie die Spule in den Brunnen und sprang selber hinein.

Sie kam, wie die andere, auf die schöne Wiese und ging auf demselben Pfade weiter. Als sie zu dem Backofen gelangte, schrie das Brot wieder:

»Ach bitte, zieh mich raus, zieh mich raus, sonst verbrenn ich! Ich bin schon längst ausgebacken.«

Die Faule aber antwortete:

»Da hätt ich Lust, mich schmutzig zu machen«,

und ging fort. Bald kam sie zu dem Apfelbaum, der rief:

»Ach bitte, schüttel mich, schüttel mich! Meine Äpfel sind alle miteinander reif.«

Sie antwortete aber:

»Du kommst mir recht! Es könnte mir doch einer auf den Kopf fallen«,

und ging damit weiter.

Als sie vor der Frau Holle Haus kam, fürchtete sie sich nicht, weil sie von ihren großen Zähnen schon gehört hatte, und verdingte sich gleich zu ihr.

Am ersten Tag tat sie sich Gewalt an, war fleißig. SIe folgte der Frau Holle artig, wenn sie ihr etwas auftrug, denn sie dachte an das viele Gold, das sie ihr schenken würde. Am zweiten Tag aber fing sie schon an zu faulenzen. Am dritten noch mehr und wollte morgens gar nicht aufstehen. Sie machte auch der Frau Holle das Bett nicht, wie sichs gebührte, und schüttelte es nicht, dass die Federn aufflogen.

Das ward die Frau Holle bald müde und sagte ihr den Dienst auf. Die Faule war das wohl zufrieden und meinte, nun würde der Goldregen kommen. Die Frau Holle führte auch sie zu dem Tor. Als sie aber darunterstand, ward statt des Goldes ein großer Kessel voll Pech ausgeschüttet.

»Das ist zur Belohnung deiner Dienste«,

sagte die Frau Holle und schloß das Tor zu.

Da kam die Faule heim, aber sie war ganz mit Pech bedeckt. Der Hahn auf dem Brunnen, rief, als er sie sah:

»Kikeriki, unsere schmutzige Jungfrau ist wieder hie.«

Das Pech aber blieb fest an ihr hängen und wollte, solange sie lebte, nicht abgehen.

 
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Eugen Drewermann interpretiert Frau Holle als ein Märchen, das auf die philosophische und religiöse Frage nach dem Sinn des Leidens eine Antwort gibt und die scheinbare Unordnung und Ungerechtigkeit des Seins erklärt. Alles, was Frau Holle an Wesenseinsichten vermittelt, lässt sich im Rahmen der Naturmythologie an den Gestalten von Sonne, Mond, Erde ablesen. Die Goldmarie als Sonnenmädchen, die Pechmarie als Mondgestalt. Frau Holle (Hulda, Berchta) als die große Göttin, die Mutter Erde, zu der man gelangt, wenn man den Weltenbrunnen in die Unterwelt hinabsteigt. Und die Stiefmutter als die Frau Welt, die Schlechtigkeit der äußeren, materiellen Welt, die Gegenspielerin von Frau Holle.
 
 
Mit Töpfen zu spielen macht so viel mehr Spaß als mit den ganzen Spielsachen.
Kinder interessieren sich immer für das was die Erwachsenen benutzen, denn sie sind darauf programmiert von den Erwachsenen zu lernen.
Und wenn der Erwachsene das begreift, dann weiß er auch welches Verahlten er an den Tag legen muss damit er ein gutes Vorbild ist. ~ Jutta Velten
 
 
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Guten Morgen.Yoga mit Kindern macht Spaß und ist gesund für jeden!
 
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Schöne Idee! Ein Tierheim indem Kinder Katzen vorlesen um sie zu beruhigen. Gut für Katze und Kind.
 
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Die Schneekönigin

Erste Geschichte
Von dem Spiegel und den Scherben.

Ein böser Zauberer hatte einst einen Spiegel angefertigt, der die Eigenschaft besaß, daß alles Gute und Schöne, das sich darin spiegelte, zusammenschrumpfte und häßlich grinste, während das, was nichts taugte, deutlich hervortrat und sich gut ausnahm. Das wäre lustig, meinten die, welche die Schule des Zauberers besuchten, denn dieser gab Unterricht im Zaubern. Sie liefen mit dem Spiegel umher und zuletzt war weder ein Land noch ein Mensch, die nicht ihr verdrehtes Bild gesehen hätten.

Nun wollten sie zuletzt sogar auch noch zum Himmel emporfliegen, um mit den Engeln und dem lieben Gott ihren Spott zu treiben. Je höher sie mit dem Spiegel flogen, desto stärker grinste er, daß sie ihn kaum festhalten konnten. Höher und höher flogen sie, Gott und seinen Engeln immer näher. Da erbebte der Spiegel in seinem Grinsen so furchtbar, daß er ihren Händen entglitt und auf die Erde hinunterstürzte, wo er in hundert Millionen, Billionen und noch mehr Stücke zerbrach. Aber gerade hienieden richtete er weit größeres Unglück an als zuvor, denn einige Stücke waren kaum so groß wie ein Sandkorn, und diese verbreiteten sich über die ganze weite Welt. Wo sie den Leuten in die Augen kamen, da blieben sie sitzen, und dann sahen die Menschen alles verkehrt oder hatten nur Augen für das Verkehrte bei einer Sache, denn jedes Spiegelsplitterchen hatte dieselben Kräfte behalten, welche dem ganzen Spiegel eigen waren. Einigen Menschen drang ein solcher Spiegelsplitter sogar in das Herz, und dann war es entsetzlich, das Herz wurde förmlich ein Eisklumpen. Einige Scherben waren so groß, daß sie zu Fensterscheiben benutzt wurden, andere Stücke dienten als Brillengläser, was natürlich eine große Verwirrung anrichtete. Und immer noch flogen kleine Glassplitter in der Luft umher. Wir werden nun hören, was durch dieselben geschah….

 
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Mit etwas 7 Jahren entwickelt sich das Bewusstsein für die Zeit.
Bis zu diesem Augebnblick lebt das Kind immer in der Gegenwart. Zeit ist für es uninteressant. Um zu erfahren wie ein Kind sich in diesem Zustand der Zeitlosigkeit fühlt habe ich euch hier das
„Das Spiel von der Zeitlosigkeit“ aufgeschrieben. (ursprünglich wurde es von Peter Lorie entwickelt und wurde von mir abgewandelt)
Die optimale Zeitspanne für dieses Spiel, wäre ein ganzes Wochenende, doch wird dies nicht immer machbar sein. Ein Tag genügt auch. Die Übung kann von Erwachsenen und Kindern ausgeführt werden. Kinder die jünger als 5 oder 6 Jahre alt sind kommen mit dem Spiel leichter zurecht als ältere Kinder oder Erwachsene.Gehe durch das Haus oder eure Wohnung und entferne oder verstecke alle Uhren. Niemand im Haus darf inrgendeinen Zeitmesser haben. Natürlich bleiben auch Fernseher, Radio, Computer und Telefone aus und auch keine Zeitung sollte herumliegen! Diese Vorbereitung solltet ihr am Abend vor dem Beginn des Spiels treffen. In der Zeit des Spiels (je nachdem wie lange es dauert) sollten keine Besucher empfangen und keine Verabredungen getroffen werden.
Während der Dauer dieses Experiments gibt es keine geregelten Mahlzeiten – ihr esst wenn ihr hungrig seid, ganz gleich wie oft oder selten das sein mag. Ihr geht schlafen wenn ihr müde seid, steht auf wenn es für euch richtig ist, macht das wozu ihr Lust habt, egal was es ist und gleichgültig wie absurd der Wunsch klingt. Die Zufälligkeit der Mahlzeiten, der Schlafens-und Aufstehzeiten wird zunächst Chaos verursachen, aber das Ziel ist es – einen aus der üblichen Ordnung geratenen Zustand zu schaffen, der die Kontinuität der Vernuft durcheinanderbringt und die Möglichkeit schafft, die Tageszeit zu vergessen. Isoliert euch ganz bewusst von der sozialen Umgebung. Am Ende der Übung solltet ihr das Zeitgefühl völlig verloren haben. Wenn ihr Glück habt, verspürt ihr nicht einmal mehr den Wunsch die Uhren, den Computer, das Telefon, das Fernsehen und das Radio wieder einzuschalten und am Montag Morgen verschlaft ihr
😉
Dann nehmt diesen Tag gleich noch dazu und macht eben mal alle „blau“.
Das Ergebnis wird euch frappieren, denn nun könnt ihr nachvollziehen, wie es ist ein Kind zu sein. Wenn man kein Zeitbewusstein hat, empfindet und sieht man die Welt anders.
Viele von uns haben diese Zeitlosigkeit schon erlebt, beim lesen eines spannenden Buches oder bei einer kreativen Arbeit. Dann sind wir wie aus der Zeit gefallen und einfach nur hier.

 

Ich wünsche euch spannende Erlebnisse und eine tiefgreifende Erfahrung! * Jutta Velten

 
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Heute können wir nach einem gemütlichen Morgen mal hinaus gehen und das Wetter fühlen.
Wenn du draußen ohne Regenmantel und Schirm vom Regen überrascht wirst fühlst du das Wetter. Wenn du im Sommer in der Sonne gelegen hast, fühlst du das Wetter u.U. nachts
😉
weil deine Haut verbrannt ist und schmerzt. Auf diese Weise definieren wir normalerweise die Vorstellung, die wir von unserem direkten Kontakt mit dem Wetter haben – wir sind hier und die Sonne oder der Regen sind dort – irgendwo über uns, auf uns herabkommend.
Doch bei diesem „Wetterfühlspiel“ geht es um etwas anderes. Für dieses Spiel ist auch unsere Betrachtungsweise des Wetters, die es in regnerisch, nass, bewölkt, sonnig, Schneefall oder mild, einteilt – so wie wir es von den Meterologen aus dem Fernsehen kennen – nicht von Bedeutung. Wir wissen nur eines gewiss – der Meterologe sagt es immer falsch voraus! Was also wollen die über unser Klima wissen? Unser Klima möchte ich mit den Gefühlen vergleichen; ja, das Klima sind die Gefühle des Planeten, ein ständiges Dahinfließen und Sichverändern der unterschiedlichsten Verbindungen und Naturgewalten.. Das Wetter mag trüb sein, aber in seinen wabernden Nebeln liegt eine erstaunliche Schönheit, die uns entgeht, weil wir in der Depression über dieses Wetter verfangen sind, weil wir unsere Gefühlswelt am Wetter festmachen und weil wir schließlich ja immer jemanden brauchen, dem wir die Schuld an unserer Gefühlswelt zuschieben können.
Die Mutter Erde hat auch so eine Gefühlswelt und die sollten wir nicht ständig beurteilen.
Für unser Spiel ist jedes Wetter recht.
Wenn es heute regnet zieht euch an und geht nach draußen, veilleicht mal ohne Schirm. Keine Angst ihr werdet nicht krank, wenn ihr euch danach auszieht und innerlich mit einem Tee oder einer Suppe und äußerlich mit einem Bad und warmen frischen Kleidern wärmt.
Fühlt den Regen auf euren Haaren und in eurem Gesicht. Was fühlt ihr?
Wenn noch Sturm dazu kommt, dann fühlt ihr das Wetter noch viel intensiver. Der Sturm lädt euch mit Energie auf. Lauft mit dem Wind um die Wette.
Falls es geschneit hat, fühlt den Schnee, „seift“ euch gegenseitig ein, und spürt wie die Haut ganz warm davon wird.
Wie ihr die Sonne spüren könnt, brauche ich glaube ich neimandem zu beschreiben, das tun wir automatisch, wenn die Sonne scheint. Aber vielleicht versucht mal ganz bewusst die Wärme auf der Haut zu fühlen und das Licht der Sonne hinter den geschlossenen Lidern zu sehen und zu spüren.Legt euch in eine Blumenwiese und versucht alles zu erspüren, ohne zu denken.
Der Regenbogen kann nicht gefühlt werden, aber ihr könnt euch aufmachen das Ende des Regenbogens gemeinsam zu suchen. Dort soll ein Schatz liegen. Wer weiß, vielleicht findet ihr ihn ja!?
😉
Viel Freude beim Wetter fühlen!

 

 
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Das Änderhaus *Michael Ende

„Hundert Jahre lieber Gast,
warten wir auf dich.
Da du hergefunden hast,
bist du’s sicherlich.

Dass du Durst und Hunger stillst,
alles steht bereit.
Alles was du suchst und willst,
auch Geborgenheit,
Trost nach allem Leid.

Ob du gut warst oder schlecht,
wie du bist, so bist du recht,
denn dein Weg war weit.

Großer Herr und große Frau sei wieder klein!
Sei ein Kind und komm‘ herein.
Steh‘ nicht länger vor der Tür,
denn du bist willkommen hier!
Alles ist für dich bereit,
schon seit langer, langer Zeit!“

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….“Ich habe den großen Leuten mein Meisterwerk gezeigt und sie gefragt, ob diese Zeichnug ihnen nicht Angst mache? Sie haben geantwortet: „Warum sollen wir vor einem Hut Angst haben?“ Meine Zeichnug stellte aber keinen Hut dar! Sie stellte eine Riesenschlange dar, die einen Elefanten verdaut. Dann habe ich das innere der Boa gezeichnet um es den großen Leuten deutlich zu machen – sie brauchen ja immer Erklärungen!“… *Antoine de Saint-Exupéry

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Ganz kleine Kinder besitzen noch kein Ego, für sie ist alles eins. Aus dieser Einheitserfahrung werden sie früher oder später gerissen, je nachdem wie stark die Eltern ihr Ego leben.
In der heutigen Zeit indem das kollektive und das eigene Ego immer stärker wird, fallen Kinder schon sehr früh aus dieser Einheitserfahrung! Bitte, lernt euch eures Egos bewusst zu werden, und es so schrumpfen zu lassen. Die Einheitserfahrung könnte auch jeder Erwachsene wieder machen, wenn er es nur zulassen würde. Dann wäre Frieden auf dieser Welt! ~Jutta Velten

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Die Liebe zu deinem Kind, kannst du nicht nur durch körperliche Zuneigung zeigen, sondern auch durch gesunde, lebendige Nahrung die du ihm täglich gibst!
Die meisten Kinder (aber auch Erwachsene) bei uns sind unterernährt! Ja, du hörst richtig, unterernährt! Nicht so, wie z.B. abgemagerte Afrikaner die dir in den Medien gezeigt werden, sondern wir haben alles an Nahrung und das sogar zu viel und wir sind meist zu dick, aber es ist leere Nahrung. Die Lebensmittel die du im Supermarkt kaufst sind alle voll mit Pestiziden und anderen Giften und besitzen keine lebensnotwendigen Mineralstoffe, Enzyme und Vitramine mehr!
Du hast die Gesundheit deines Kindes in der Hand. Es kommt nur darauf an, was du ihm anbietest und was du vorlebst! ~J.Velten

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Es gibt heute kaum noch Kinder die keinen Schnuller im Mund haben.
Habt ihr euch schon einmal bewusst gemacht, dass ihr hier das erste Suchtverhalten in eure Kinder setzt?
Kinder benötigen die Brust der Mutter und sonst nichts.
*Ich frage mich wie die Menschheit vor dem „Schnullerzeitalter“ ohne Schnuller auskam? 😉 *
Am Schlimmsten finde ich es, dass die Eltern oder ein Elternteil raucht und verlangt dann bei seinem Kind, dass es sich den Schnuller abgewöhnt, aber hat selbst seinen „Glimmschnuller“ im Mund!
Liebe Eltern zuerst ein Kind von einem Schnuller süchtig zu machen und es ihm dann, wenn ihr meint es wäre an der Zeit diesen abzugewöhnen, kann nicht euer Ernst sein! Dieser Entzug kommt einem Nikotinentzug gleich. Wenn ihr raucht und euer Kind hat einen Schnuller, dann solltet erst ihr mit dem Rauchen aufhören bevor ihr euer Kind damit traktiert.
Und auch an alle Nichtrauchereltern: bitte gewöhnt eurem Kind keine Süchte an! ~J.Velten

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Habt ihr euch schon einmal bewusst gemacht, wie oft ihr etwas verneint oder bejaht was eure Kinder tun?
Meist sind wir schneller mit einem „nein“ dabei als mit einem „ja“.
Um zu lernen und Erfahrungen zu sammeln müssen Kinder aber etwas ausprobieren, sie müssen experimentieren und spielen dürfen. Also überlegt euch, ob ein „nein“ wirklich angebracht ist oder ob ihr das wegen der Nachbarn sagt, oder weil ihr euren eigenen Kopf durchsetzen wollt um dem Kind zu beweisen wer die Macht hat usw.
Übrigens was die Situation im Supermarkt an der Kasse betrifft, wenn Kinder etwas wollen und die Eltern sagen „nein“ und das Kind fängt dann an zu schreien – dazu kann ich zum einen sagen, geht nicht in konventionelle Supermärkte einkaufen (da gibt es eh‘ nichts was ihr zum Leben braucht) und zum zweiten macht es euren Kindern nicht vor. Wenn euer Kind sieht Mama nimmt sich an der Kasse Kaugummis oder sonstwas mit, dann dürft ihr euch nicht wundern, wenn das Kind dann auch so etwas möchte. Ich hatte mit meinen Kindern nie diese Probleme! ~Jutta Velten

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„Ich habe so eine schwere Krankheit! Wenn ich schlafe fallen mir immer die Augen zu!“ * Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminza Efraimstochter Langstrumpf

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Hast du gewusst, dass ein Kind in den ersten 6 Jahren „programmiert“ wird? In dieser Zeit nimmt es alles was die Eltern so vorleben auf und verarbeitet es zu einem Muster oder vedrängt es, je nachdem wie gut oder schlecht wie bewusst oder unbewusst das Verhalten der Eltern ist. Wenn du dein Kind nur in den Arm nimmst, wenn es etwas getan hat das dir gefällt, wird es ganauso einen Partner in seinem späteren Leben anziehen, der ihm nur dann Zuneigung entgegen bringt, wenn er bekommt was er möchte.
Also bitte sei sehr aufmerksam in Gegenwart deines Kindes. Auch was du mit anderen Erwachsenen redest, bekommt es mit und lernt daraus. ~J.Velten

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Die ganze Welt ist eine große Geschichte und wir spielen darin mit! *Michael Ende

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„Die meisten Menschen legen ihre Kindheit ab wie einen alten Hut.
Sie vergessen sie wie eine Telefonnummer, die nicht mehr gilt.
Früher waren sie Kinder,
dann wurden sie Erwachsene,
aber was sind sie nun?
Nur wer erwachsen wird und ein Kind bleibt, ist ein Mensch.“

Erich Kästner

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Spätestens wenn das Kind in den Kindergarten kommt und dies vorher noch nicht geschehen ist wird es in Formen gepresst und kann sich so nicht frei entwickeln. Hier meint man dem Kind Gutes zu tun, wenn man es fördert, aber nicht etwa dort wo es seine Talente und Gaben hat, nein, es muss malen wenn andere malen, es muss schon schreiben lernen( wenigstens seinen Namen), es muss zählen lernen, es muss essen wenn es keinen Hunger hat usw. Wenn man Kinder beobachtet, weiß man sehr schnell wo seine Talente liegen und kann es dann genau dort unterstützen. Es ist schwierig in unserer Leistungsgesellschaft Kinder einfach Kinder sein zu lassen. Kinder wollen von Natur aus lernen, sie sind wissbegierig und neugierig. Sie lernen in ihrem Tempo, jedes Kind individuell. Wir brauchen keine Angst zu haben, dass es irgendwann dumm wird wenn wir es nicht dressieren, nicht manipulieren und nicht zwingen zu lernen. Kinder sind nicht dumm! Sie werden dumm gemacht. Wenn wir unseren Kindern wirklich zuhören würden, könnten wir sehr viel von ihnen lernen. Wenn man sich an seine Kindheit zurück erinnert und daran wo die eigenen Talente und Gaben lagen, kann man herausfinden für welche Tätigkeit man berufen ist, falls man das verdrängt hat. Wenn man als Kind etwas sehr gern hatte oder machte, wird einem das im seinem späteren Leben wieder begegnen. Talente und Gaben werden von der Seele nicht vergessen. Sie sind in uns verankert und warten darauf gelebt zu werden. Wie bei der berühmten Jane Goodall, die als Kind einen kleinen Stoffschimpansen von ihrem Vater bekam an dem sie sehr hing und der sich als ihre Gabe herausstellte. Als junge Frau begab sie sich auf den Weg nach Afrika um Schimpansen zu beobachten und zu studieren. Das ist ihr Talent und ihre Gabe und sie hat dies nie als Arbeit empfunden.
Also, der Kindergarten ist eine Erfindung in der Kinder lernen sich anzupassen. Wenn du möchtest, dass dein Kind sich frei und unbeschwert entwickeln kann, dann vergiss den Kindergarten und zeige so diesem System, dass du nicht mehr damit einverstanden bist! Ziehe in eine Gemeinschaft, indem es andere Kinder und Eltern gibt mit denen dein Kind spielen und sich unterhalten kann. Es ist sehr schlecht für die Entwicklung, wenn Kinder nur mit gleichaltrigen zusammen sind. In einer Gemeinschaft gibt es Kinder aller Alterstufen und andere Erwachsene von denen es lernen kann. Kinder lernen nur am Vorbild! ~Jutta Velten

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Es hat keinen Sinn, Kinder erziehen zu wollen – sie machen uns doch alles nach!

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Wer in der Gegenwart von Kindern lügt oder spottet, begeht ein Verbrechen.
*Marie von Ebner-Eschenbach

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Dein Kind darf ruhig wütend sein.
Bitte drohe deinem Kind nicht wenn es wütend ist und lass es in seiner Wut nicht allein! Das ist sehr wichtig.
Wir Erwachsene sind es, die ganz schlecht Gefühle wie Wut, Trauer, Angst aushalten können und deshalb gehen wir aus dem Zimmer, wir drohen, wir versuchen es abzulenken, geben ihm etwas Süßes, versprechen ihm etwas usw.
Dein Kind muss erfahren, dass es seine Gefühle zeigen darf und trotzdem geliebt wird, auch wenn wir diese Gefühle als negativ beurteilen.
Besobachte dich selbst in solchen Situationen, was da in dir hochkommt. Es ist wahrscheinlich, dass du diese Gefühle die du bei deinem Kind nicht aushalten kannst, verdrängt hast.
Und sei dir dessen bewusst, dass Kinder auch sehr oft die unterdrückten Gefühle ihrer Eltern ausleben.
Es ist eine Chance für dich, dir dann deine verdrängten Anteile zu bearbeiten. Aber bitte bestrafe nicht dein Kind dafür, dass es dir ein Spiegel ist! ~Jutta Velten

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Dieses Gedicht wurde von einem afrikanischen Kind geschrieben und war nominiert für das beste Gedicht 2005.

Farbig

Wenn ich geboren werde, bin ich schwarz; wenn ich aufwachse bin ich schwarz; wenn ich in die Sonne gehe bin ich schwarz; wenn ich mich fürchte bin ich schwarz; wenn ich krank bin, bin ich schwarz; und wenn ich sterbe bin ich schwarz.

Und du Weißer…
wenn du geboren wirst, bist du rosa; wenn du aufwächst bist du weiß; wenn du in die Sonne gehst, wirst du rot; wenn du frierst, wirst du blau; wenn du dich fürchtest, wirst du gelb; wenn du krank bist, wirst du grün; wenn du stirbst, wirst du grau.

Und du nennst mich einen Farbigen.

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Wie geht ihr euren Kindern gegenüber mit dem Thema Sexualität und nackt sein um?

Überall werden unsere Kinder mit dem Thema Sex konfrontiert, aber das was sie sehen und hören ist eine Sexualität die es nur in den Medien gibt und wodurch unsere Kinder ein ganz falsches Bild über Sexualität erfahren.

Diese Gesellschaft ist so sehr erkrankt, dass normale Vorgänge tabuisiert werden und Vorgänge die sehr kranke Strukturen aufweisen, überall gesehen, gehört und praktiziert werden.

Ohne Wertung, möchte ich hier kurz einmal für mich die wichtigsten Fakten aufzählen die in unserer Gesellschaft zunehmen und an denen sie leidet:

– die Honmosexualität beider Geschlechtere vermehrt sich rasant und das schon in der Pubertät
– Kinder werden mit den verschiedensten Filmen/Musikvideos in denen es um sexuelle Gewalt geht, schon sehr früh konfrontiert und was den meisten Müttern nicht bewusst ist, auch in der Schwangerschaft und wenn das Baby gestillt wird und die Mutter sich währenddessen solche Filme ansieht fühlt das Baby die Emotionen der Mutter die bei ihr durch die Bilder ausgelöst werden
– immer mehr junge Erwachsene entscheiden sich für ein Singeldasein
– der Konsum von Sexspielzeug und Pornographie nimmt immer mehr zu
– sexuelle Übergriffe an Kindern vermehren sich

Wir haben es in der Hand, was unsere Kinder über Sexualität erfahren. Leider ist es in unserer Gesellschaft mittlerweile so, dass wir selbst nicht wissen was eine gesunde Sexualität beinhaltet.
Wir sind sehr geprägt durch die Medien und immer noch durch religiöse Werte/Moralvorstellungen.
Wir leben ein total paradoxes Verhalten, aber nicht nur was die Sexualität betrifft und deshalb sind wir durchdrungen von psychsichen Verhaltensauffälligkeiten die schon als „normal“ angesehen werden, da sie fast jeder lebt.

Ich möchte jeden bitten sich zuerst einmal selbst mit dem Thema Sexualität auseinanderzusetzen, Glaubensmuster zu hinterfragen, die Medien weitestgehend auszuschalten, um ein Bwusstsein dafür zu entwickeln, was falsch läuft.
Wie gehe ich mit meiner Nacktheit um; liebe ich mich selbst; lebe ich eine erfüllte Sexualität; bin ich zufrieden; bin ich glücklich auch ohne Partner oder brauche ich immer jemanden oder etwas um glücklich zu sein; kann ich offen und ohne Hemmungen über Sexualität sprechen; usw.? Diese Fragen solltest du dir stellen, bevor du einem Kind auf seine Fragen antwortest.

Mit ungefähr vier Jahren kommen die ersten Fragen über die Sexualität auf euch zu. Hier interessieren die Kinder sich meist dafür wie denn ein Kind entsteht, später interessieren sie sich mehr für den sexuellen Akt und was man dabei fühlt.

Wenn du dich selbst damit vorher schon beschäftigt hast, ist es dir hoffentlich möglich ohne Hemmungen, offen und ehrlich auf diese Fragen zu antworten. Versuche nicht etwas zu verstecken; Kinder fühlen es wenn du sie belügst.
Du kannst dir Hilfsmittel wie Bücher dazunehmen, in denen Kindern altersgercht erklärt wird, was es denn mit der Sexualität auf sich hat.
Ich hatte für meine Kinder das nette Buch „Peter, Ida und Minimum“ http://www.amazon.de/Peter-Minimum-Familie-Lindström-bekommt/dp/3473355674

Auch wie du deinen Kindern gegenüber mit deiner Nacktheit umgehst ist sehr wichtig.
In indigenen Gesellschaften in denen die Menschen meist nackt leben, gibt es keine bekannten sexuellen Übergriffe auf Kinder und Frauen. Hier wird mit der Sexualität und der Nacktheit ganz offen umgegangen, nichts wird versteckt, aber man redet auch nicht darüber, weil kein Bedarf dafür vorhanden ist. Es sind natürliche Vorgänge die nicht zum Gesprächsthema werden.

Wenn du dich vor dir selbst schämst, dann tust du das auch gegenüber deiner Kinder und das ist nicht gut.
Außerdem solltest du, wenn du z.B. dich tagsüber mit deinem Parnter zurückziehst und ihr Sex haben wollt, deinen Kindern ganz offen sagen, dass Mama und Papa jetzt gern eine Weile allein sein möchten. Bitte schließt das Schlafzimmer nicht ab! Wenn dein Kind dann währenddessen herein kommt, dann macht eine Pause und wenn das Kind kuscheln möchte holt es in eure Mitte.
Es ist nichts dabei. Das was in euren Köpfen als perverse Phantasien herumspuken ist nicht in den Köpfen euer Kinder.

Wie verhaltet ihr euch gegen über eurer Tochter als Vater und gegenüber eurem Sohn als Mutter.
Wenn ihr hier keine sexuelle Störung aufweist, dann geht ihr damit ganz natürlich um. Das Mäschen darf ruhig den Penis vom Vater sehen und der Junge ruhig die Vagina der Mutter.
Aber macht daraus keine „Staatsaffäre“. Ihr müsst jetzt nicht am laufenden Band nackt herum laufen, genauso wenig wie ihr euch verstecken müsst. Wenn das Kind ins Badezimmer kommt und mit euch baden möchte, das ist schön und macht Freude.
Lebt so natürlich mit eurer Nacktheit wie die indigenen Völker.
~Jutta Velten

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“Die großen Leute haben eine Vorliebe für Zahlen. Wenn ihr ihnen von einem neuen Freund erzählt, befragen Sie euch nie über das Wesentliche. Sie fragen euch nie: Wie ist der Klang seiner Stimme? Welche Spiele liebt er am meisten? Sammelt er Schmetterlinge? Sie fragen euch. Wie alt ist er? Wieviel Brüder hat er? Wieviel wiegt er? Wieviel verdient sein Vater? Dann erst glauben sie ihn zu kennen.” * Antoine de Saint-Exupéry

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